Gattungen

bis 24.10. Berlin-Gaeta. Deutsch-Italienisches Ausstellungsprojekt in Kooperation mit dem Städtischen Museum Gaeta, Italien. Marianne Gielen, Peter Lindenberg, Simone Kornfeld, Ruźa Spak, Barbara Duisberg, Stefania Fontane, Carlo Fantasia, Kika Bohr, Francesco Pernice, KuratorInnen und Projektleitung: Carlo Fantasia (Italien) und Ruźa Spak (VBK).  Malerei–Zeichnung  Fotografie

bis 29.10. Splitter Faser Akt. Katerina Belkina, Tobias Deicke, Rainer Ehrt, Inge H. Schmidt, Claudia Hauptmann, Marc Junghans, Rainer Kurka, Benjamin und Dominik Reding, Michael H. Rohde, Peter Schulz Leonhardt, Monika Schulz-Fieguth, Marcel Teske, Sandra Vater, Sabine Wild.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Abb. Hip I, Marc Junghans, 2014, Fotografie

Nacktheit war zu allen Zeiten ein Thema, das Künstler stark beschäftigt hat. Das Nackte fasziniert, erregt, regt auf – auch heute. Nacktheit ist nicht einfach hüllenlos. Nacktheit hat immer eine Bedeutung – nein, viele Bedeutungen! Sie steht für einen entblätterten Naturzustand, für Entblößung, Erotik, Sinnlichkeit und Verletzlichkeit, kann aber auch ein sehr selbstbewusstes Statement sein. Die Ausstellung „Splitter Faser Akt“ präsentiert über 40 Werke von 14 Künstlerinnen und Künstlern.

bis 30.10. Fleischmann. Sven Marquardt, Nicholas Mockridge, Esther Perbandt.  Fotografie  Abb. aus der Serie: "Fleischmann", Mockridge / Marquardt /Perbandt, 2016/21, FineArt HM Baryta-Print, 180 x 120 cm, Photo: Sven Marquardt

"Fleischmann" ist eine Kollaboration von Sven Marquardt, Esther Perbandt und Nicholas Mockridge, in der eine Serie von Szenen mit der Film- und Theaterlegende Volker Spengler erschaffen wurde: Inszenierungen inspiriert von christlicher Mythologie. Marquardt gestaltete die Bild- und Lichtinszenierung, Regisseur und interdisziplinärer Künstler Mockridge untersuchte Spenglers OEuvre und konzipierte die dramatische Situation, die Modedesignerin Perbandt gestaltete 15 Kostüme für die Produktion.

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

bis 30.10. Known and Strange Things Pass. Andy Sewell.  Fotografie

„Known and Strange Things Pass handelt von der tiefen und komplexen Verflechtung von Technologie und Alltag. Es geht um die Unmittelbarkeit der Berührung und das alltägliche Wunder von Handlungen über große Entfernungen, die Durchlässigkeit der Grenzen, die die Dinge trennen und die Zerbrechlichkeit der Verbindungen, die sie zusammenhalten.“ (Eugenie Shinkle, 1000 Words Magazine)

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 30.10. Lights Off, After Hours, In The Dark. Louise Lawler.  Fotografie  Abb. Untitled (Reflection), Louise Lawler, 2021

CAMERA WORK

Berlin West

bis 30.10. Hans Feurer.  Fotografie  Abb. Linda Spearing, Hans Feurer, 1984, Archival Pigment Print, 60 x 42,5 cm, Photo: Hans Feurer

Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Arbeiten aus dem Schaffenswerk des schweizer Modefotografen Hans Feurer.

bis 31.10. Make it Home. Göran Gnaudschun, Andy Heller, Oliver Krebs, Minna Rainio, Mark Roberts, Alec Soth, Juliane Zelwies.  Fotografie  Abb. ohne Titel, Oliver Krebs, 2014, Fotografie, 40x60cm, Photo: Oliver Krebs

Die Gruppenausstellung zeigt fotografische und Video-Positionen, die auf den Prozess des Sich-Beheimatens schauen. Ein Zuhause wird uns nicht gegeben, sondern wir müssen es erschaffen. Dies ist ein aktiver Prozess, in dem wir uns von unserer Herkunft, sei es geografisch oder kulturell, emanzipieren müssen, um wieder zu Hause anzukommen.

