Kalender

 

ART CRU

Berlin Mitte

bis 18.06. Robert Fischer Malerei–Zeichnung, Abb. O.T., Robert Fischer, 2016, Mischtechnik, 50x70, Photo: Geyso 20

Galerie ART CRU Berlin zeigt Bilder von Robert Fischer aus dem Atelier Geyso20 in Braunschweig.
Der Künstler beginnt seine Zeichnungen mit einem grafischen Gerüst, das an Häuser, Grundrisse oder Maschinen denken lässt. Es sind Erinnerungen an Ausflüge in Freizeitparks, Museen oder Stadterkundungen. Mit Tusche, Öl- und Pastellkreiden sowie Filzstiften unterschiedlicher Stärke überzieht Fischer das Blatt mit Linien. Kürzel erinnern an Buchstaben und Zahlen.

bis 19.06. Beate Höing, Justine Otto, Laura Eckert, Luzia Simons, Elvira Bach, Annette Besgen, Ulrike Bolenz, Sabine Dehnel, Simone Haack, Sandra Mann, Miriam Vlaming: Starke Frauen - Frauenpower Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie

Kuckei + Kuckei

Berlin Mitte

bis 19.06. Lilly Lulay: Artifacts from the Age of Acceleration Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Early Digital Tech, Agents from The Age of Acceleration, Lilly Lulay, 2020, handmade embroideries of digital tools cotton threat, stramin fabric, C-Print, 40 x 30 cm

Das Smartphone hat unseren Alltag in den letzten Jahren radikal verändert. Immer in griffbereiter Nähe, um uns mit der Welt zu verbinden hat es unsere Kommunikationskultur und unsere Vorstellung des Hier und Jetzt neu definiert. Die Arbeiten dieser Ausstellung werfen einen Blick auf das, was sich hinter den Kulissen unserer Touchscreens abspielt und blicken dazu sowohl geografisch als auch zeitlich weit zurück.
 

bis 19.06. Ernst Wilhelm Nay: Ernst Wilhelm Nay, Abb. Gelb excentrisch, Ernst Wilhelm Nay, 1960, Öl auf Leinwand, 160 x 132, Photo: Ley Gryze

Gezeigt wird ein Querschnitt durch Ernst Wilhelm Nays Gemälde, die zwischen Figuration und Abstraktion oszillieren und in den farbintensiven Augen- und Scheibenbildern der 1960er Jahre ihren Höhepunkt erreichen. Eine Besonderheit dieser Ausstellung ist das Gemälde "Fischerboote an der Hafenmole" (1930), das nur selten zu sehen ist und im Zuge der "Entarteten Kunst"-Aktionen 1937 beschlagnahmt wurde. 

bis 19.06. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Gregor Torsten Kozik, Jan Kummer, Nina Kummer, Via Lewandowsky, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Steffen Vollmer: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin - Zweiter Teil Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance, Abb. Urania, Jan Kummer, 2015, Eglomisierung, 90 x 140 cm

bis 19.06. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Gregor Torsten Kozik, Jan Kummer, Nina Kummer, Via Lewandowsky, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Steffen Vollmer: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin - Zweiter Teil Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance, Abb. Aushalten, Steffen Volmer Aushalten, 2020, 2020, Mischtechnik auf Bütten, 55,5 x 37 cm

bis 19.06. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Gregor Torsten Kozik, Jan Kummer, Nina Kummer, Via Lewandowsky, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Steffen Vollmer: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin - Zweiter Teil Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance, Abb. o.T. (Schreitender), Michael Morgner, 1982, Serigrafie , 97 x 53 cm

bis 19.06. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Gregor Torsten Kozik, Jan Kummer, Nina Kummer, Via Lewandowsky, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Steffen Vollmer: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin - Zweiter Teil Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance, Abb. Deutsche Vase, Osmar Osten, 2020 , glasierter Ton, Hammer, Höhe 41 cm, Photo: Foto: Neue Sächsische Galerie Chemnitz

bis 19.06. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Gregor Torsten Kozik, Jan Kummer, Nina Kummer, Via Lewandowsky, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Steffen Vollmer: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin - Zweiter Teil Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance, Abb. Annaberg-Buchholz: Denkgänge über unter Tage., Carlfriedrich Claus, 1984, Lithographie, 38 x 43,5 cm

