Gattungen

bis 02.02. Salon Nr. 4. Über 90 Werke von 20 Künstlern.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Tamika, Peter Schulz Leonhardt, 2022, Mischtechnik, 35 x 22 cm, Photo: Christine Knauber

Der Salon war stets ein Ort zum Staunen, zur Inspiration, ein Ort der Vielfalt und der Novitäten. Salons waren aber auch ein Treffpunkt freier Geister, die Austausch mit ihresgleichen suchten und Freude daran hatten, dies in einer künstlerisch anregenden Atmosphäre zu tun. In dieser Tradition präsentiert die vierte Salon-Ausstellung über 90 Werke von 20 Künstlern.

Galerie ROOT

Berlin West

bis 03.02. Kobsar – Nachrichten aus der Ukraine. EL EGO, Andrea Interschick, Oliver Kelm.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst

Die drei Künstler*innen setzen sich seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine intensiv mit den Nachrichten und Bildern, die uns in Deutschland erreichen, auseinander. Durch die künstlerische Gestaltung werden unfassbare Dinge greifbar und verstörende Bilder und beängstigende Wahrheiten anschaubar.

bis 04.02. Künstler - Familien (3). Gitta Kettner, Gerhard Kettner.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Galerie Albrecht

Berlin West

bis 04.02. Iconography of Berlin. Zoran Minic.  Malerei–Zeichnung  Abb. Big Tree, Zoran Minic, 2022, Öl auf Holz, 60 x 60 cm, Photo: Zoran Minic

bis 04.02. Iconography of Berlin. Zoran Minic.  Malerei–Zeichnung  Abb. Sluice, Zoran Minic, 2022, Öl auf Holz, 60 x 60 cm, Photo: Zoran Minic

In diesem Jahr konnte Zoran Minić mit dem AArttist Stipendium im Atelier auf dem Dach des Auswärtigen Amts für 3 Monate arbeiten. Zoran Minic lebt in Mailand, er ist Architekt und Maler.

 

 

bis 05.02. detect - zeichnend Welt begreifen. 15 Jahre Prolog – Heft für Zeichnung und Text.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Sonstiges

detect – zeichnend Welt begreifen versammelt 20 zeichnerische Positionen mit ihren unterschiedlichen Ansätzen, zeichnend die Welt abzutasten. Neben klassischen Zeichnungen stehen Zeichnungsinstallationen und -collagen. Thematisch geben die Arbeiten Einblicke in aktuelles Zeitgeschehen, dessen künstlerische Wahrnehmung, auch in unbemerkte Alltäglichkeiten. Dreh- und Angelpunkt bleibt das Zeichnen als Mittel der künstlerischen Formulierung.

bis 06.02. Paint it all! Aktuelle Malerei aus Berlin.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Warpaint_008, Christine Streuli, 2016/2017, Photo: Foto: Kai-Anette Becker, © Christine Streuli

Malerei nimmt im zeitgenössischen Kunstdiskurs immer wieder eine zentrale Stellung ein. Wie kaum ein anderes Medium steht sie für Wiederkehr und Brüche, Infragestellung und auch ständige Neuformulierung. In Berlin hat Malerei Tradition. Die Ausstellung „Paint it all!“ („Alles Malen!“) ist ein Appell und eine Liebeserklärung an die aktuelle Berliner Malerei. Sie greift zehn bemerkenswerte Positionen heraus und will mit 15 ausgewählten Arbeiten eher Teaser als Bestandsaufnahme sein.

bis 06.02. Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Abb. Großes Interieur mit Selbstbildnis – Mann am Fenster, Lajos Tihanyi, 1922, Photo: © Museum der Bildenden Künste, Budapest - Ungarische Nationalgalerie, 2021

Die Ausstellung würdigt erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. Berlin prägte viele ungarische Künstler*innen ebenso wie diese den Kunstbetrieb mitbestimmten. Die wechselseitige kulturelle Inspiration wieder bekannt zu machen, ist das zentrale Anliegen. Sie versammelt Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen und bereichert die Kunstwahrnehmung nachhaltig um künstlerische Leistungen aus Ostmitteleuropa.