Konzeption: Oliver Krebs | Kuratorin: Andy Heller

Haus am Kleistpark

Berlin Süd

bis 31.10. Junimond. Fotografien von Anna Lehmann-Brauns.  Fotografie  Abb. Sputnik Kino, Berlin, Anna Lehmann-Brauns, 2006, 100 x 100cm

Das Haus am Kleistpark präsentiert mit dieser Ausstellung einen Einblick in die verschiedenen, über die letzten Jahre entstandenen Werkreihen von Anna Lehmann-Brauns. Die Künstlerin arbeitet mit dem Medium Fotografie und thematisiert in ihren bühnenhaften, fotografischen Kompositionen eigene Erinnerungen und relevante Fragestellungen ihrer Generation.

bis 31.10. New Normal - Normalität und künstlerische Arbeit. Tendenzen – Prozesse – Strategien. Sara Assadi, Ulrike Flaig, Angelika Frommherz, Mirija Gastaldi, Andrea Imwiehe Andrea Imwiehe, Nancy Jesse, Jürgen Kellig, Matthias Stuchtey, Sasa Tatic, Lan.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Europa 2020, Sara Assadi, 2020, Malerei, Photo: Sara Assadi

Wie an der politisch-strategisch eingesetzten Formel von der ,neuen Normalität‘ zu sehen, ist in unserer Gegenwart das Konzept und die Erfahrung von Normalität unselbstverständlich geworden. Welche Auswirkungen hat diese Verschiebung auf Rituale, Gewohnheiten, Gleichförmigkeiten bei der künstlerischen Arbeit? Und was überhaupt ist ,Normalität‘ innerhalb eines künstlerischen Prozesses?

Galerie Z22

Berlin West

29.10. – 31.10. Pxxyporn Deluxe. Roman Gilz, Gordan Nikolic.  Malerei–Zeichnung  Fotografie

Eine Serie über Gott, Kunst und die Welt

Galerie Z22

Berlin West

bis 13.11. Beyond the imaginary line. Photographien. Stephanie Cornfield.  Fotografie  Abb. The look, Stephanie Cornfield, 2021, Photography

Machen Sie einen Spaziergang auf der wilden Seite, verstehen und fühlen Sie die Transitgeräusche , transkribieren Sie das Gefühl in unsterbliche Bilder, geben Sie ihm ein ewiges Gefühl. Machen Sie Nachtspaziergänge in den Camps, auf den Ghats , leben Sie die brennende Ghat-Erfahrung bis an ihre Grenze. Transzendieren Sie die Erfahrung und entwickeln Sie filmische und traumhafte Bilder.

 

gallery damdam

Berlin Mitte

bis 13.11. Koreanische Emotion trifft den Geist des Bauhauses. Young-jae Lee, Dokyun Kim.  Skulptur–Installation  Fotografie  Abb. Young-jae Lee, Photo: Dokyun Kim

Das Koreanische Kulturzentrum Deutschland lädt die Keramikerin Young-jae Lee zu einer Ausstellung in gallery damdam, ein. Lee ist eine international anerkannte, mehrfach ausgezeichnete Künstlerin und seit 2006 die Geschäftsführerin der Keramischen Werkstatt Margaretenhöhe in Essen. In dieser Ausstellung wird sie ihre Keramiken in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Dokyun Kim präsentieren. Diese Ausstellung wird kuratiert von Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch.

bis 14.11. Mit eigenem Blick. Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999).  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges

bis 14.11. Mit eigenem Blick. Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999).  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges

Die Ausstellung in der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt mit exemplarischen Arbeiten aus dem Schaffen der ehemaligen Studierenden von Achim Freyer, welchen künstlerischen Weg sie eingeschlagen haben und woran sie heute „mit eigenem Blick“ arbeiten.

bis 14.11. Dear Käthe. Claudia Balsters, Hannah Goldstein.  Fotografie  Abb. Dear Hannah (Höch) I, aus der Arbeit "Dear Käthe", Claudia Balsters und Hannah Goldstein, 2019, Pigmentprint auf Archivpapier, 70x100

In „Dear Käthe“ setzen sich Claudia Balsters und Hannah Goldstein mit den Biografien und Werken von prominenten Künstler_innen auseinander, die sie als Inspiration empfinden. Im Sinne einer aktiven Aneignung produzieren sie eigenständige fotografische Kunstwerke und transponieren so die Idee der Anderen in ihre eigene Gegenwart. Die sorgfältige Gestaltung des Settings für die Fotografien -Ort, Objekt, Person und Geste- sind Teil des künstlerischen Prozesses.

29.10. – 14.11. Verfremdung. Jutta Barth, Birgit Borggrebe, Lupe Godoy, Marilyn Green, Maria Korporal, Pauline Disonn, Kuratiert von Marilyn Green.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

22.10. – 20.11. Sense and Sensitivity II. Milana Novčić, Ulises Urra.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst

Unter dem Titel  „Sens and Sensitivity II“ zeigt die Galerie Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die Empfindungen, Emotionen, Gedanken von Menschen anderer Kulturen auf lebensbejagende Weise, mit Einfühlungsvermögen und Empathie bildnerisch zum Ausdruck bringen. 

bis 21.11. Redemption Now. Yael Bartana.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Stand­bild aus Malka Germania, Auftrags­arbeit für das Jüdische Museum Berlin, Yael Bartana, 2021

Ab dem 26. April 2021 zeigt das Jüdische Museum Berlin Yael Bartana: Redemption Now. Die erste umfassende Werk­schau der Künstlerin unter­sucht das erlösende Potenzial der Kunst und unserer Vor­stellungs­kraft. Seit über zwanzig Jahren erforscht Bartana die großen historischen Erzählungen, die dazu bei­tragen, nationale und andere kollektive Identitäten zu formen.

Die Ausstellung vereint über 50 frühe und neuere Arbeiten, darunter Video­arbeiten, Foto­grafien und Licht­skulpturen.

bis 21.11. Hiersein, Being Here, להיות כאן. Gruppenausstellung anlässlich des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Olaf Kühnemann, Michal Fuchs, Atalya Laufer, Elke Renate Steiner, Heike Steinweg, Birgit Szepanski, Kuratiert von Birgit Szepanski.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Israel 1976, Paula Elion, 2019, Filzstift, Seite eines Arabisch und Englisch-Wörterbuchs, Secondhand-Bilderrahmen, Photo: Paula Elion

bis 21.11. Hiersein, Being Here, להיות כאן. Gruppenausstellung anlässlich des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Olaf Kühnemann, Michal Fuchs, Atalya Laufer, Elke Renate Steiner, Heike Steinweg, Birgit Szepanski, Kuratiert von Birgit Szepanski.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Logo 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, 2021, Photo: Logo 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Die Ausstellung Hiersein, Being Here, זיי דא macht einem breiten Publikum zeitgenössische Perspektiven auf das deutsch-jüdische Stadtleben zugänglich. Sieben zeitgenössische Künstler*innen präsentieren mit Zeichnung, Malerei, Fotografie, Konzeptkunst und Comic ihre individuellen und kritischen Sichtweisen auf Familie, Herkunftsorte, Identitäten und die jüdische und deutsche Geschichte. Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Bildungs- und Vermittlungsprogramm angeboten.

