Kalender

 

12.02. – 05.03. Michael Fritsch: Will ich nicht bedächtig sein.... Fotografie und Gedichte Fotografie (Repro: Michael Fritsch, KWO 1, 2006, Fine Art Pigment Print, 40 x 60 cm, Photo: Michael Fritsch)

Zu Zeiten

da kein Staudamm

Sicherheit verspricht,

will ich nicht

bedächtig sein.

Text: Petra Ziegler

 

 

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

bis 06.03. Marc Dittrich, Gisoo Kim: Einschnitte Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie (Repro: Marc Dittrich, Wandlung Spreeufer 1, 2020, verwobene Laserprints, Karton, Papier, Holz, 133 x 120 x 15 cm, Photo: Marc Dittrich)

Gisoo Kim schafft mit ihren Arbeiten neue Realitäten, indem sie ihre Fotografien auseinander schneidet und per Hand wieder zusammen näht. Dadurch entstehen Spuren, die dem Sehen einen neuen Raum öffnen.

Marc Dittrich zerschneidet für seine Fotoskulpturen eigene Fotografien moderner Hochhausfassaden in feine Streifen und verwebt diese zu neuen architektonischen Flächen. Damit entsteht ein Versatz im Motiv. Material und Motiv verbinden sich zu einer neuen architekturähnlichen Skulptur.

29.01. – 06.03. Bram van Velde & Zeitgenossen: Gestisch-abstrakte und informelle Kompositionen

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

30.01. – 06.03. Elisabeth Sonneck, Dittmar Danner aka Krüger: Encounter Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

bis 07.03. Dark Whispers. Fotografien von Beatrice Minda Fotografie (Repro: Beatrice Minda, Daungyi, 2016, Photo: Beatrice Minda)

In der Serie „Dark Whispers“ setzt sich Beatrice Minda mit dem privaten Interieur im Kontext historischer Ereignisse auseinander. Im fernöstlichen Myanmar, das durch eine rigide Militärdiktatur jahrzehntelang abgeschottet war, fotografierte sie Häuser, die durch kolonial beeinflusste Lebenswelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt sind. 
Ihre Fotografien spüren den Lebenswelten der Bewohner und den Zeichen von Veränderungen nach. 

29.01. – 07.03. Feng Lu: Skulpturen

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 08.03. K.H. Hödicke Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: K. H. Hödicke im Atelier Dessauer Straße, 1982, Photo: Elvira Hödicke)

Die retrospektiv angelegte Ausstellung K. H. Hödicke, die nach ihrer Premiere in der Staatlichen Graphischen Sammlung München nun in Berlin zu sehen ist, gibt einen Einblick in ein nahezu unerschöpfliches künstlerisches Werk und demonstriert in der Zusammenschau von Zeichnung, Gemälde und Skulptur, dass K. H. Hödicke heute zweifellos zu den Klassikern gehört, sein Jahrzehnte übergreifender Werklauf aber hat seine Frische und Aktualität bewahrt.

04.02. – 11.03. Daniele Tamagni: Mtindo

Galerie Kuchling

Berlin City

bis 12.03. Semaan Khawam, Ying-Tung Tseng: Freedom º Love. Two City Exhibtion: Berlin - Tainan (Part #1) Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: Semaan Khawam, Birds of Beirut, 2020, Mixed Media, versch. Größen, Photo: Ana Silva)

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

bis 13.03. Andy Sewell: Known and Strange Things Pass Fotografie

Galerie Georg Nothelfer

Schöneberg/Tiergarten

bis 13.03. Edgar Hofschen: Ordnungen Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie (Repro: Edgar Hofschen, Modifikation A 10, 1971, Öl/Segeltuch, 300 x 400 cm)

GALERIE TAMMEN

Checkpoint Charlie

05.02. – 13.03. Gabi Streile: Malerei zum Siebzigsten

28.01. – 14.03. Claudia Balsters, Hannah Goldstein: Dear Käthe Fotografie (Repro: Claudia Balsters und Hannah Goldstein, Dear Hannah (Höch) I, aus der Arbeit "Dear Käthe", 2019, Pigmentprint auf Archivpapier, 70x100)

Claudia Balsters und Hannah Goldstein setzen sich mit den Biografien und Werken von prominenten Künstler*innen auseinander, die sie als Inspiration empfinden. Im Sinne einer aktiven Aneignung produzieren sie eigenständige fotografische Kunstwerke und transponieren so die Idee der Anderen in ihre Gegenwart. Die sorgfältige Gestaltung des Settings für die Fotografien -Ort, Objekt, Person und Geste; die Konstruktion von Installationen- sind Teil des künstlerischen Prozesses. 

 

Migrant Bird Space

Berlin Mitte

29.01. – 19.03. Yu LinHan: Solo Show

Galerie Z22

City West

bis 27.03. Adriana Lestido, Elinor Carucci, Nazik Armenakyan: The Female Side of the Moon. Women photographing Women Fotografie (Repro: Photography)

40 Fotografinnen aus 5 Kontinenten

bis 29.03. Robert Petschow und das Neue Sehen. Thomas Friedrich-Stipendium für Fotografieforschung Fotografie (Repro: Robert Petschow, Eisbahn auf Schlossteich, um 1930, Photo: Urheberrechte am Werk erloschen)

Im Rahmen des diesjährigen Thomas Friedrich-Stipendium für Fotografieforschung werden in der Dauerausstellung etwa dreißig Aufnahmen von Robert Petschow (1888-1945) präsentiert.