bis 11.02. Skulptur! Und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne. Bernhard Hoetger, Rudolf Belling, Oskar Schlemmer, Hermann Blumenthal.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Oskar Schlemmer und Willi Baumeister, Installation view Kunsthandel Wolfgang Werner, Öl auf Leinwand und Nirostastahl, Photo: anna.k.o., Berlin

bis 11.02. Skulptur! Und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne. Bernhard Hoetger, Rudolf Belling, Oskar Schlemmer, Hermann Blumenthal.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Bernhard Hoetger und Hermann Blumenthal, Bronzeplastiken, Photo: Design: Büro BrücknerAping, Bremen

bis 11.02. Reflection. Kwaku Osei Owusu Achim, Roberto Cordone, Nicole Doth, Jukhee Kwon, Qhamanande Maswana, Israel Padonu, Robert Pan, Bara Sketchbook, Samuel Sawotey, Sibylle Wagner.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation

Die Gruppenausstellung REFLECTION ist eine Kooperation zwischen der Bermel von Luxburg Gallery und dem Kunstsammler Marios Ngassam. 

nüüd.berlin

Berlin Mitte

bis 11.02. Sinnstifter. Gemälde. Axel Teichmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. Sinnstifter, Axel Teichmann, 2022, Acryl auf Leinwand, 200 x 160 cm, Photo: Axel Teichmann

bis 11.02. Sinnstifter. Gemälde. Axel Teichmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. Bildrauschen, Axel Teichmann, 2022, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm, Photo: Axel Teichmann

bis 11.02. Sinnstifter. Gemälde. Axel Teichmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. Tänzer, Axel Teichmann, 2015, Acrylglas u. Gold, 242 x 198 x 125 mm, Photo: Axel Teichmann

bis 11.02. Sinnstifter. Gemälde. Axel Teichmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. Das schweigende Ich, Axel Teichmann, 2021, Acryl und Gold auf Tapete und Holz, 130 x 95 cm, Photo: Axel Teichmann

bis 11.02. Sinnstifter. Gemälde. Axel Teichmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. TV-Junkie, Axel Teichmann, 2021, Acrylglas, 225 x 165 x 24 mm, Photo: Axel Teichmann

Axel Teichmanns Kunst stellt meist einzelne menschliche Figuren in oftmals surrealen Situationen dar, so dass sich mit dem Betrachter des Kunstwerks Zwiegespräche und Impulse ergeben. Der Künstler setzt sich mit Identität, Technik, Digitalisierung und gesellschaftlicher Veränderung auseinander. Gemälde, Pastelle auf Papier und Skulpturen aus Acrylglas, die eine mehr abstrahierte und damit neue Komponente in Teichmanns figürlich-realistischer Kunst offerieren, sind in der Ausstellung zu sehen.

bis 12.02. It's a «She Thing». Frauenmuseum Berlin. Ulrike Dornis, Andrea Golla, Rachel Kohn, Verena Kyselka, Susanne Piotter, Zuzanna Schmukalla, Anna Sonnenburg, Sybilla Weisweiler.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Frauenklasse, Verena Kyselka, 2009/2019, Videostill

Acht Berliner Künstlerinnen des Frauenmuseum Berlin entwickeln künstlerische Perspektiven auf vergangene bis aktuelle frauen- und genderimmanente Fragen: Von der Dekonstruktion des ikonographischen Bildgedächtnisses zu historischen Betrachtungen, Reflektion tradierter Rollenbilder, Erwartungshaltungen und Schönheitsideale, greifen sie die gegenwärtigen Debatten um Identitätspolitik, Selbstermächtigung und die Auflösung binärer Strukturen mit Blick auf Diversität und Vielfalt auf. 

Bode Projects

Berlin Ost

bis 12.02. It's all about the Line. Maria Seitz, Daniel Schaal.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Multicolor 5.08, Maria Seitz, 2021, Colored pencil on paper, 59.4 x 42 cm, Photo: Courtesy of the Artist

Linien sind überall, wo wir hinschauen. Seit Jahrzehnten inspiriert die Linie Generationen von Künstler*Innen. In der Duo-Ausstellung It’s all about the Line beziehen sich Maria Seitz und Daniel Schaal auf die Linie, verwandeln sie in den zentralen Protagonisten der Ausstellung und schaffen eine neue Perspektive auf die geometrische Abstraktion. Die Ausstellung vereint die Vielfalt der Medien: Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Installation – alle vereint durch die Linie.

