Kalender

 

02.06. – 02.07. Kenneth Blom: Figur & Space

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart Sonstiges, Abb. Ausstellungsplakat HOMESTORY DEUTSCHLAND Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart © ISD-Bund e.V.

Die Existenz und die Beiträge von Menschen afrikanischer Herkunft werden in Deutschland noch immer unzureichend zur Kenntnis genommen. Wenn doch, so wird häufig von anderen über sie gesprochen, anstatt sie zu Wort kommen zu lassen. Damit bricht Homestory Deutschland: 27 Biographien erzählen von Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland, aber auch von der Vielseitigkeit und dem Schaffen von Schwarzen Menschen – im Lauf unserer gemeinsamen Geschichte und in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Flucht nach Vorn / Migration im Fokus Sonstiges

Welche Menschen fliehen aus welchen Gründen? Welche Verantwortung trägt Europa? “Migration im Fokus” ist eine Analyse dieser Zusammenhänge und erklärt unsere Einwanderungsgesellschaft als kontinuierlichen Prozess. “Flucht nach vorn” knüpft daran auf der individuellen Ebene an. Die Ausstellung porträtiert verschiedene Menschen mit Migrationserfahrungen im Hinblick auf ihre Wünsche, ihre Leistungen und ihren Kampf um Anerkennung in Deutschland.

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 03.07. Robert Elfgen: Higgs-Boson Malerei–Zeichnung, Abb. Pion, 2021, Photo: Ingo Kniest

Galerie Kremers

Berlin City

bis 03.07. Erik Nieminen: Metamorphosis I. Possible Worlds Malerei–Zeichnung, Abb. Primates, 2016, Oil on Linen, 160 x 130 cm, Photo: Eric Nieminen

bis 03.07. Erik Nieminen: Metamorphosis I. Possible Worlds Malerei–Zeichnung, Abb. Janus, 2014, oil on linen, 160 x 180 cm

Paradiese gibt es immer. Z.B. sind es Zoos, also künstlich angelegte Orte, in denen der Homo Sapiens sich daran erinnern kann, wo er eigentlich herkommt. Die Bilder des kanadischen Künstlers Erik Nieminen sind eine Erforschung möglicher Räume. Sie zeigt uns, welche Möglichkeiten uns offenstehen, wenn wir uns der Schwerkraft der realen (Alltags)-Welt entziehen. 

bis 03.07. Fiona Ackerman: Metamorphosis II. The Cosmic Tiger Malerei–Zeichnung  Audio–Videokunst, Abb. Under Garden, 2019, Acrylic on Canvas, 163 x 102 cm, Photo: Fiona Ackerman

In ihrer dritten Einzelausstellung in der GALERIE KREMERS präsentiert Fiona Ackerman eine Serie von Bildern und ein Video, die während des Corona-Lockdowns entstanden sind. Die Arbeiten kreisen um das Thema der Metamorphose, die zoologischen Arbeiten von Sibylla Maria Merian zur Metamorphose der Schmetterlinge, das als Schrödingers Katze benannte Paradox des Physikers Erwin Schrödinger und die Verwandlung des Gregor Samsa in einen Käfer in der Erzählung von Franz Kafka.  

subject object - ART INVOLVEMENT

Schöneberg/Tiergarten

29.05. – 03.07. Süheyla Asci, Misko Pavlovic, Lada Vlainic, Kazumi Yabuuchi, Sarah Wohler: Von Nähe und Distanz - eine mehrdimensionale Erfahrung. Part I Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Aus der Serie "Grey Lanscapes", 2020, Öl auf Leinwand, 40x30 cm, Photo: Ljiljana Vulin-Hinrichs

Die Ausstellung wurde von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

bis 04.07. Giovanni Battista Piranesi: Das Piranesi-Prinzip Malerei–Zeichnung, Abb. Veduta di Roma – Der Petersdom mit den Kolonnaden und dem Petersplatz, Detail, um 1750, Radierung , Photo: Knud Petersen

Die Kunstbibliothek feiert 2020 den 300. Geburtstag des italienischen Architekturvisionärs Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) mit einer Sonderausstellung am Kulturforum.

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

18.06. – 04.07. 100 beste Plakate 20. Deutschland Österreich Schweiz Grafik–Papierarbeit

Die Grafikdesignszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich – der Pandemie zum Trotz – auch im Jahr 2020 rege am Wettbewerb „100 beste Plakate“ beteiligt: 1.973 Plakate von 600 Einreichenden lagen der Jury zur Auswahl vor. Die 100 herausragenden Entwürfe, die als Gewinner prämiert wurden, werden Ende Juni für drei Wochen am Berliner Kulturforum gezeigt.

bis 05.07. Schau mich an!. Frauenporträts der 1920er Jahre Fotografie, Abb. Ohne Titel, 1920-1930, Photo: Rechtsnachfolger*in unbekannt

 In der Dauerausstellung

„Schau mich an! Frauenporträts der 1920er Jahre“ stellt mit 24 Werken die vielfältige Praxis der Porträtfotografie im Berlin der Zwanziger Jahre vor: konventionelle und moderne Aufnahmen gewerblicher Fotoateliers werden künstlerischen und experimentellen Fotografien und Collagen gegenübergestellt.