bis 05.04. Marc Bauer: The Blow-Up Regime. GASAG Kunstpreis 2020 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst (Repro: Marc Bauer, The Fall, 2020, Zeichnung, Farbstift und Bleistift auf Papier, 42 cm x 30 cm, Photo: Marc Bauer)

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt. Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound.

bis 11.04. Zeit für Fragmente. Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie (Repro: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Sammlung Marx © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York © Staatliche Museen zu Berlin, Andy Warhol, Do It Yourself (Seascape), Detail, 1962)

KANG Contemporary

Checkpoint Charlie

14.02. – 16.04. Chan Sook Choi: "qbit to adam I , adam" Audio–Videokunst  Urban Art

06.03. – 17.04. Peter Böhnisch Malerei–Zeichnung (Repro: Peter Böhnisch, Ohne Titel, 2019, Edelkorund und Pigment auf Pappelholz, 200 x 300 cm, Photo: Lea Gryze)

Peter Böhnisch (*1977) bettet in seinen Gemälden meist Figuratives und Abbildhaftes in eine surreale, räumlich kaum definierte Welt und erzählt dabei Geschichten, die niemals zu eindeutiger Erkenntnis führen. Das, was er darzustellen sucht, ist nichts was unserer visuellen Welt entstammt, sondern etwas das in uns verborgen liegt. 

Galerie Poll

Berlin Mitte

09.03. – 17.04. Martina Altschäfer: true places II. Zeichnungen Malerei–Zeichnung (Repro: Martina Altschäfer, Frühling, 2020, Farbstift und Pastell auf Papier, 126 x 160 cm, Photo: Axel Schneider)

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

bis 18.04. Magical Soup. Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection und Leihgaben (Repro: Stan Douglas, Deux Devises © Stan Douglas. Courtesy the artist / Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof , Breath and Mime (Video Still, Detail), 1982-1983)

Auf über 2.000 Quadratmetern zeigt die Gruppenausstellung „Magical Soup“ in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhof zentrale Werke ergänzt um Leihgaben der jüngsten Künstler*innengeneration, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Verhältnis von Ton, Bild und sozialem Raum ist.

bis 18.04. Bunny Rogers: Self Portrait as clone of Jeanne D’Arc (Repro: Bunny Rogers, Self-Portrait as Clone of Jeanne d’Arc (Bella Joan / Brigid Joan / Tack Joan), 2019, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie 2020 Schenkung / Gift Courtesy the artist and Société )

GALERIE HELLE COPPI

Berlin Mitte

06.03. – 23.04. Hubertus von der Goltz: Walk the line. Gratwanderung Skulptur–Installation

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

12.03. – 02.05. Constanze Vogt: pausen Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: Constanze Vogt, o.T. (Serie spira #52), 2017, Feinliner auf Papier, 42 x 29,7 cm)

Die Kieler Künstlerin Constanze Vogt bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen den unterschiedlichen Medien. Ihre Zeichnungen, Installationen, Objekte und Texte zeichnen sich durch eine reduzierte Materialwahl aus. Materialien wie Papier, Sprache und Licht nutzt und bearbeitet Sie für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema der Zwischenräume. Der extensive und nahezu rituale Arbeitsprozess, mit dem sie das Material transformiert, ist in ihren Arbeiten deutlich sichtbar.

Sandau & Leo Galerie

Berlin Mitte

04.03. – 08.05. Wolfgang Leber: Zum 85. Geburtstag Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: Wolfgang Leber , Die schwarze Stadt, 2004, Öl auf Hartfaser, 62 x 52 cm)

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 15.05. Jein danke!. Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 Sonstiges (Repro: Sven Lindhorst-Emme, Einladungskarte "Jein danke" Stadtgeschichtliches Museum Spandau, 2020)

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks.

bis 16.05. Evelyn Hofer, Sheila Metzner, Joel Meyerowitz, Helmut Newton: America 1970s/80s Fotografie

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

11.02. – 24.05. Claudia Skoda: Dressed to Thrill Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst (Repro: Ulrike Ottinger, Ohne Titel (Claudia Skoda, Tabea Blumenschein & Jenny Capitain), ca. 1977/78, Silbergelatine-Vintageprint, Photo: © Ulrike Ottinger )

bis 30.05. Xinyi Cheng: The Horse with Eye Blinders Malerei–Zeichnung (Repro: Xinyi Cheng, The Horse with Eye Blinders, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2020, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke; © Xinyi Cheng, courtesy the artist / Balice Hertling )

bis 16.08. Provenienzen. Kunstwerke wandern Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit (Repro: Max Liebermann, Selbstbildnis, 1912, Photo: Kai-Annett Becker)

„Die Kunstwerke wandern. Das war und ist ihr Schicksal, und niemals wird es sich ändern.“ Mit dieser grundlegenden Feststellung führte schon 1925 der Berliner Kunstkritiker Adolph Donath (1876 – 1937) in eine Beschreibung der Provenienzforschung ein. Die Dimensionen dieses Forschungsfeldes bleiben Museumsbesucher*innen in der Regel verborgen.

29.01. – 16.08. Anything goes?. Berliner Architekturen der 1980er Jahre Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Sonstiges (Repro: Manfred Prasser, Dieter Bankert, Walter Schwarz, Friedrichstadtpalast, kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1984, Foto, Photo: © Unbekannte*r Fotograf*in / Berlinische Galerie, Digitalisierung: Anja Elisabeth Witte)

In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage.

21.03. – 19.09. Pauline Curnier Jardin: Fat to Ashes (Repro: Pauline Curnier Jardin, Peaux de Dame in the Hot Flashes Forest + Qu’un Sang Impur, Detail, 2019, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof, Photo: Courtesy the artist and Ellen de Brujine Projects © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke )

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