Lothar Wolleh Raum

Berlin Mitte

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 17.02. Lothar Wolleh Duo. Künstler:innen-Interventionen. Joseph Beuys, Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth, Günther Uecker, Jadwiga Maziarska, Lothar Wolleh.  Malerei–Zeichnung  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. o.T, Jadwiga Marziarska, Heinz Mack, Joseph Beuys, Fotografisches Linen mit Intervention , 50 x 50 cm, Photo: Lothar Wolleh

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 17.02. Lothar Wolleh Duo. Künstler:innen-Interventionen. Joseph Beuys, Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth, Günther Uecker, Jadwiga Maziarska, Lothar Wolleh.  Malerei–Zeichnung  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. o.T, Iannone, Graubner, Luther, Mack, 38 x 38 cm in 50 x 50 Rahmen, Photo: Lothar Wolleh

Der Fotograf Lothar Wolleh stand seit den frühen 1960er Jahren in engem Kontakt mit europäischen Avantgarde-Künstler:innen. Weniger bekannt ist, dass in Zusammenarbeit auch „hybride“ Arbeiten entstanden: Wollehs Fotografien, die von den Porträtierten überarbeitet wurden. 

Die Ausstellung Lothar Wolleh Duo zeigt eine Auswahl dieser Arbeiten. Mit Beiträgen von u.a. Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth und Günther Uecker.

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
16.02. – 19.02. Malerei. Fabian Weinecke.  Malerei–Zeichnung  Abb. ohne Titel, Fabian Weinecke, 2008, Mischtechnik auf Leinwand , 19 x 26

bis 23.02. abstraktion-figuration. Werner Berges, Alexander Camaro.  Malerei–Zeichnung  Abb. "Steilwandfahrer" und "Daphne-Rivale", Alexander Camaro, 1987, Mischtechnik auf Leinwand, 240x400cm, Photo: Eric Tschernow

bis 23.02. abstraktion-figuration. Werner Berges, Alexander Camaro.  Malerei–Zeichnung  Abb. Was ist denn das?, Werner Berges, 1986, Mischtechnik, Acryl auf Leinwand, 95x75cm, Photo: o.A.

In dieser Ausstellung geht es um zwei Maler des 20. und 21. Jahrhunderts, die für einige Zeit in engem künstlerischen Austausch zueinander standen.

In ihrem Schaffen entwickeln beide Künstler ein jeweils eigenes Formenvokabular jenseits des zeittypischen Kanons von Abstraktion oder Figuration.

Die Ausstellung präsentiert bislang wenig gezeigte Werke von Werner Berges und seinem Professor Alexander Camaro, in denen eine geistige Verwandtschaft nachvollziehbar wird.

bis 23.02. Die Präsenz des Verborgenen / The Presence of the Hidden. Luigi Di Crasto.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Audio–Videokunst  Abb. Portrait vor der Landschaft m + w, Luigi De Crasto, 2022, Acryl auf Leinwand, 60x50 cm, Photo: Luigi Di Crasto

SANDAU & LEO GALERIE

Berlin Mitte

bis 25.02. Volker Henze - Malerei & Henry Stöcker - Skulptur. Volker Henze, Henry Stöcker.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. 42 V, Volker Henze, 2020, Öl auf Leinwand, 200 x 145 cm

bis 25.02. Volker Henze - Malerei & Henry Stöcker - Skulptur. Volker Henze, Henry Stöcker.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Ab durch die Mitte, Henry Stöcker , 2005, Gips, Metall, 94 x 82 x 58 cm

bis 25.02. Volker Henze - Malerei & Henry Stöcker - Skulptur. Volker Henze, Henry Stöcker.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. U.R., Volker Henze, 2016, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm

bis 25.02. Volker Henze - Malerei & Henry Stöcker - Skulptur. Volker Henze, Henry Stöcker.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. In Rüstung, Henry Stöcker , 2018, Metall, geschweißt , 56 x 33 x 23 cm

Galerie Poll

Berlin Mitte

bis 25.02. Deutsche Landschaft. Jan Schüler.  Malerei–Zeichnung  Abb. Dresden: Die Elbe bei Schloss Pillnitz , Jan Schüler , 2022, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm, Photo: Jan Schüler / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

bis 25.02. Deutsche Landschaft. Jan Schüler.  Malerei–Zeichnung  Abb. Weimar: Blick aus Goethes Wohnhaus in den Garten, Jan Schüler, 2022, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm, Photo: Jan Schüler / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Unter dem Titel „Deutsche Landschaft“ zeigen die Berliner Galerie Poll und der Kunstverein Langenfeld Arbeiten des Malers Jan Schüler aus den Jahren 2016 bis 2022. Aus Anlass seines 60. Geburtstages ist eine umfangreiche Publikation mit Beiträgen von Marita Keilson-Lauritz, Magdalena Kröner, Nana Poll, Jan Schüler und Gideon Schüler in Vorbereitung. Sie wird während der Ausstellung im Gespräch des Journalisten Jochen L. Stöckmann mit dem Künst­ler vorgestellt.

bis 25.02. State of Play. Claudia Desgranges.  Malerei–Zeichnung  Abb. Detail eines Kunstwerks, Claudia Desgranges

Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art freut sich sehr, die zweite Einzelausstellung der in Köln lebenden Malerin Claudia Desgranges zu präsentieren. Ihre künstlerische Arbeit verweist auf eine Auseinandersetzung mit der abstrakten Moderne, dem Minimalismus, dem abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei, Die Künstlerin präsentiert ihre neuen Arbeiten.
 

nüüd.berlin

Berlin Mitte

16.02. – 25.02. Paintings. Jerzy Skolimowski.  Malerei–Zeichnung  Abb. Vantage Point, Jerzy Skolomowski, 2001, Acryl auf Holz, 246 x 246 cm, Photo: Jerzy Skolomowski

16.02. – 25.02. Paintings. Jerzy Skolimowski.  Malerei–Zeichnung  Abb. Berggipfel, Jerzy Skolomowski, 2003, Acryl auf Leinwand, 198 x 183 cm, Photo: Jerzy Skolomowski

16.02. – 25.02. Paintings. Jerzy Skolimowski.  Malerei–Zeichnung  Abb. Szenen aus dem Leben der Königin, Jerzy Skolomowski, 2015, Acryl auf Leinwand, 369 x 246 cm, Photo: Jerzy Skolomowski

16.02. – 25.02. Paintings. Jerzy Skolimowski.  Malerei–Zeichnung  Abb. Selbstporträt in Splittern, Jerzy Skolomowski, 2017, Acryl auf Leinwand, 200 x 180 cm, Photo: Jerzy Skolomowski

Während in Berlin das internationale Filmfestival BERLINALE stattfindet, zeigen wir in einer Doppelausstellung mit dem Polnischen Institut Berlin in einer kleinen Retrospektive das malerische Oeuvre des Altmeisters des polnischen Films Jerzy Skolimowski. In den auf Holz und Leinwand gemalten großformatigen Gemälden mischt er sich in die Diskussionen über aktuelle Themen, wie z.B. die Klimakatastrophe ein.

PalaisPopulaire

Berlin Mitte

bis 27.02. Escribir todos sus nombres. Spanische Künstlerinnen von 1960 bis heute. Elena Asins, Vera Chaves Barcellos, Ángela de la Cruz, Esther Ferrer, Dora García, Sarah Grilo, Cristina Iglesias, Aurelia Muñoz, Carmen Láffon, Eva Lootz, Erlea Maneros Zabala, Soledad Sevilla, Susana Solano, Montserrat Soto, Eulàlia Valldosera.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. Heartbeat (Mapa), Dora García, 1999, Photo: © Dora García

Die Schau aus der Sammlung des Museo Helga de Alvear dokumentiert ein spannendes, wenig bekanntes Kapitel der spanischen Gegenwartskunst. Sie vereint Künstlerinnen, die geprägt von konstruktivistischen Traditionen, Minimal Art, Konzept- und Performancekunst eine reduzierte wie assoziative Formensprache entwickelten. Den Werken wird Sichtbarkeit gegeben und die spezifische Verbindung zu Poesie, Linguistik, Musik und Architektur aufgezeigt, die die unterschiedlichen Generationen hier verbindet.

Kuckei + Kuckei

Berlin Mitte

bis 04.03. oh hell o. Peter K. Koch.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. o.T. (Show), Peter K. Koch, 2022, Lack, Karton, Holz, Acrylglas, 79 x 63,5 x 15 cm

In seiner mittlerweile siebten Einzelausstellung in der Galerie zeigt Peter K. Koch neben einer Auswahl neuester Bildobjekte auch einen eigens für den Galerieraum konzipierten skulptural-architektonischen Einbau.