GALERIE TAMMEN

Checkpoint Charlie

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

21.05. – 10.07. Edith Held, Katharina Schnitzler: Look at the birds. Zwei Kunstgattungen im Dialog. Malerei–Zeichnung  Fotografie, Abb. Look at the birds, 2013, Mischtechnik auf Leinwand, 85 x 85 cm, Photo: Katharina Schnitzler

21.05. – 10.07. Edith Held, Katharina Schnitzler: Look at the birds. Zwei Kunstgattungen im Dialog. Malerei–Zeichnung  Fotografie, Abb. Tamara, 2019, Hahnemühle Rag, Alu Dibond, Museumsglas, Edition 5 + 2AP, 100 x 100 cm, Photo: Edith Held

Zwei unterschiedliche Kunstgattungen treffen sich im Dialog, eine wechselvolle Beziehung zwischen Fotografie und Malerei - Licht und Leinwand ergänzen sich zu einer Einheit. Das Gattungssprengende präsentiert sich dabei selbstbewusst durch die intuitive Bildauswahl. Sie kombinieren assoziativ malerische und fotografische Herangehensweisen, Motive und Techniken, und erschaffen so eindrucksvolle Bildwelten, die irgendwo zwischen Realität und Fiktion beheimatet sind.

Katharina Mokross, Hamburg

DOROTHÉE NILSSON GALLERY

Schöneberg/Tiergarten

29.05. – 10.07. Yvon Chabrowski: Situated Knowledge, Abb. Still from the appropriate body Video sculpture performance by Sunayana Shetty , 2021, Photo: ©Yvon Chabrowski & VG Bildkunst 2021

FELDBUSCH WIESNER RUDOLPH

Checkpoint Charlie

11.06. – 10.07. Philip Loersch: ghostwriter Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Von Don, 2020, pencil, ink, acrylic and lacquer on soapstone, 39 x 51 x 18 cm, Photo: G.Lepkowski

Loerschs (geb. 1980; lebt und arbeitet in Berlin) künstlerischer Anspruch ist die Erweiterung des Mediums der Zeichnung von der Intimität am Zeichentisch in die Dimensionen von Skulptur und Raum. Seine illusionistisch gezeichneten Buchcover fordern den Betrachter auf, ein Buch zu lesen, das sich nicht öffnen lässt. Die Ausstellung präsentiert neue Buchsteinskukpturen mit Handzeichnung, Arbeiten auf Papier sowie ein installatives Buchprojekt im Raum. 

11.06. – 11.07. Dante Buu, Maria Dalberg, Rhys Himsworth, Daniel Lie, Santiago Mostyn: Einzelausstellungen

15.06. – 17.07. Alexander Camaro: Camaros Bühnen Malerei–Zeichnung, Abb. Aschermittwochblues, 1973, Mischtechnik, Collage, Acryl auf Leinwand, 160 x 200 cm, Photo: Angelika Weidling

22.06. – 17.07. Elvira Bach, Ingrid Honneth, and friends: Happy Birthday Elvira Bach Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Galerie Mutare

City West

25.06. – 17.07. Filip Kalkowski: in Platons Höhle Malerei–Zeichnung  Audio–Videokunst, Abb. Dog, 2020, Öl auf Leinwand, 100 H x 95 B cm

    Das Projekt wird von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

 

 

 

 

Verein Berliner Künstler (VBK)

Schöneberg/Tiergarten

03.07. – 18.07. Sofia-Berlin again!. Deutsch-bulgarischer Kunst- und Kulturprojekt Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

Ein internationales kooperatives Kunstprojekt zwischen deutschen und bulgarischen KünstlerInnen.

23.06. – 23.07. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Wilhelm Frederking, Jan Gard, Jan Kummer, Katja Lang, Sophie B. Møller, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Sven Drühl, Jan Muche, Andreas Mühe, Konrad Mühe, Manfred Peckl, Tanja Rochelmeyer, Luzia Simons: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin. - Second Step.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance

Gefördert von Stiftung Kunstfonds und Neustart Kultur

BORCH Gallery

City West

bis 24.07. Julie Mehretu: Slouching Towards Bethlehem Grafik–Papierarbeit, Abb. Second Seal (R 6:3), 2020, Photogravure, aquatint, open bite, sugar lift aquatint, 170 x 208 cm, Photo: © Julie Mehretu, courtesy BORCH Gallery & Editions Copenhagen / Berlin

In den großformatigen polychromen Grafiken der Serie Slouching Towards Bethlehem in der BORCH Gallery kombiniert Julie Mehretu Fotogravüre mit klassischen Intaglio Drucktechniken. Den Hintergrund bilden bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Nachrichtenbilder von Anti-Immigrations-Protesten, deren unterschwellige Formen, Farben und Licht mit den komplexen Kompositionen zeichnerischer Gesten, die Mehretu in verschiedenen Drucktechniken ausgeführt hat, verschmelzen.