05.11. – 26.11. Nude and Nature. Monika Schulz-Fieguth.  Fotografie  Abb. Andrea mit Schirm, Monika Schulz-Fieguth, s/w Fotografie, 65 cm x 55 cm , Photo: Monika Schulz-Fieguth

Wahrnehmung des Anderen, Wertschätzung, Nähe, Zuneigung, die Suche nach der Schönheit der/ des Porträtierten, großartig komponiert und mit Licht abgebildet – eine der großen deutschen Fotografinnen präsentiert sich mit Ihren Ur-Themen: Porträt, Akt, Landschaft. Bilder die im wahrsten Sinne schön sind, Bilder die bleiben. 

 

Zilberman

Berlin West

bis 27.11. One Day We’ll Understand. Chi Yin Sim.  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. From the series: Interventions, Sim Chi Yin, 2020, Original archive image: Imperial War Museums collection (British combat troops abseiling down from a helicopter, Malaya, September 1964), Photo: Sim Chi Yin

Galerie Albrecht

Berlin West

bis 27.11. Fotografien 1930 – 1974. Ruth Bernhard.  Fotografie  Abb. In The Box Vertical, Ruth Bernhard, 1962, Silbergelatine-Druck, 35 x 21,6 cm

Ich versuche, mir immer des Lichts bewusst zu sein, ich halte immer Ausschau danach. Ich schaue das Licht nicht an, weil ich Fotografin bin, sondern ich bin Fotografin, weil ich zutiefst mit dem Licht involviert bin (...). Wenn ich fotografiere, versuche ich, diese Unsichtbarkeiten fühlbar zu machen. Ich identifiziere mich mit der Natur und mit natürlichen Objekten. Ich werde zu dem Ding, das ich fotografiere. Ich muss mich darin verlieben. – Ruth Bernhard

 

JRGallery

Berlin West

Die KünsterInnen der JRGallery widmen sich ihren Kindheitshelden und setzen ihnen künstlerische Denkmäler.

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

06.11. – 04.12. X : Y – KioskShop berlin (KSb). ein Gesamtkunstwerk. Semjon H. N. Semjon.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Urban Art  Sonstiges

11 Jahre hat "KioskShop berlin (KSb)" von H. N. Semjon von 2000 - 2011 das Gesicht von Berlins Mitte mitgeprägt. Der weiße Laden als ein minimalistisches Kunstwerk, der die Kunst und den EInzelhandel miteinander verbindet, mit den seltsam entrückten Produkstskupturen aus Alltagsgütern, mit einem malerisch-strukturierten weißen Bienenwachsmantel. Die Zeit scheint angehalten. Nicolas Berggruens Holding macht ihm den Garaus. Der große Sammler gibt sich unwissend, oder ist es.

29.10. – 12.12. Woman. Fotografien. Birgit Kleber.  Fotografie  Abb. „Modern Queens #2“, Birgit Kleber, 2019, 90 x 60 cm

In dieser Ausstellung fokussiert die Berliner Fotografin Birgit Kleber auf die Rolle der Frau als unabhängiges Subjekt. Birgit Kleber ist bekannt für ihre beeindruckenden Portraits, die Persönlichkeit und Eigensinn ihrer Modelle widerspiegeln. In der Serie „Modern Queens“ (2019) hat die Künstlerin  junge Frauen portraitiert, alle geboren um 1990, die sich nicht an gängigen Schönheitsidealen, aktueller Mode oder gesellschaftlichen Normen orientieren. 

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

bis 22.12. X x X – X Jahre Semjon Contemporary. Jubiläums-Edition. Ardley, Buchanan, Daikoku, Danner aka Krüger, Essig, Flint, Hampke, Hocke, von der Hocht, Knaack, Kutschbach, Müller, Pomrehn, Prochnow, Rathke, Sax, Schütte, Silberberg, Spechter, Thiel, Uchikura, Weiß, u.a.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Sonstiges

10 Jahre Semjon Contemporary sind Anlass genug, zurück und auch nach vorne zu schauen. Zum runden Jubläum wird eigens eine Edition in kleiner Auflage gefertigt mit einem Werk von jeder Künstlerin und jedem Künstler. Eine gerahmte Version bildet das Herzstück der Ausstellung.