 

 

 

Hilleckes Gallery

Berlin West

bis 04.03. I Touch Leaves, Remains, Particles and Impressions. Aneta Lewandowska.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst  Urban Art  Abb. I Touch Leaves, Remains, Particles and Impressions, Aneta Lewandowska, 2021, Mixed Media

"Touch" ist ein, sich in pastell-minimalistischer Form gestaltetes Konzept, das zarte Bande zwischen Teilen knüpft, auch wenn keine der ausgestellten Arbeiten es erlauben, sie direkt zu „berühren“. Die ganze Geschichte entfaltet sich zwischen den Bäumen, die jeden Raum durchdringen, in dem sich die Künstlerin Aneta Lewandowska bewegt. Die Vielfalt der Berührung schildert die Erfahrung der Welt der Flora und die innige Beziehung zu diesem allgegenwärtigen und vielfältigen Lebensraum.

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

04.02. – 04.03. In Shape. Dave Grossmann.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Urban Art  Sonstiges  Abb. Form N°906, Dave Grossmann, 2023, Hammerschlaglack und Sprühlack auf Alu-Dibond, 40 x 30 cm, Photo: Dave Grossmann

04.02. – 04.03. In Shape. Dave Grossmann.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Urban Art  Sonstiges  Abb. Form N°906, Dave Grossmann, 2023, Hammerschlaglack und Sprayfarbe auf Alu-Dibond, 40 x 30, Photo: Dave Grossmann

Ausgehend von seinem Künstlerbuch "In SHAPE" von 2022 mit 1000 geometrischen Zeichnungen, dienen diese wiederum als Matrix für weitere Kunstwerkserien, die sich in der Technik und Material unterscheiden. Vom computergefrästen Relief über die Lackarbeiten auf Alu-Dibond oder Brandzeichnungen zeigen sie eine Fülle von Möglichkeiten, die Dave Grossmanns analytisches System entspringen und sich zudem durch hohe Handwerkskunst auszeichnen. Ein Konzert für die Sinne wird generiert!

04.02. – 11.03. Senkrecht durch den Augenblick. Paco Knöller.  Malerei–Zeichnung  Abb. unter mir der himmel (Detail), Paco Knöller, 2022, Oil crayon and lacquer on wood, 120 × 336 × 6 cm, Photo: Jochen Littkemann

Senkrecht, also richtig oder verkehrt herum. Es mag eine Frage der Perspektive sein; eine Position in Bezug auf etwas anderes. Der Titel von Paco Knöllers Ausstellung „Senkrecht durch den Augenblick“ gibt eine Richtung an, eine Beziehung, eine Bewegung – eine Bewegung durch etwas hindurch. 

04.02. – 11.03. Narrativas Circulares. José Montealegre.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Love is a Forest of Its Own Making, José Montealegre, 2023, Plexiglass, wood, sheet metal, plastic tape, Paginá XX, Photo: Mathias Schormann

Die Galerie Thomas Schulte präsentiert im Corner Space und dem danebenliegenden Schaufenster eine Installation mit neuen Arbeiten von José Montealegre. 

bis 18.03. Interstellar. Sebastian Herzau.  Malerei–Zeichnung  Abb. the great below B. II-19 L., Sebastian Herzau, 2019, Acryl auf Leinwand, 160x140cm

Wir zeigen zu Beginn des Jahres unsere erste Einzelausstellung mit dem Hallenser Maler Sebastian Herzau, der 2019 in seiner Heimatstadt Halle mit dem Halleschen Kunstpreis ausgezeichnet wurde.

Herzau beschäftigt sich in seinem umfangreichen malerischen Werk zum großen Teil mit den klassischen Subjekten der Malerei: Landschaft, Portrait, Stillleben. Die Bearbeitung dieser Themen erfolgt allerdings in sehr individueller Form und ist mit dem für den Künstler typischen Humor gewürzt.

GALERIE TAMMEN

Berlin Süd

03.02. – 18.03. "Moving Water". Anna Bogouchevskaia, Thomas Kleemann.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Blue First II, Thomas Kleemann, 2022, Mischtechnik auf Leinwand, 190 x 190 cm

Realität ist Heilbar. „Dieser spekulative Satz inspirierte in spezieller Weise meine aktuelle Malerei. Meine Bilder zeigen – von der Malerei erzeugte
– Realität. Die Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Wahrnehmung
und Erfindung. Sie illustrieren nicht die Welt da draußen, sie schaffen originäre
Bildgefüge und bleiben dabei eng mit den bildnerischen Möglichkeiten auf
der Bildfläche und deren Imaginations-potenzial verbunden." (Thomas Kleemann)
 

Galerie Mutare

Berlin West

10.02. – 19.03. Beyond Noses. Michael Rott.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. o.T. (4) , Michael Rott, 2022, Öl/Leinwand

bis 20.03. Abstract Writing. Hiroko Nakajima, K.O. Götz.  Malerei–Zeichnung  Abb. Hiroko Nakajima

Bermel von Luxburg Gallery x SAMURAI MUSEUM BERLIN

 

OPENING: 30.11.2022 from 7 to 9 pm

BvL is honored to curate the upcoming exhibition ABSTRACT WRITING at the prestigious SAMURAI MUSEUM BERLIN.

The exhibition ABSTRACT WRITING is about a dialogue between the Japanese artist Ms. HIROKO NAKAJIMA and the German abstract artist K.O. GÖTZ.

 

TVD ART Galerie

Berlin West

bis 20.03. Aspekte 23. Ausgewählte Werke. Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Paulis Postazs, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina.  Malerei–Zeichnung  Abb. Agate Apkalne, 1977 Riga – tätig ebd. The Tree of Soul, 2020 Öl auf Leinwand, signiert 200 x 200 cm

GALERIE HELLE COPPI

Berlin Mitte

04.02. – 23.03. Weites Land. Sibylle Prange, Michael Jastram, Robert Metzkes, Hans Scheib, Hubertus von der Goltz.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Altes Bad, Sibylle Prange, 2022, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm, Photo: S.Prange

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.03. Satellitensaal. Thomas Scheibitz.  Malerei–Zeichnung  Abb. Thornwell, Thomas Scheibitz, 2022, Photo: © Thomas Scheibitz / VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Courtesy Sprüth Magers

10.02. – 25.03. Überall ist Alles. Gerd Rohling.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Weltbild 16, Gerd Rohling, 1989/99, Lack und Metallfolie auf Spanplatte, 201,5x201,5cm, Photo: Lea Gryze

10.02. – 25.03. Überall ist Alles. Gerd Rohling.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Peggy's Party , Gerd Rohling, 2001, Glasflasche, Likör, Metall und Acryl, 162x172cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

10.02. – 25.03. Überall ist Alles. Gerd Rohling.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Peggy's Party , Gerd Rohling, 2001, Glasflasche, Likör, Metall und Acryl, Detail, Photo: Jörg von Bruchhausen

Die Galerie Michael Haas freut sich eine umfangreiche Einzelausstellung von Gerd Rohling (*1946 in Krefeld) präsentieren zu dürfen. Seit seinem Studium in den 70er Jahren bei den Professoren Gerhard Bergmann und Karl Horst Hödicke in Berlin ist Gerd Rohling in gleichem Maße der Objektkunst und der Malerei zugewandt. Beispielhaft ist seine Installation Wasser und Wein auf der von Harald Szeemann kuratierten Biennale in Venedig 2001 und im Hamburger Bahnhof in Berlin 2003.

 

bis 02.04. "im Bilde Sein". Achim Freyer - 70 Jahre Malerei.  Malerei–Zeichnung  Photo: Foto: Achim Freyer Stiftung

Die Ausstellung „im Bilde Sein“ (15. September 2022 – 02. April 2023) in der Galerie des Kunsthauses der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt einen Querschnitt durch das bildkünstlerische Werk von Achim Freyer in ausgewählten Arbeiten von den 60er Jahren bis in die Gegenwart.

18.02. – 08.04. Motions of Matter. Stella Geppert, Mahdad Alizadeh, Gerhard Hoehme, László Lakner, Henri Michaux, Georges Noël.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Happening–Performance

KANG CONTEMPORARY

Berlin Süd

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
02.02. – 14.04. Ruptured Myths of Present. Frank Jimin Hopp, Sara Umar.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Sonstiges

Seltsame Früchte, Keramikschweine, schwebende Frauen und einstürzende Torten. Die Kunstwerke in Ruptured Myths of Present wirken in ihrer eklektischen Zusammenstellung von Symbolen und Figuren wundersam. Frank Jimin Hopp und Sara Umar lüften den Schleier über den allgegenwärtigen Archetypen unserer Gesellschaft, von denen einige schon seit Jahrhunderten existieren, während andere als neue Akteure die Bühne betreten.