07.07. – 24.07. Irene Fastner: Malerei, Abb. Angry Mama, 2012, Öl auf Leinwand, 100x80cm

Galerie Sievi

Berlin City

09.07. – 24.07. Mehmet Güler, Stefan Wehmeier: Künstler der Galerie

GALERIE HELLE COPPI

Berlin Mitte

11.06. – 30.07. Isabelle Dutoit, Hans Scheib: Blaue Feder- Graue Spur Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. Krähe, 2020, Öl auf Leinwand, 30 x 24 cm

Migrant Bird Space

Berlin Mitte

02.07. – 30.07. Xiaotong An, Sojin Park: Drifting Stitches Audio–Videokunst

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

bis 31.07. Claudia Skoda: Dressed to Thrill Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst, Abb. Ohne Titel (Claudia Skoda, Tabea Blumenschein & Jenny Capitain), ca. 1977/78, Silbergelatine-Vintageprint, Photo: © Ulrike Ottinger

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

bis 31.07. Andrea Grützner: Erbgericht – Neue Räume Fotografie, Abb. Erbgericht, Untitled 22, 2020, Archival Pigment Print, 100 x 150 cm

Das „Erbgericht“ ist seit über 100 Jahren ein Landgasthof im sächsischen Polenz. Andrea Grützner, 1984 geboren in Pirna, ist in der Umgebung aufgewachsen und sie erzählt von einem großen, alten Haus, „einer über Generationen gebaute Materialcollage.“ Bei den analogen, ohne Nachbearbeitung, entstandenen Fotografien handelt es sich um eine Untersuchung von Räumen und Gegenständen, die durch den Einsatz von farbigen Blitzen und das gezielte Erzeugen von Schatten stark verfremdet werden.

01.06. – 31.07. Mostafa Choobtarash,: Lazy Bomb Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. untitled, 2018, mixed media on paper

“What were cavemen doing when they made their paintings on cave walls? They were visually expressing their fears, stresses, their adventures and conflicts. Their work has survived on those walls for countless years and we can we can still see their concerns with life in those paintings. My work critiques mass media and the social networks in which the truth and information becomes twisted and lost, but at its core, my work is old and traditional, not much different to those cave paintings." 

Galerie Poll

Berlin Mitte

04.06. – 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. Gravidität, 1967, Acryl auf Nessel, zwei Leinwände, insgesamt 105 x 180 cm

04.06. – 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. Geburt II, 1967, Acryl auf Nessel, 136 x 120 cm

04.06. – 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. Fertilität, 1967, Acryl auf Nessel, 121 x 182 cm

04.06. – 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. o.T. VIII, 1968, Blei- und Farbstift auf Papier, 62,2 x 49,4 cm

50 Jahre nach der ersten Einzelausstellung von Maina-Miriam Munsky im Jahr 1971 zeigt die Galerie Poll mit Gravidität erstmals das in den 1960er Jahren entstandene Frühwerk der Künstlerin. Ihre damals noch surreal anmutenden Bilder und Zeichnungen des weiblichen Körpers kreisen bereits um Sujets wie Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt. Erst in den 1970er Jahren findet Munsky zu ihrem an der Neuen Sachlichkeit geschulten, hyper­realistischen Stil, mit dem sie bekannt wurde.

 

11.06. – 31.07. Anni Albers, Dornier Bärbel, Carla Guagliardi, Birgit Hölmer, Rebecca Michaelis, Maria Munoz, Haleh Redjaian, Fiene Scharp: Konkret Abstrakt Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst

12.06. – 31.07. Joseph Marioni, Michael Toenges, Peter Tollens: Drei Maler Malerei–Zeichnung

30.06. – 31.07. Sasa Makarova: Wir lieben uns alle Malerei–Zeichnung, Abb. Lass Dich Nicht Täuschen, 2020, Öl auf Leinwand , 100 x 60 cm

Die in Wien lebende slowakische Künstlerin Saśa Makarová zeigt in expressiven Arbeiten ihre Auseinandersetzung mit ihrer slowakischen Herkunft und dem in der Tradition von Überlieferungen und Märchen vermittelten Frauenbild. 

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

17.06. – 01.08. Filip Markiewicz: Ultrasocial Pop

bis 02.08. Provenienzen. Kunstwerke wandern Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Selbstbildnis, 1912, Photo: Kai-Annett Becker

Virtueller Rundgang durch „Provenienzen. Kunstwerke wandern“: https://berlinischegalerie.de/beitrag/virtueller-rundgang-durch-provenie...
Mit Thomas Köhler (Direktor der Berlinischen Galerie), Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa), Wolfgang Schöddert (Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Provenienzforschung, Berlinische Galerie) und Martin Hoernes (Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung)

https://berlinischegalerie.de/digital/provenienzen/

Galerie Mutare

City West

Das Projekt wird von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

05.07. – 06.08. Nadia Galbiati, Enrico Pietracci: Cities

SANDAU & LEO GALERIE

Berlin Mitte

10.06. – 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Klaus Schiffermüller, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30 Jahre Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

Galerie Dittmar

Berlin Mitte

18.06. – 07.08. Nora Schattauer: Mit Katalog

21.06. – 07.08. Julia Sossinka, Dodi Reifenberg: Upcycling Urban Art  Sonstiges, Abb. plastic bags wave , 2014, collage, plastic bags , 152 x 271

Dodi Reifenberg und Julia Sossika verfolgen beide den Gedanken des Upcycling. „Altes“ wiederverwerten, damit scheinbar Unbrauchbares nicht wegzuwerfen, sondern wiederzuverwerten. Dodi Reifenberg gestaltet seine Werke aus kleinsten Plastikschnipseln.  In beindruckender Weise werden so die Folgen durch Müll aufgezeigt. Julia Sossinka legt genau hier den Finger in die Wunde. Sie wirft nichts weg. Aus Resten von Stoffen, Papier, Plastik, zaubert sie fantstische Kunstwelten aus Müll.

05.07. – 07.08. Ali Eckert: Lost Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Sonstiges, Abb. Uriel II, 2021, Pigmenttransfer

bis 08.08. Pablo Picasso & Les Femmes d’Alger Malerei–Zeichnung, Abb. Die Frauen von Algier (Version L), Detail, 1955, Öl auf Leinwand

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

03.06. – 08.08. Dark Whispers. Fotografien von Beatrice Minda Fotografie, Abb. Dauntgyi, 2016

In der Serie setzt sich Beatrice Minda mit dem privaten Interieur im Kontext historischer Ereignisse auseinander. Im fernöstlichen Myanmar, das durch eine rigide Militärdiktatur jahrzehntelang abgeschottet war, fotografierte sie Häuser, die durch kolonial beeinflusste Lebenswelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Ihre Fotografien spüren den Lebenswelten der Bewohner und den Zeichen von Veränderungen nach. Zwischen dem Damals und dem Heute klaffen große Lücken. 

Verein Berliner Künstler (VBK)

Schöneberg/Tiergarten

24.07. – 08.08. Ute Deutz, Ute Faber, Jeanne Fredac, Futuria Art, Sybille Hoessler, Ina Lindemann, Hans-Oiseau Kalkmann, Simone Kornfeld, Nositiv Atelier, Gerd Pilz, Jens Reulecke, Corinna Rosteck, Franziska Rutishauser, Marianne Stoll, Tina Tahir, Catrin Wechler: Fressen Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

bis 14.08. Reinhard Metz, Walter Karberg: Zum 80. Geburtstag: Ich überhole mich selbst. Neue Arbeiten auf Leinwand und Papier Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Blauer Elefant, 2019, Acryl auf Leinwand, 120x100 cm, Photo: Rainer Bär

Die dem deutschen Informel zu zuordnenden Arbeiten von Reinhard Metz werden häufig durch Landschaften ausgelöst und inspiriert. Es erwartet Sie ein Feuerwerk kräftiger mediterraner Farben. Mit der Ausstellung ehren wir den Künstler zu seinem 80. Geburtstag nach langjähriger und vertrauensvoller Zusammenarbeit.

05.06. – 14.08. Heike Ruschmeyer: Attentate Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Scharz auf Weiß - Köln 5. September 1977, 2017, Kohle, Kreide, Kunstharz, Ölfarbe auf Spanplatte, 40 x 51,5 cm, Photo: Heike Ruschmeyer

Die Malerin Heike Ruschmeyer beschäftigt sich seit den 70er Jahren mit Bildern gewaltsam zu Tode gekommener Menschen. In ihrer neueren Serie „Schwarz auf Weiß“ widmet sie sich dem Thema politisch motivierter Anschläge und Attentate. Ausgehend von Pressefotos der Tatorte lässt sie aber hier die Opfer meist aus, und alleine die zerschossenen Limousinen oder verkohlten Häuser, die Spuren der Gewalt also, für sich sprechen. Die malerische Transformation verleiht den Bildern Allgemeingültigkeit.

25.06. – 14.08. Elvira Bach, Holger Bär, Rainer Fetting, Jörn Grothkopp, Xenia Hausner, Jay Mark Jay Mark, Tony Conway, Deborah Sengl, Patricia Waller, Stefan Roloff: Summer Setting. Künstlern der Galerie Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie, Photo: Martin Oskar Kramer

ART CRU

Berlin Mitte

08.07. – 14.08. Anneliese Grisard Malerei–Zeichnung, Abb. O.T., 2002, Acryl, 50x70, Photo: Art Cru Berlin

Die Schau zeigt Werke von Anneliese Grisard (geb. 1935) die über viele Jahre lang, von der breiten Öffentlichkeit unbeachtet, im Offenen Atelier der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik gearbeitet hat. Mit über 80 Jahren bekommt Sie nun endlich ihre erste Einzelausstellung.

gallery damdam

Checkpoint Charlie

09.07. – 14.08. Woojin Kim, Noh Yen, Sarah Duffy, Gala Bell, Hye Young Sin, Jangwoo Woo: KCC Germany x UK Open Call 2021. Nothing is - everything just has been or will be Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance  Sonstiges

Nothing like a blue bird
from New York
fall from the sky
into the ocean
there will be light
in a moment
shine from the sky

a big blue whale
scream in the ocean
the wave
the light shine again
just like the bird

free

time

become

a moment to come
a moment to go

Text by Zhenhua Li

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

bis 15.08. Yayoi Kusama: A Bouquet of Love I Saw in the Universe Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Infinity Mirror Room – Phalli’s Field, 1965

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im März 2021 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room.