12.11. – 22.12. Walter Benjamin. Orte einer Berliner Kindheit. Eddie Bonesire.  Fotografie

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

06.11. – 23.12. 12Hz. Ron Jude.  Fotografie

10.12. – 31.12. Verhinderte Schönheiten...was nicht ausgestellt wurde. Gruppenausstellung der Künstlerinnen und Künstler des VBK.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

ifa-Galerie Berlin

Berlin Mitte

bis 02.01. Pallay Pampa. Andine Kreuzungen kuratiert von Lizet Diaz im Rahmen der Berlin Art Week. Carolina Estrada, Juan Osorio, Kenyi Quispe, Emilio Santisteban, Daniela Zambrano, Alvaro Acosta, Adela Pino, Isaac Ruiz.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges  Abb. Carolina Estrada

Pallay Pampa ist ein Quechua Ausdruck, der die Muster in andinen textilen Geweben beschreibt: Pallay ist, was gesagt wird, Pampa auf das Ungesagte verweist. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie andines Wissen mehr Wirkungsmacht in der heutigen Welt entfalten kann. Sie vereint Künstler:innen und Aktivist:innen, die den diversen ökologischen und kolonialen globalen Krisen mit dem Begriff der Gemeinschaft begegnen.

mianki.Gallery

Berlin Süd

29.10. – 02.01. Lichtbildner. Gefördert von Neustart Kultur, Stiftung Kunstfonds. Jakob Kupfer.  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. Lichtbild #519, Jakob Kupfer, 2021, Pigment, Wachs auf Papier, Aludibond, 102 x 100 cm, Photo: Jakob Kupfer

Er ist ein Lichtbildner im besten, althergebrachten Sinne: Jakob Kupfer verdichtet diffuse Farb- und Lichtreflexe zu kunstvollen Reflexionen. Er bildet keine Dinge ab, sondern lässt das Licht selbst neue Welten malen. Gegenstandslosigkeit und permanenter Wandel sind wesentliche Merkmale des Lichts und prägen Jakob Kupfers Arbeiten. Sie lenken unseren Blick in den Raum zwischen uns und den Dingen, in dem das Licht spielt.

KANG CONTEMPORARY

Berlin Süd

bis 07.01. George Orwell/ 7 Dictators/ Duchamp prostate. Curated by Chiara Valci Mazzara. Vadim Zakharov.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance  Urban Art  Abb. Big brother is watching you, Vadim Zakharov, 2021

Kang Contemporary will display a newly conceived body of works by the renowned Moscow Conceptual artist Vadim Zakharov (Russian Pavilion, 55th Venice Biennale, 2013). For the first time a selection of work on paper, multi layered offset prints with gold leaf as well as three dimensional works will be shown.​ The works are linked by the common main concept of overlaying images, words, quotes and symbols - the semantic and the signifiers.

03.12. – 07.01. Neurosis. Gianfranco Pezzot.  Fotografie  Abb. Iconography of Violence, Gianfranco Pezzot, 2021, Digital C-Type, 240 x 180 cm, Photo: Gianfranco Pezzot

"Neurosis“ befasst sich mit der Dialektik von Sprache und Denken. In jeder Arbeit finden sich Inschriften, die Zitate aus Sartres Buch 'Nausea“ sind. Obwohl die meisten von uns behaupten, dass wir selbst denken, tun wir das keineswegs immer, sondern lassen uns von äußeren Vorgaben, Meinungen, Gedanken Anderer leiten. Neurosis ermutigt uns zur kritischen Auseinandersetzung. Die monumentalen Drucke, das kontrollierte Chaos aus Farbe, Volumen und Text bietet unendliche Anregung dazu.