bis 15.04. Markus Weggenmann.  Malerei–Zeichnung

15.02. – 16.04. good reason. Martin Colden, Franz Landspersky, Scott Pfaffman, Gregor Wiest.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

good reason
Martin Colden, Franz Landspersky, Scott Pfaffman und Gregor Wiest
 

bis 01.05. Paris Magnétique. 1905–1940. Sonia Delaunay, Marc Chagall, Amedeo Modigliani, Chaïm Soutine, Rudolf Levy, Chana Orloff, Jacques Lipchitz, Marevna (Maria Worobjowa), Léopold Gottlieb.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Abb. Portrait de Dédie, Amedeo Modigliani, 1918, Öl auf Leinwand, 92x60 cm, Photo: Centre Pompidou Paris, 1952 gespendet von Frau und Herr André Lefèvre

Mit „Paris Magnétique. 1905–1940" widmet das Jüdische Museum Berlin jüdischen Künstler*innen der Pariser Schule die erste große Aus­stellung in Deutschland. Die Schau zeichnet mit rund 120 Werken in zehn Kapiteln nach, wie migrantische, oft marginalisierte Positionen als Teil der Pariser Avant­garde das heutige Verständnis der Kunst der westlichen Moderne prägten.

03.03. – 04.05. Farmzucht. Zeichnungen von Marcel Teske. Marcel Teske.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Abb. Farmzucht, Marcel Teske, 2021, Tusche und Aquarell, 48 x 38 cm

25.03. – 20.05. Doppelausstellung. Robert Bosisio, Pius Fox.  Malerei–Zeichnung  Abb. Schwimmer, Pius Fox, 2022, Eitempera und Öl auf Papier auf Aluminium, 24x17cm

Fox rangiert zwischen Malerei und Zeichnung. Sein Werk befindet sich im Spannungsfeld zwischen Form und Inhalt, Gegenständlichkeit und Abstraktion. Häufig tauchen mehr oder weniger gegenständlich erkennbare Raumsituationen oder allgemein architektonische Elemente auf.

Der Betrachter kann sich Bosisios Bildern kaum anders nähern als ruhig und kontemplativ. Oft fügt sich erst aus großer Distanz eine scheinbar abstrakte Komposition zu einem Gesicht oder einer Figur zusammen.

SANDAU & LEO GALERIE

Berlin Mitte

06.04. – 03.06. Zitronenblau. Malerei, Zeichnung, Skulptur. Wolfgang Leber.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

26.04. – 02.07. Es gibt das Rot nicht mehr. Michael Voges.  Malerei–Zeichnung

Es gibt das Rot nicht mehr
Der Maler Michael Voges (1953-2002)
 

Gropius Bau

Berlin Süd

24.03. – 09.07. Rainbow Serpent (Version). Daniel Boyd.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Abb. Untitled (MLBATS), Daniel Boyd, 2021, Photo: © Kukje Gallery, Foto: Chunho An, courtesy: der Künstler und Kukje Gallery

Rainbow Serpent (Version) ist die bisher umfassendste Präsentation von Daniel Boyds Schaffen in Europa. Sie gibt einen Überblick über Boyds künstlerische Praxis, die sich der kolonialen Erzählung der Geschichte Australiens widersetzt und Indigene Wissensproduktion, transnationale Netzwerke des Widerstands sowie persönliche Familiengeschichten miteinander verwebt. Diese reflektiert Boyd in Rainbow Serpent (Version) auch im Hinblick auf den Kontext und die Architektur des Gropius Bau.

05.05. – 27.08. Ufo 1665. Die Luftschlacht von Stralsund.  Malerei–Zeichnung  Abb. Darstellung eines fantastischen Luftschiffs aus dem Hochzeitsfest Kaiser Leopolds I., Illustration aus: Sieg-Streit deß Lufft und Wassers Freuden-Fest, Wien, 1667, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Im April 1665 werden sechs Fischer Augenzeugen einer Luftschlacht über der Ostsee bei Stralsund. Über der Mitte der Stadt erscheint gegen Abend eine dunkelgraue Scheibe. Anhand zeitgenössischer Bild- und Textquellen rekonstruiert die Ausstellung die Medienkarriere des Ereignisses.