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

bis 15.08. Hella Jongerius: Kosmos weben Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Woven Cosmos – Woven Window, 2020, Photo: Magdalena Lepka

Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der Künstlerin und Designerin im Frühjahr eine Einzelausstellung, die sich während der Laufzeit prozesshaft weiterentwickeln wird.

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

10.06. – 15.08. David Edward Allen, Martin Bothe, Yvon Chabrowski, Paula Doepfner, Thilo Droste, Daniela Friebel, Kati Gausmann, Uwe Henneken, Kenji Ouellet, Jens Pecho, Lisa Peters, Christian Pilz, Lisa Premke und Marike Schuurman: Deceleration. Ausstellung zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2021 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Daniela Friebel, o.T. (Baum), aus der Arbeit TIME AND AGAIN,, 2020, Pigment-druck auf Wallpaper, 80 x 120 cm,, Photo: Daniela Friebel

Die kommunalen Galerien präsentieren die Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2021, die sich mit dem Thema Deceleration auseinandersetzen. Die gezielte Verlangsamung einer sich ständig beschleunigenden Welt steht im Fokus der Ausstellenden.

Conrads

Berlin Mitte

18.06. – 15.08. Heavier Than Words Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Coma Manifesto 03, 2017, Steel variable , 170 x 90 x 0,5 cm, Photo: ©the artists and CONRADS

Fasziniert von der Abstraktion des Minimalismus und den Möglichkeiten der Konzeptkunst hinterfragt Fatmi diese Konzepte vor dem Hintergrund seiner eigenen Kultur und schafft in der Konfrontation von westlichem Bildverständnis mit Fragmenten aus der traditionellen islamischen Tradition eine eigene Ästhetik, die als Metapher für die Dynamik globalisierter gesellschaftlicher Prozesse und  den daraus resultierender Konflikte verstanden werden kann.

bis 16.08. Marc Bauer: The Blow-Up Regime. GASAG Kunstpreis 2020 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst, Abb. The Fall, 2020, Zeichnung, Farbstift und Bleistift auf Papier, 42 cm x 30 cm, Photo: Marc Bauer

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt. Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound.

bis 16.08. Anything Goes?. Berliner Architekturen der 1980er Jahre Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Friedrichstadtpalast, kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1984, Fotografie, Photo: Unbekannte*r Fotograf*in, Digitalisierung: Anja Elisabeth Witte

In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage.

Raus in die Stadt! Audiowalks zur Ausstellung: https://berlinischegalerie.de/digital/anything-goes/

Galerie Z22

City West

bis 20.08. Carolina Amaya, Danielle Benvenuto: All the Beautiful Beings Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance, Abb. Natives of Happiness, 2021, Objects: Stoffe, Leindwand, Ton, Neon, 120 X 80, Photo: C.Amaya

bis 20.08. Carolina Amaya, Danielle Benvenuto: All the Beautiful Beings Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance, Abb. o.T. (the body seeks), 2021, Mixedmedia, 60x90, Photo: Danielle Benvenuto

In "All the Beautiful Beings" tun sich Carolina Amaya und Danielle Benvenuto zusammen, um das Leben zu feiern. Mit verschiedenen Medien wie Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen erforschen sie die Natur des Seins und wie wir durch die gefühlte Erfahrung Kontakt mit unserer Lebenskraft aufnehmen: das Sinnliche, das Erotische und das Alltägliche. Es ist eine Hommage an all die schönen Wesen auf diesem Planeten.
 

Galerie Kuchling

Berlin City

25.06. – 20.08. Hartmut Stockter: Landschaftszirkus kommt in die Stadt, Abb. Wiesentretmühle, 2020, Photo: Zuhal Kucan

KANG CONTEMPORARY

Checkpoint Charlie

03.07. – 20.08. Masch, Raúl de Zárate, Carolyn Prescott, Katrin von Lehmann: transfusio. curated by Rahel Strohe Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

 

19.06. – 21.08. Else Hertzer, Ute Hausfeld, Erna Schmidt-Caroll, Ines Doleschal, Jenny Wiegmann-Mucchi: Künstlerinnen. Historische und zeitgenössische Positionen Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

subject object - ART INVOLVEMENT

Schöneberg/Tiergarten

09.07. – 21.08. Inga Altenkirch, Jelena Fuzinato, Andrea Imwiehe, Suzanne Levesque, Ahmed Ramadan: Von Nähe und Distanz - eine mehrdimensionale Erfahrung. Part II Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie

Die Ausstellung wurde von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

16.07. – 21.08. Silke Katharina Hahn, Halfa, Ulrich Haug, Claudia Kallscheuer, Christophe Laudamiel, Ev Pommer, Jens Rausch, Michael Schuster, und Gäste: mianki & friends Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst  Sonstiges

20.06. – 22.08. Ion Grigorescu, Iosif Kiraly, Decebal Scriba, Nicu Ilfoveanu, Patricia Morosan, Ioana Cirlig, Dani Gherca: Crossing the same Circumstances Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie

Die Ausstellung Crossing the Same Circumstances bringt acht zeitgenössische Künstler*innen aus Rumänien zusammen, die in ihren sich gegenseitig ergänzenden oder einander überschneidenden Ansätzen einen Einblick in die Entwicklung der rumänischen Fotografie seit den 1970er Jahren bis in die Gegenwart geben.

01.07. – 22.08. Kunstbuch 1921-2021-2121

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 23.08. Marc Brandenburg: Hirnsturm II Malerei–Zeichnung, Abb. Untitled, 2020, Zeichnung

Marc Brandenburgs ins Negativ verkehrte Bleistiftzeichnungen halten alltägliche, ephemere Motive fest: kostümierte Demonstrant*innen, eine Bank im Berliner Tiergarten, Müll, Graffiti, Werbung, Schlafplätze von Obdachlosen. Der 1965 geborene Künstler durchstreift Städte wie Berlin, London oder Barcelona als Flaneur, fotografiert seine Eindrücke, um sie dann "wie ein menschlicher Kopierer" abzuzeichnen.

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.08. George Condo: Linear Expression Malerei–Zeichnung, Abb. Linear Portrait Composition, 2021, Photo: Adam Reich

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.08. Gilbert & George: The Paradisical Pictures Sonstiges, Abb. ON THE BENCH, 2019

bis 28.08. Jakob Mattner Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Second Planet, 2019, Installation, Licht und Schatten auf Rückprojektionsfolie

„Ich sehe mich selbst als Kamera.“, sagt Jakob Mattner. So vermitteln seine neuen atmosphärischen Papier- und Projektionsarbeiten nur den Anschein von Fotografien, konkret sind sie Abdrücke von Farnen oder Akanthusblättern, auf die der Künstler Farbe gestreut hat, während seine raumgreifende Installation Second Planet 2021 vibrierende Sternnebel auf eine Projektionsfläche bringt.

03.07. – 28.08. Tadaaki Kuwayama: In Kooperation mit dem Mies van der Rohe Haus Malerei–Zeichnung

"Ideen, Gedanken, Philosophie, Gründe, Bedeutungen, sogar die Menschlichkeit des Künstlers, kommen in meiner Arbeit überhaupt nicht vor.
Es gibt nur die Kunst selbst. Das ist alles." (Tadaaki Kuwayama)

Parallel läuft die Doppelausstellung des Künstlers im Mies van der Rohe Haus in Berlin-Weißensee.

GALERIE TAMMEN

Checkpoint Charlie

16.07. – 28.08. Marion Eichmann, Matthias Garff, Harald Gnade, Florian Pelka, Michael Ramsauer, Lars Theuerkauff, Werner Schmidt, Anna Arnskötter: Landschaft II Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

24.07. – 28.08. Kathrin Rank, Paula Muhr, Thomas Hillig, Jakob Kirchheim, Susanne Roewer, Hannah Becher, Petra Lottje, Marian Wijnvoord, Eva Schwab, Poul R. Weile, Katharina Arndt: RUW! Gruppenausstellung Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie

Gruppenausstellung der Künstlergruppe RUW! um den niederländischen Künstler Hans Könings, die regelmäßig zusammen ausstellen und das Künstlermagazin R U W ! herstellen. RUW ist die Kombination des Wortes „raw“ und dem deutschen Wort „rau“ was im niederländischen mit „ruw“ übersetzt wird. Befreundete Künstler und Freunde von Freunden der unterschiedlichsten Kunstmedien widmen sich selbst gestellten Themen.

bis 29.08. Fairies Fotografie, Abb. Fairies IV/2, 2021, Archival Pigment Print, 150 x 150 cm , Photo: Kathrin Linkersdorff

Zum ersten Mal präsentiert die Galerie Springer Berlin Arbeiten der Künstlerin und Fotografin Kathrin Linkersdorff in einer Einzelausstellung mit Arbeiten aus ihrer neuen Serie »Fairies«. Linkerdorff ist geprägt durch die japanische Philosophie des Wabi-Sabi, in der die Schönheit von Unvollkommenheit und Vergänglichkeit gepriesen wird.

Galerie Pankow

Berlin City

22.06. – 29.08. Kurt Buchwald, Andrej Glusgold, Matthias Leupold, Katharina Mayer: Engelberg. Inszenierte Fotografie von Kurt Buchwald, Andrej Glusgold, Matthias Leupold, Katharina Mayer Fotografie

Engelberg ist der Titel einer Künstlergruppe, die aus den o.g. Künstler*innen besteht und sich mit dem Ziel gegründet hat, über die eigene Bildwahrnehmung und das jeweilige Œuvre hinaus  in der Zusammenschau ein komplexes „Zeitbild“ erfahrbar zu machen. Die Ausstellung in der Galerie Pankow ist die erste institutionelle Ausstellung die Synergien und Verbindungslinien zu Künstler*innen sowohl in anderen Kulturkreisen als auch künstlerischen Kontexten aufnehmen und vertiefen will.