 

Gropius Bau

Berlin Süd

bis 09.01. The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig. Andy Warhol, Erik Bulatov, Ivan Čujkov, Helen Frankenthaler, Jasper Johns, Ilja Kabakov, Lee Lozano, Natalja Nesterova, Viktor Pivovarov, Jackson Pollock, u.a.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Abb. Hopeless, Roy Lichtenstein, 1963, Acryl auf Leinwand, 177,8 x 152,4 cm, Photo: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler

Im Jahr des 30. Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung ist im Gropius Bau eine Gruppenausstellung zu sehen, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Gemälde aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint – unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Erik Bulatov.

14.11. – 09.01. Hi How Are You. Meisterklasse Ute Mahler und Ingo Taubhorn - Ostkreuzschule für Fotografie.  Fotografie

bis 29.01. Natural Appearance. Maria Jauregui Ponte, Aitor Ortiz.  Fotografie  Abb. Estorninos 08, Aitor Ortiz, 2020, Archival Pigment Print auf Alu, 70 x 70 cm

bis 29.01. Natural Appearance. Maria Jauregui Ponte, Aitor Ortiz.  Fotografie  Abb. Maria Jauregui Ponte, Reh 15 / #74, Maria Jauregui Ponte, 2018-2021, Polaroid, 19 x 18,5 cm

04.11. – 29.01. Winter Setting. Künstler der Galerie. Holger Bär, Luciano Castelli, Tony Conway, Rainer Fetting, Jörn Grothkopp, Jay Mark Johnson, Lies Maculan, Stefan Roloff, Salomé, Patricia Waller.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie

06.11. – 29.01. Der "kunst-diebstahl" in der Galerie Brusberg vor 50 Jahren. Eine Ausstellung anlässlich der Aufhebung des Hausverbots. Timm Ulrichs.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Abb. kunst-diebstahl als totalkunst-demonstration, Timm Ulrichs, 1971, Druck, 21 x 29,5 cm, Photo: Galerie Brusberg

Timm Ulrichs, 1940 geborener Performance-, Konzept-, Neodada-Künstler oder, in seinen eigenen  Worten, „Totalkünstler“ stahl am 11. August 1971 in der Galerie Brusberg, damals in Hannover, eine kleine Zeichnung von Gerhard Altenbourg und erklärte diesen "kunst-diebstahl" zur "totalkunst-demonstration". Daran erinnern wir nach genau 50 Jahren mit einer Ulrichs-Ausstellung und heben zugleich das damals im Anschluss an das Ereignis gegenüber Timm Ulrichs erteilte Hausverbot offiziell auf.

gallery damdam

Berlin Mitte

26.11. – 29.01. A Solo Exhibition. A participant artist of the International Studio Program 2020 at Künstlerhaus Bethanien. Seulki Ki.  Skulptur–Installation  Fotografie  Abb. Seulki Ki

Seit 2017 führt die gallery damdam, die Galerie des Koreanischen Kulturzentrums Deutschland, ein reguläres Programm durch, in dessen Rahmen Künstler*innen des Residenzprogramms des Künstlerhauses Bethanien die Gelegenheit zu einer Abschlusspräsentation erhalten. Seulki Ki, die hat erfolgreich das Internationale Atelierprogramm des Künstlerhauses Bethanien 2020 abgeschlossen hat, ist die siebte Künstlerin, die für dieses Programm ausgewählt wurde. 

27.11. – 05.02. Accrochage. Neuerwerbungen und Wiederentdeckungen. Gerhard Altenbourg, Harald Metzkes, Hans Uhlmann, u.a.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Sonstiges

PalaisPopulaire

Berlin Mitte

bis 07.02. Ways of Seeing Abstraction. Works from the Deutsche Bank Collection.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Abb. WP 412, Rana Begum, 2020, Zeichnung mit Pauspapier, 45 x 70 cm

Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart, verbunden mit historischen Reminiszenzen, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. 

