Gattungen

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

24.04. – 05.06. Ursula Sax: aus und auf Papier Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Sonstiges, Abb. O.T., 2019, Packpapier, Binderfarbe, 2 x ca. 5 x 4 m, Photo: Frank Zimmer

Diese Ausstellung informiert mit Werkbeispielen über das 70-jährige Schaffen von Ursula Sax (geb. 1935). Die wichtige deutsche Bildhauerin hat mit allen Materialien gearbeitet. Papier als skulpturales Material wurde in den 1980er Jahren, besonders in den 1990ern Jahren und danach für sie wichtig. Seit spätestens 1949 ist Papier wie bei fast allen Bildhauer:innen als Träger von Zeichnungen ihr ständiger Begleiter. Eine gleichnamiges Buch von 520 Seiten wird während der Ausstellung vorgestellt.

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

17.04. – 06.06. Banz & Bowinkel, Evelyn Bencicova, Lauren Moffatt, Armin Keplinger, Patricia Detmering: Resonanz der Realitäten. VR Kunstpreis der DKB in Kooperation mit CAA Berlin Audio–Videokunst  Sonstiges, Abb. Poly Mesh, 2020

Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der Stipendiat*innen des VR KUNSTPREISes, diese erschaffen Skulpturen und Gemälde fernab von physikalischen Gesetzen. Die Arbeiten reflektieren soziale Dynamiken und durch neue Technologien hervorgerufene gesellschaftliche Veränderungen. Die von der VR-Kunst-Expertin und künstlerischen Leiterin Tina Sauerländer bettet die VR-Kunstwerke in ortsspezifische Installationen ein: die virtuelle Realität tritt in Dialog mit dem physischen Raum.

Daimler Contemporary

Schöneberg/Tiergarten

bis 27.06. Anni Albers, Leonor Antunes, Ilit Azoulay, Lerato Shadi, Amit Berlowitz, u.a.: 31: Women (Exhibition Concept after Marcel Duchamp, 1943). Werke der Daimer Art Collection 1930-2020 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst  Sonstiges, Abb. Gamalakhe I, 2018, Silbergelatine-Druck, 49,5 x 38 cm, Photo: Zanele Muholi

Historisch setzt unsere Ausstellung an in der Zeitum 1930 mit abstrakten Graphiken von Anna Beothy Steiner. Von hier aus weitet es sich von europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus bis hin zu internationalen Positionen der Gegenwartskunst in den Medien Bild, Fotografie, Installation, Skulptur, Zeichnung und Video. Die Ausstellung spannt einen Bogen von frühen Tendenzen hin zu einer globalen, feministisch orientierten Perspektive der zeitgenössischen Kunst.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart Sonstiges, Abb. Ausstellungsplakat HOMESTORY DEUTSCHLAND Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart © ISD-Bund e.V.

Die Existenz und die Beiträge von Menschen afrikanischer Herkunft werden in Deutschland noch immer unzureichend zur Kenntnis genommen. Wenn doch, so wird häufig von anderen über sie gesprochen, anstatt sie zu Wort kommen zu lassen. Damit bricht Homestory Deutschland: 27 Biographien erzählen von Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland, aber auch von der Vielseitigkeit und dem Schaffen von Schwarzen Menschen – im Lauf unserer gemeinsamen Geschichte und in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Flucht nach Vorn / Migration im Fokus Sonstiges

Welche Menschen fliehen aus welchen Gründen? Welche Verantwortung trägt Europa? “Migration im Fokus” ist eine Analyse dieser Zusammenhänge und erklärt unsere Einwanderungsgesellschaft als kontinuierlichen Prozess. “Flucht nach vorn” knüpft daran auf der individuellen Ebene an. Die Ausstellung porträtiert verschiedene Menschen mit Migrationserfahrungen im Hinblick auf ihre Wünsche, ihre Leistungen und ihren Kampf um Anerkennung in Deutschland.