DOROTHÉE NILSSON GALLERY

Schöneberg/Tiergarten

17.07. – 04.09. Martin Mlecko: Private Life Fotografie, Abb. Aus der Serie Private Life, ohne Titel, Photo: courtesy Dorothé Nilsson Gallery

Haus am Waldsee

Berlin City

20.06. – 05.09. Christiane Löhr: Ordnung der Wildnis Skulptur–Installation, Abb. Drei kleine Kuppeln, 2007, Pflanzenstängel, 14 x 13 x 14 cm / 9 x 8 x 8 cm / 5,5, x 8 x 7 cm, Photo: Shouma Kosai

Beispiellos in der Bildhauerei der Gegenwart verwendet Christiane Löhr (*1965) für ihre plastischen Werke ausschließlich nachwachsendes Material. Pferdehaar, Gräser, Blüten oder Samenstände bilden unter anderem den Stoff, aus dem ihre filigranen Raumplastiken unterschiedlicher Formate bestehen. Dabei interessiert sie sich besonders für die Transformationsprozesse ihrer ungewöhnlichen Ausgangsmaterialien in zarte und damit umso riskantere Raumereignisse. 

ifa-Galerie Berlin

Berlin Mitte

24.06. – 05.09. For The Phoenix To Find Its Form In Us. On Restitution, Rehabilitation and Reparation. In Kooperation mit SAVVY Contemporary Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst  Sonstiges

Mit “For The Phoenix To Find Its Form In Us” schlägt SAVVY Contemporary verschiedene Formate entlang der Schlüsselthemen „Restitution“, „Rehabilitation“ und „Reparation“ vor, die insbesondere den Perspektiven und Stimmen von Menschen aus den Herkunftskulturen mehr Raum geben sollen.

02.07. – 05.09. Sofie Bird Møller, Laura Bruce, Rowena Dring, Nezaket Ekici, EVA & ADELE, Christine Hill, Inge Krause, Lilli Messina, Christine Streuli, Nicole Wendel, u. a.: Waterworld. Die Sommer Schau Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie

Galerie TZB

Checkpoint Charlie

18.06. – 11.09. Forever Young. Czech Functionalist Design 1919 — 1939 Sonstiges

Der Funktionalismus war mehr als ein avantgardistischer Baustil, in dem nach der Gründung der Tschechoslowakei bekannte Architekten das Bild ganzer Innenstädte radikal veränderten. Nach funktionalistischen Prinzipien entwarfen Designer auch Möbel und Hausrat. Die Galerie des Tschechischen Zentrums verwandelt sich im Sommer in eine Wohnung, wie man sie in den 1930er Jahren in der Tschechoslowakei finden konnte. Treten Sie ein und betrachten Sie originale Einrichtungsgegenstände dieser Zeit.

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

21.06. – 12.09. Zheng Bo: Wanwu Council 萬物社 Audio–Videokunst  Urban Art  Sonstiges, Abb. What Do the Trees Want?, 2020, Photo: Laura Fiorio

Als In House: Artist in Residence 2020 beschäftigte sich der Künstler und Theoretiker Zheng Bo mit der Frage, wie Pflanzen Politik machen. Seine Ausstellung "Wanwu Council 萬物社" knüpft 2021 an die Themen an, die Zheng Bo während seines einjährigen Aufenthalts im Gropius Bau entwickelt hat.

25.06. – 12.09. Lyonel Feininger, Heinrich Zille: Lyonel Feininger (1871-1956) in Berlin mit einem Exkurs zu Heinrich Zille (1858-1929). in Kooperation mit Moeller Fine Art Projects | The Lyonel Feininger Project Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Der Amerikaner Lyonel Feininger ist vielen vor allem als Bauhaus-Meister geläufig. Dass Feininger von den fast 50 Jahren, die er in Deutschland verlebt hat, mehr als die Hälfte, in Berlin verbrachte, ist weder in der Öffentlichkeit bekannt noch in der Forschung aufgearbeitet. Berlin, „die geliebte Preußenstadt“ war mit wenigen Unterbrechungen von 1888 bis 1919 und von 1934 bis 1937 Feiningers Lebensmittelpunkt. 

bis 18.09. Kateřina Šedá: Unes-co Sonstiges, Abb. UNES-CO

Virtuelle Ausstellungstour

Die Ausstellung in englischer Sprache ist als Showroom des internationalen Unternehmens UNES-CO konzipiert, das sich mit den negativen Auswirkungen des Massentourismus auf das historische Stadtzentrum von Český Krumlov beschäftigt. Wie andere UNESCO-Städte auch, wird die Stadt immer mehr zur Kulisse und das normale Leben verschwindet aus den Straßen. 

JARMUSCHEK + PARTNER

Schöneberg/Tiergarten

Zum erstem Mal präsentiert Jarmuschek + Partner die Werke des indonesischen Künstlers Faisal Habibi in einer Einzelausstellung in den Galerieräumen. 
Weitere Infos: jarmuschek.de

bis 19.09. Pauline Curnier Jardin: Fat to Ashes, Abb. Peaux de Dame in the Hot Flashes Forest + Qu’un Sang Impur, Detail, 2019, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof, Photo: Courtesy the artist and Ellen de Brujine Projects © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke

13.06. – 19.09. Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag, Abb. Richtkräfte einer neuen Gesellschaft, 1974–1977, erworben 1976 durch das Land Berlin, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/ Mathias Völzke, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Neo Rauch zählt international zu den herausragenden Malern der Gegenwart. Sein Werk ist singulär, vielleicht weil es in einem für die zeitgenössische Kunst außerordentlichem Maß aus der Innenwelt oder der vom Unter- und Unbewussten gespeisten Imagination des Künstlers schöpft. Unausdeutbar und beunruhigend erscheinen seine Bildwelten, rätselhaft die Figuren in ihren Handlungen.
Die Ausstellung zeigt Papierarbeiten, die nach 2000 entstanden, viele davon in den 2010er Jahren.

bis 10.10. Evelyn Hofer, Sheila Metzner, Joel Meyerowitz, Helmut Newton: America 1970s/80s Fotografie

Jüdisches Museum Berlin

Checkpoint Charlie

bis 10.10. Yael Bartana: Redemption Now Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Stand­bild aus Malka Germania, Auftrags­arbeit für das Jüdische Museum Berlin, 2021

Ab dem 26. April 2021 zeigt das Jüdische Museum Berlin Yael Bartana: Redemption Now. Die erste umfassende Werk­schau der Künstlerin unter­sucht das erlösende Potenzial der Kunst und unserer Vor­stellungs­kraft. Seit über zwanzig Jahren erforscht Bartana die großen historischen Erzählungen, die dazu bei­tragen, nationale und andere kollektive Identitäten zu formen.

Die Ausstellung vereint über 50 frühe und neuere Arbeiten, darunter Video­arbeiten, Foto­grafien und Licht­skulpturen.

bis 24.10. Tilman Wendland, Susanne Lorenz: HaL-Hofskulptur #6. Rebound Rotation Skulptur–Installation

Im Ende der achtziger Jahre umgestaltete Garten des Hauses am Lützowplatz auf einem quadratischen Feld im Zentrum des Hofes liegt eine aus Trampolinen zusammengesetzte Kapsel. Die Sprungtücher der Ein-Personen-Sportgeräte sind ins Innere gerichtet, eine Anordnung, in der niemand springen kann. Aufprall und Abprall als endlose Rotation?
Zeitgleich zur Gemeinschaftsarbeit HaL-Hofskulptur #6 im HaL zeigen Lorenz und Wendland im Haus der IG Metall ihre Ausstellung Rotation Rebound.

Die von Christine Nippe kuratierte Einzelausstellung von Elín Jakobsdóttir trägt den Titel „In the First Place“ und geht zurück zum biographischen Ursprung der Künstlerin. Das Kindheitshaus der in Island geborenen Künstlerin wurde in der Asche eines Vulkanausbruchs begraben. Themen, die die Kraft und Schönheit der Natur betreffen, sind in die Kunstwerke eingewoben. Elín Jakobsdóttirs Ouevre zeichnet sich durch eine starke Poetik und Intensität mit Verweisen auf das Unbewusste aus.

30.05. – 07.11. Scratching the Surface. Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben, Abb. Anthropocentrism Series: I am a Technocrat, Detail, 1990, Photo: Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof © Rhonda Roland Shearer / Seth Joel

bis 14.11. Mit eigenem Blick. Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999) Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges

Die Ausstellung in der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt mit exemplarischen Arbeiten aus dem Schaffen der ehemaligen Studierenden von Achim Freyer, welchen künstlerischen Weg sie eingeschlagen haben und woran sie heute „mit eigenem Blick“ arbeiten.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 09.01. Jein danke!. Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 Sonstiges, Abb. Einladungskarte "Jein danke" Stadtgeschichtliches Museum Spandau, 2020

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks.

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 07.02. Ways of Seeing Abstraction. Works from the Deutsche Bank Collection Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie, Abb. WP 412, 2020, Zeichnung mit Pauspapier, 45 x 70 cm

Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart, verbunden mit historischen Reminiszenzen, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. 

Daimler Contemporary

Schöneberg/Tiergarten

17.07. – 27.02. Heba Y. Amin, John M. Armleder, Willi Baumeister, Hicham Berrada, Mbali Dhlamini, Haris Epaminonda, Isabell Heimerdinger, Dayanita Singh, Guy Tillim, Franz Erhard Walther, uvm: Friendship. Nature. Culture. 44 Jahre Daimler Art Collection. Werke der Sammlung 1920–2021 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst

Die Jubiläumsausstellung ›Friendship. Nature. Culture. 44 Jahre Daimler Art Collection‹ blickt auf die Entwicklung einer der bedeutenden internationalen Unternehmenssammlungen zurück. Aus dem Bestand von über 3.000 Kunstwerken der 1977 gegründeten Sammlung wurden etwa 100 Werke von rund 70 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Sie nehmen in einem weit gefassten Sinne Beziehungen auf zu zeitgenössischen Phänomenen im Kontext von Freundschaft, Natur und Kultur. 

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