24.03. – 17.09. Christina Quarles.  Malerei–Zeichnung  Abb. Christina Quarles, Slick, 2022, Detail, Acryl auf Leinwand , Photo: © Christina Quarles, Courtesy die Künstlerin, Pilar Corrias, London und Hauser & Wirth

Die Gegenüberstellung von Quarles‘ Werken mit denen der Sammlung eröffnet den Besucher*innen vielschichtige Zugänge zur Darstellung des menschlichen Körpers in der Kunst über sechs Jahrzehnte. Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof zeigt Gemälde und Arbeiten auf Papier von Quarles sowie eine ortsspezifische eigens für die Schau konzipierte Malerei-Installation.

30.06. – 08.10. Centers of Dominance. Judit Reigl.  Malerei–Zeichnung  Sonstiges  Abb. Judit Reigl, Center of Dominance, Detail, 1959, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, geplante Schenkung Fonds de Dotation Judit Reigl , Photo: © Fonds de Dotation Judit Reigl

Anlässlich des hundertsten Geburtstag der Künstlerin und der Schenkung von drei maßgeblichen Gemälden von Judit Reigl zeigt die Neue Nationalgalerie die erste museale Einzelausstellung der ungarisch-französischen Künstlerin in Deutschland.

09.09. – 21.10. Katrin Bremermann.  Malerei–Zeichnung  Abb. o.T. (XL2208), Katrin Bremermann, 2022, Lack auf gewachstem Papier, gerahmt unter Museumsglas, 82x59cm

Bremermanns Bilder haben auf den ersten Blick eine technische Ausstrahlung. Jedes Bild wird dominiert von einer Farbe,  oft eine kaum gebrochene Primärfarbe wie z.B. ein frisches Gelb oder ein leuchtendes Signalrot. Die klaren, geometrischen Farbflächen sind scharf abgegrenzt und wirken technisch. Bei genauer Betrachtung zeigt sich aber, dass sowohl die Oberfläche der Farbe als auch des Bildträgers sehr komplex aufgebaut ist. 

bis 17.12. Wir öffnen unsere Schränke. Rudolf Ausleger, Hermann Bachmann, Herbert Behrens-Hangeler, Marg Moll, Werner Scholz, uvm.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. o.T., Hermann Bachmann, 1950er Jahre, Mischtechnik auf Papier, 34,5 x 24,5 cm

Unsere neue Ausstellung folgt wortwörtlich ihrem Titel: Wir öffnen unsere Kunstschränke und zeigen Werke aus dem Sammlungsbestand.

Gropius Bau

Berlin Süd

22.09. – 14.01. General Idea. Felix Partz, Jorge Zontal, AA Bronson.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst  Sonstiges  Abb. P is for Poodle, General Idea, 1983/89, Photo: © General Idea, Foto: General Idea Archives, Berlin, courtesy: die Künstler

Die Künstlergruppe General Idea forderte die Kunstwelt, aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen heraus – und übt mit ihrem wegweisenden, 25 Jahre umfassenden Schaffen bis heute bleibenden Einfluss aus. In der bisher größten Retrospektive des Trios zeigt der Gropius Bau mehr als 200 Arbeiten aus den späten 1960er bis frühen 1990er Jahren.

Gropius Bau

Berlin Süd

06.10. – 14.01. Spectres of Bandung. A Political Imagination of Asia-Africa.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Sonstiges  Abb. La semeuse d'étoiles (Detail), Papa Ibra Tall, undated , Photo: courtesy: der Künstler, KADIST collection, Foto: Ilse Raps

Im April 1955 kamen Vertreter*innen aus 29 asiatischen und afrikanischen Staaten in der indonesischen Stadt Bandung zusammen, um gemeinsam und solidarisch ihre Ziele für die Zeit nach der Dekolonisation zu formulieren. Die forschungsbasierte Ausstellung Spectres of Bandung richtet den Blick auf diese erste groß angelegte asiatisch-afrikanische Konferenz, die als Katalysator für bereits bestehende politische und kulturelle Verbindungen angesehen werden kann.

27.05. – 08.07. Zeichnungsausstellung. Felix Baxmann.  Malerei–Zeichnung  Abb. o. T., Felix Baxmann, 2022, Mikropigmenttusche auf Millimeterpapier, 30x21cm

09.09. – 13.07. Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Die Sammlung 1945 bis in die 1990er. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte.  Malerei–Zeichnung  Sonstiges  Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.