bis 13.03. Zerheilt. Ein foto­grafischer Essay von Frédéric Brenner. Frédéric Brenner.  Fotografie  Abb. Aus dem fotografischen Essay ZERHEILT von Frédéric Brenner, JMB, erworben mit Unterstützung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin., Frédéric Brenner

Über 40 Jahre lang erzählt Frédéric Brenner mit seinen Foto­grafien vom jüdischen Leben in aller Welt. Sein foto­grafischer Essay Zerheilt porträtiert Menschen, die Berlin zu ihrer Heimat gemacht haben oder nur vorüber­gehend hier leben – Neu­ankömmlinge, Alt­eingesessene, Konvertit*innen und andere. Auch die Stadt selbst wird fragmentarisch in den Blick genommen – als Inkubator für Dissonanzen und wider­streitende Narrative zwischen Vergangenheits­bewältigung und dem Wunsch nach Erlösung.

Gropius Bau

Berlin Süd

26.11. – 13.03. Zanele Muholi.  Fotografie  Abb. Bona, Charlottesville, Zanele Muholi, 2015, Fotografie, Gelatinesilberdruck auf Papier, 800 × 503 mm, Photo: © Zanele Muholi, erworben mit Mitteln des Africa Acquisitions Committee 2017

Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste Retrospektive Muholis in Deutschland zu sehen sein.

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

15.01. – 19.03. José Pedro Cortes.  Fotografie

31.10. – 22.05. Legacy. Helmut Newton.  Fotografie  Abb. Thierry Mugler Fashion, US Vogue, Monte Carlo 1995, , Helmut Newton, Photo: copyright Helmut Newton Estate, courtesy Helmut Newton Foundation

Ab dem 31. Oktober 2021 zeigt die Helmut Newton Stiftung die große Retrospektive „HELMUT NEWTON. LEGACY“. Die Ausstellung hält neben zahlreichen Bildikonen von Helmut Newton auch manche Überraschungen für die Besucher*innen bereit. Auf der gesamten Ausstellungsfläche im 1. Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen chronologisch und mit Hilfe von 300 Werken nachgezeichnet.

bis 29.05. Friendship. Nature. Culture. 44 Jahre Daimler Art Collection. Werke der Sammlung 1920–2021. Heba Y. Amin, John M. Armleder, Willi Baumeister, Hicham Berrada, Mbali Dhlamini, Haris Epaminonda, Isabell Heimerdinger, Dayanita Singh, Guy Tillim, Franz Erhard Walther, uvm.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

Die Jubiläumsausstellung ›Friendship. Nature. Culture. 44 Jahre Daimler Art Collection‹ blickt auf die Entwicklung einer der bedeutenden internationalen Unternehmenssammlungen zurück. Aus dem Bestand von über 3.000 Kunstwerken der 1977 gegründeten Sammlung wurden etwa 100 Werke von rund 70 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Sie nehmen in einem weit gefassten Sinne Beziehungen auf zu zeitgenössischen Phänomenen im Kontext von Freundschaft, Natur und Kultur. 

11.02. – 30.05. Modebilder – Kunstkleider. Fotografie, Malerei und Mode 1900 bis heute.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie  Abb. Anna Muthesius, Jacob Hilsdorf, 1911, Photo: © Urheberrechte am Werk erloschen

Noch deutlicher als die Kunst ist die Mode ein Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen und individueller Bedürfnisse. In der Sammlung der Berlinischen Galerie ist das Thema Mode überraschend und auf vielfältige Weise präsent. Neben einer großen Zahl von Modefotografien quer durch das 20. Jahrhundert sprechen viele Gemälde und Zeichnungen von der Rolle der Mode als Ausdrucks- und Repräsentationsmittel.

Galerie Z22

Berlin West

05.02. – 21.08. Z22. Die Werkschau. Kai Teichert, Katerina Belkina, Andreas Kurus, Benka, Joax, Danielle Benvenuto, Hardy Brackmann, Dirk Krüll, Nikolaas Bodden.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance  Urban Art

Ein Querschnitt aus über 50 Ausstellungen....