Sprüth Magers

Berlin Mitte

28.04. – 03.07. Gilbert & George: The Paradisical Pictures Sonstiges, Abb. TENDER, 2019, Mixed media, 226 × 253 cm

21.06. – 07.08. Julia Sossinka, Dodi Reifenberg: Upcycling Urban Art  Sonstiges, Abb. plastic bags wave , 2014, collage, plastic bags , 152 x 271

Dodi Reifenberg und Julia Sossika verfolgen beide den Gedanken des Upcycling. „Altes“ wiederverwerten, damit scheinbar Unbrauchbares nicht wegzuwerfen, sondern wiederzuverwerten. Dodi Reifenberg gestaltet seine Werke aus kleinsten Plastikschnipseln.  In beindruckender Weise werden so die Folgen durch Müll aufgezeigt. Julia Sossinka legt genau hier den Finger in die Wunde. Sie wirft nichts weg. Aus Resten von Stoffen, Papier, Plastik, zaubert sie fantstische Kunstwelten aus Müll.

05.07. – 07.08. Ali Eckert: Lost Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Sonstiges, Abb. Uriel II, 2021, Pigmenttransfer

gallery damdam

Checkpoint Charlie

09.07. – 14.08. Woojin Kim, Noh Yen, Sarah Duffy, Gala Bell, Hye Young Sin, Jangwoo Woo: KCC Germany x UK Open Call 2021. Nothing is - everything just has been or will be Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance  Sonstiges

Nothing like a blue bird
from New York
fall from the sky
into the ocean
there will be light
in a moment
shine from the sky

a big blue whale
scream in the ocean
the wave
the light shine again
just like the bird

free

time

become

a moment to come
a moment to go

Text by Zhenhua Li

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

09.07. – 21.08. Silke Katharina Hahn, HALFA, Ulrich Haug, Claudia Kallscheuer, Christophe Laudamiel, Ev Pommer, Jens Rausch, Michael Schuster, und Gäste: mianki & friends Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst  Sonstiges

ifa-Galerie Berlin

Berlin Mitte

24.06. – 05.09. For The Phoenix To Find Its Form In Us. On Restitution, Rehabilitation and Reparation. In Kooperation mit SAVVY Contemporary Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst  Sonstiges

Mit “For The Phoenix To Find Its Form In Us” schlägt SAVVY Contemporary verschiedene Formate entlang der Schlüsselthemen „Restitution“, „Rehabilitation“ und „Reparation“ vor, die insbesondere den Perspektiven und Stimmen von Menschen aus den Herkunftskulturen mehr Raum geben sollen.

Galerie TZB

Checkpoint Charlie

18.06. – 11.09. Forever Young. Czech Functionalist Design 1919 — 1939 Sonstiges

Der Funktionalismus war mehr als ein avantgardistischer Baustil, in dem nach der Gründung der Tschechoslowakei bekannte Architekten das Bild ganzer Innenstädte radikal veränderten. Nach funktionalistischen Prinzipien entwarfen Designer auch Möbel und Hausrat. Die Galerie des Tschechischen Zentrums verwandelt sich im Sommer in eine Wohnung, wie man sie in den 1930er Jahren in der Tschechoslowakei finden konnte. Treten Sie ein und betrachten Sie originale Einrichtungsgegenstände dieser Zeit.

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

21.06. – 12.09. Zheng Bo: Wanwu Council 萬物社 Audio–Videokunst  Urban Art  Sonstiges, Abb. What Do the Trees Want?, 2020, Photo: Laura Fiorio

Als In House: Artist in Residence 2020 beschäftigte sich der Künstler und Theoretiker Zheng Bo mit der Frage, wie Pflanzen Politik machen. Seine Ausstellung "Wanwu Council 萬物社" knüpft 2021 an die Themen an, die Zheng Bo während seines einjährigen Aufenthalts im Gropius Bau entwickelt hat.

bis 14.11. Mit eigenem Blick. Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999) Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges

Die Ausstellung in der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt mit exemplarischen Arbeiten aus dem Schaffen der ehemaligen Studierenden von Achim Freyer, welchen künstlerischen Weg sie eingeschlagen haben und woran sie heute „mit eigenem Blick“ arbeiten.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 09.01. Jein danke!. Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 Sonstiges, Abb. Einladungskarte "Jein danke" Stadtgeschichtliches Museum Spandau, 2020

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks.