Kalender

 

bis 06.02. Paint it all! Aktuelle Malerei aus Berlin.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Abb. Warpaint_008, Christine Streuli, 2016/2017, Photo: Foto: Kai-Anette Becker, © Christine Streuli

Malerei nimmt im zeitgenössischen Kunstdiskurs immer wieder eine zentrale Stellung ein. Wie kaum ein anderes Medium steht sie für Wiederkehr und Brüche, Infragestellung und auch ständige Neuformulierung. In Berlin hat Malerei Tradition. Die Ausstellung „Paint it all!“ („Alles Malen!“) ist ein Appell und eine Liebeserklärung an die aktuelle Berliner Malerei. Sie greift zehn bemerkenswerte Positionen heraus und will mit 15 ausgewählten Arbeiten eher Teaser als Bestandsaufnahme sein.

bis 06.02. Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Abb. Großes Interieur mit Selbstbildnis – Mann am Fenster, Lajos Tihanyi, 1922, Photo: © Museum der Bildenden Künste, Budapest - Ungarische Nationalgalerie, 2021

Die Ausstellung würdigt erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. Berlin prägte viele ungarische Künstler*innen ebenso wie diese den Kunstbetrieb mitbestimmten. Die wechselseitige kulturelle Inspiration wieder bekannt zu machen, ist das zentrale Anliegen. Sie versammelt Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen und bereichert die Kunstwahrnehmung nachhaltig um künstlerische Leistungen aus Ostmitteleuropa.

bis 11.02. Skulptur! Und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne. Bernhard Hoetger, Rudolf Belling, Oskar Schlemmer, Hermann Blumenthal.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Oskar Schlemmer und Willi Baumeister, Installation view Kunsthandel Wolfgang Werner, Öl auf Leinwand und Nirostastahl, Photo: anna.k.o., Berlin

bis 11.02. Skulptur! Und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne. Bernhard Hoetger, Rudolf Belling, Oskar Schlemmer, Hermann Blumenthal.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. Bernhard Hoetger und Hermann Blumenthal, Bronzeplastiken, Photo: Design: Büro BrücknerAping, Bremen

bis 11.02. Reflection. Kwaku Osei Owusu Achim, Roberto Cordone, Nicole Doth, Jukhee Kwon, Qhamanande Maswana, Israel Padonu, Robert Pan, Bara Sketchbook, Samuel Sawotey, Sibylle Wagner.  Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation

Die Gruppenausstellung REFLECTION ist eine Kooperation zwischen der Bermel von Luxburg Gallery und dem Kunstsammler Marios Ngassam. 

bis 12.02. It's a «She Thing». Frauenmuseum Berlin. Ulrike Dornis, Andrea Golla, Rachel Kohn, Verena Kyselka, Susanne Piotter, Zuzanna Schmukalla, Anna Sonnenburg, Sybilla Weisweiler.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Abb. Frauenklasse, Verena Kyselka, 2009/2019, Videostill

Acht Berliner Künstlerinnen des Frauenmuseum Berlin entwickeln künstlerische Perspektiven auf vergangene bis aktuelle frauen- und genderimmanente Fragen: Von der Dekonstruktion des ikonographischen Bildgedächtnisses zu historischen Betrachtungen, Reflektion tradierter Rollenbilder, Erwartungshaltungen und Schönheitsideale, greifen sie die gegenwärtigen Debatten um Identitätspolitik, Selbstermächtigung und die Auflösung binärer Strukturen mit Blick auf Diversität und Vielfalt auf. 

PalaisPopulaire

Berlin Mitte

bis 13.02. Doku. Experience Center. Lu Yang.  Audio–Videokunst  Abb. LuYang, Photo: © LuYang

LuYang zählt zu den international einflussreichsten chinesischen Multimedia-Künstler*innen der Gegenwart. Das Werk verbindet universelle Themen wie Tod und Vergänglichkeit, Spiritualität und Identität, Neurowissenschaften und digitale Popkultur. Protagonist der Videoinstallationen ist der geschlechtsneutrale Avatar DOKU, der als digitale Reinkarnation von LuYang in sechs Versionen auftritt.

Lothar Wolleh Raum

Berlin Mitte

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 17.02. Lothar Wolleh Duo. Künstler:innen-Interventionen. Joseph Beuys, Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth, Günther Uecker, Jadwiga Maziarska, Lothar Wolleh.  Malerei–Zeichnung  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. o.T, Jadwiga Marziarska, Heinz Mack, Joseph Beuys, Fotografisches Linen mit Intervention , 50 x 50 cm, Photo: Lothar Wolleh

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 17.02. Lothar Wolleh Duo. Künstler:innen-Interventionen. Joseph Beuys, Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth, Günther Uecker, Jadwiga Maziarska, Lothar Wolleh.  Malerei–Zeichnung  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. o.T, Iannone, Graubner, Luther, Mack, 38 x 38 cm in 50 x 50 Rahmen, Photo: Lothar Wolleh

Der Fotograf Lothar Wolleh stand seit den frühen 1960er Jahren in engem Kontakt mit europäischen Avantgarde-Künstler:innen. Weniger bekannt ist, dass in Zusammenarbeit auch „hybride“ Arbeiten entstanden: Wollehs Fotografien, die von den Porträtierten überarbeitet wurden. 

Die Ausstellung Lothar Wolleh Duo zeigt eine Auswahl dieser Arbeiten. Mit Beiträgen von u.a. Sonia Delaunay, Lucio Fontana, Gotthard Graubner, Adolf Luther, Heinz Mack, Christian Megert, Dieter Roth und Günther Uecker.

bis 23.02. abstraktion-figuration. Werner Berges, Alexander Camaro.  Malerei–Zeichnung  Abb. "Steilwandfahrer" und "Daphne-Rivale", Alexander Camaro, 1987, Mischtechnik auf Leinwand, 240x400cm, Photo: Eric Tschernow

bis 23.02. abstraktion-figuration. Werner Berges, Alexander Camaro.  Malerei–Zeichnung  Abb. Was ist denn das?, Werner Berges, 1986, Mischtechnik, Acryl auf Leinwand, 95x75cm, Photo: o.A.

In dieser Ausstellung geht es um zwei Maler des 20. und 21. Jahrhunderts, die für einige Zeit in engem künstlerischen Austausch zueinander standen.

In ihrem Schaffen entwickeln beide Künstler ein jeweils eigenes Formenvokabular jenseits des zeittypischen Kanons von Abstraktion oder Figuration.

Die Ausstellung präsentiert bislang wenig gezeigte Werke von Werner Berges und seinem Professor Alexander Camaro, in denen eine geistige Verwandtschaft nachvollziehbar wird.

galerie probst

Berlin West

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 25.02. papierzauber - Gruppenausstellung. „Kreativität gibt auch dem Leichten Gewicht.“ K.-H. Karius. Julia Sossinka, Mariella Kerscher, Karl Kunz, FuXiatong, Gabriele Hiller.  Grafik–Papierarbeit  Abb. N4, 47°57‘52.9 N 11°31‘15.5 E, Mariella Kerscher , 2022, Buntstift auf Papier, 29,7 x 21 cm, Photo: Mariella Kerscher

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 25.02. papierzauber - Gruppenausstellung. „Kreativität gibt auch dem Leichten Gewicht.“ K.-H. Karius. Julia Sossinka, Mariella Kerscher, Karl Kunz, FuXiatong, Gabriele Hiller.  Grafik–Papierarbeit  Abb. installationview, Julia Sossinka , 2021, Tusche auf gerissenem Aquarellpapier, Photo: Julia Sossinka

Sonderveranstaltung Berlin Art Week
bis 25.02. papierzauber - Gruppenausstellung. „Kreativität gibt auch dem Leichten Gewicht.“ K.-H. Karius. Julia Sossinka, Mariella Kerscher, Karl Kunz, FuXiatong, Gabriele Hiller.  Grafik–Papierarbeit  Abb. 89700 Pinpriks, FuXiaotong, 2020, gestochenes Xuanpaier, 115 x 65 cm, Photo: FuXiatong

In dieser Ausstellung dreht sich alles um das wunderbare Material Papier. Wir zeigen in dieser Ausstellung verschiedene Papiersorten, wie das berühmte Xuian Papier, das nepalesische Seidelbastpapier oder auch hochwertiges Aquarellpapier. In der Gruppenausstellung Papierzauber präsentiert die galerie probst in B-Charlottenburg die Künstlerinnen Julia Sossinka, FuXiatong, Gabriele Hiller,Mariella Kerscher und den Künstler Karl Kunz, die aus diesem fantastischen Material unglaubliches zaubern.

PalaisPopulaire

Berlin Mitte

bis 27.02. Escribir todos sus nombres. Spanische Künstlerinnen von 1960 bis heute. Elena Asins, Vera Chaves Barcellos, Ángela de la Cruz, Esther Ferrer, Dora García, Sarah Grilo, Cristina Iglesias, Aurelia Muñoz, Carmen Láffon, Eva Lootz, Erlea Maneros Zabala, Soledad Sevilla, Susana Solano, Montserrat Soto, Eulàlia Valldosera.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Abb. Heartbeat (Mapa), Dora García, 1999, Photo: © Dora García

Die Schau aus der Sammlung des Museo Helga de Alvear dokumentiert ein spannendes, wenig bekanntes Kapitel der spanischen Gegenwartskunst. Sie vereint Künstlerinnen, die geprägt von konstruktivistischen Traditionen, Minimal Art, Konzept- und Performancekunst eine reduzierte wie assoziative Formensprache entwickelten. Den Werken wird Sichtbarkeit gegeben und die spezifische Verbindung zu Poesie, Linguistik, Musik und Architektur aufgezeigt, die die unterschiedlichen Generationen hier verbindet.

bis 20.03. Abstract Writing. Hiroko Nakajima, K.O. Götz.  Malerei–Zeichnung  Abb. Hiroko Nakajima

Bermel von Luxburg Gallery x SAMURAI MUSEUM BERLIN

 

OPENING: 30.11.2022 from 7 to 9 pm

BvL is honored to curate the upcoming exhibition ABSTRACT WRITING at the prestigious SAMURAI MUSEUM BERLIN.

The exhibition ABSTRACT WRITING is about a dialogue between the Japanese artist Ms. HIROKO NAKAJIMA and the German abstract artist K.O. GÖTZ.

 

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.03. Satellitensaal. Thomas Scheibitz.  Malerei–Zeichnung  Abb. Thornwell, Thomas Scheibitz, 2022, Photo: © Thomas Scheibitz / VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Courtesy Sprüth Magers

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.03. d.o.pe. Thomas Ruff.  Abb. d.o.pe.11, Thomas Ruff, 2022, Photo: © Thomas Ruff / VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Courtesy Sprüth Magers

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.03. Kasse beim Fahrer. Reinhard Mucha.  Abb. © Reinhard Mucha, VG Bild-Kunst, Bonn 2022. Courtesy the artist and Sprüth Magers

bis 25.03. Kasse beim Fahrer. Reinhard Mucha.  Abb. © Reinhard Mucha, VG Bild-Kunst, Bonn 2022. Courtesy the artist and Sprüth Magers

bis 02.04. "im Bilde Sein". Achim Freyer - 70 Jahre Malerei.  Malerei–Zeichnung  Photo: Foto: Achim Freyer Stiftung

Die Ausstellung „im Bilde Sein“ (15. September 2022 – 02. April 2023) in der Galerie des Kunsthauses der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt einen Querschnitt durch das bildkünstlerische Werk von Achim Freyer in ausgewählten Arbeiten von den 60er Jahren bis in die Gegenwart.

Zitadelle Spandau

Berlin West

bis 30.04. Raus. Raus? Raus! Flucht und Migration im 19. Jahrhundert über den Auswandererbahnhof Ruhleben.  Sonstiges  Abb. Abb. Plakat zur Ausstellung “Raus. Raus? Raus!” | Grafik: studio lindhorst-emme + hinrichs

Mehr als eine Million meist jüdischer Migrant*innen aus Osteuropa mussten zwischen 1891 und 1914 den Auswandererbahnhof zwischen Berlin und Spandau durchlaufen. Bevor sie über die Nordseehäfen in die USA und andere Länder emigrieren durften, wurden hier ihre Papiere, ihre Finanzen und ihr Gesundheitszustand kontrolliert.

So geht die Ausstellung Fragen nach, die heute genauso drängend sind wie vor über hundert Jahren. 

bis 07.05. Monica Bonvicini.  Abb. Mies Corner, Monica Bonvicini, 2002, Edelstahl, Plexiglas, Tempera auf Papier, Photo: courtesy of the artist © Monica Bonvicini und VG-Bildkunst, Bonn / Roberto Marossi

bis 02.07. Die Neue Nationalgalerie. Ihr Architekt und ihre Baugeschichte. 

bis 02.07. Die Kunst der Gesellschaft 1900–1945. Sammlung der Nationalgalerie.  Abb. Potsdamer Platz, Detail, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

bis 17.12. Wir öffnen unsere Schränke. Rudolf Ausleger, Hermann Bachmann, Herbert Behrens-Hangeler, Marg Moll, Werner Scholz, uvm.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Abb. o.T., Hermann Bachmann, 1950er Jahre, Mischtechnik auf Papier, 34,5 x 24,5 cm

Unsere neue Ausstellung folgt wortwörtlich ihrem Titel: Wir öffnen unsere Kunstschränke und zeigen Werke aus dem Sammlungsbestand.

Gropius Bau

Berlin Süd

bis 31.12. The Singing Project. Ayumi Paul.  Sonstiges  Abb. Ayumi Paul beim Komponieren von Gleichzeitigkeit, Ayumi Paul , 2021 , Photo: © Ayumi Paul, Foto: Debora Mittelstaedt

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