Gefördert von Stiftung Kunstfonds und Neustart Kultur

 

Bode Projects

City West

bis 19.06. Joshua Hagler, Luis López-Chávez, Chris Watts: Witness or pretend. Decoding materiality in southern art Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst, Abb. Sun behind the sky, Joshua Hagler, 2020, Mixed media on wood, 40 × 30cm

The presentation of Joshua Hagler, Luis López-Chávez, and Chris Watts is addressing similar questions which derive from a place of investigation and analysis. By depicting the reference to personal, as well as collective narratives, Joshua Hagler, Luis López-Chávez, Chris Watts address a fragile present, derived by an absence or 'incompleteness' of the past through lost stories and fractured histories, in land and territories, in objects, in architecture; and in embodied abstraction.

gallery damdam

Checkpoint Charlie

bis 19.06. Hyelim Cha: Celebes. Einzelausstellung von Hyelim Cha Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. Celebes, Hyelim Cha, Photo: Graphic designed by Dokho Shin

Das Koreanische Kulturzentrum (gallery damdam) zeigt vom 21. Mai bis 19. Juni die Soloausstellung „Celebes“ von Hyelim Cha. Die Künstlerin, die sich in ihrem Werk mit den Beziehungen zwischen Community, Gesellschaft und Individuum befasst, die durch zeitgenössische Medien vermittelt werden, präsentiert in dieser Ausstellung neue Werke, die sie in Berlin geschaffen hat. Das Thema ihrer Ausstellung sind die Berliner Unterwelt und die Rolle von Geschichte und Künstler*innen.

bis 19.06. 7/51 last call

bis 20.06. Ev Pommer: Resono. Objekte und Zeichnungen Skulptur–Installation, Abb. Fluss, Ev Pommer, 2016, Holz, 204x165x160cm

Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit der Berliner Bildhauerin Ev Pommer steht der Mensch mit seinen Erfahrungen und Empfindungen. Die Künstlerin versucht, mit ihren Objekten und Skulpturen Bilder für Situationen und Gefühle zu finden, die diesen entsprechen.

bis 20.06. Andreas Göx, Hannes Wanderer: Time Out. Leere Läden Berlin : revisited Fotografie, Abb. Wilmersdorf, Hannes Wanderer, Andreas Göx, 2003, Fotografie, Photo: Hannes Wanderer, Andreas Göx

Die Ausstellung berichtet von den fundamentalen Veränderungsprozessen der Stadt Berlin. Die Fotografien von Hannes Wanderer und Andreas Göx, die um die Jahrhunderwende entstanden sind, zeigen besondere Einzelstücke,  Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, Widersprüche und Kontraste sowie die Ambivalenz der Leerstandsesthetik - ganz Berlin in allen Facetten zwischen Konformität und Chaos. Der Blick in die verlassenen Räume zeichnet ein irritierendes Porträt der Stadt und ihrer Bewohner*innen.

KANG CONTEMPORARY

Checkpoint Charlie

bis 25.06. Claudia Chaseling: muddy waters Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. muddy waters, Claudia Chaselin, 2021, aluminium, pigments, MDM binder, oil on canvas, 250 x 540 cm , Photo: Florian Paninski

Book Appointment and Online Viewing at www.kang-contemporary.com. 

Opening with Appointment: Friday, April 23, 2021 from 14:00 - 20:00

bis 26.06. Simone Haack: Archipel Malerei–Zeichnung, Abb. Liebesperlen, Simone Haack, 2021, Öl auf Baumwolle, 120 x 140 cm

„Ich male fiktive, suggestive Bildnisse. Ich hatte schon immer die Vision einer Bildsprache, die zwar mit den Mitteln des Realismus arbeitet, aber dennoch nicht Realität abbildet, sondern eine Art Parallelspur dazu bildet“, beschrieb Simone Haack ihr Bildkonzept in einem Interview. In ihren Bildkonstruktionen finden sich Paradoxien, Metamorphosen und Transformationen. Und auch Kostümierungen, Maskierungen, Verhüllungen oder ins Absurde spielendes, sind wiederkehrende Elemente in ihren Bildern.

Galerie Sievi

Berlin City

bis 26.06. Gudrun Sailer, Ulrich Kellermann: Verschwimmen. Malerei und Plastik, Abb. Familie, Gudrun Sailer, Ulrich Kellermann, 2020, Terracotta

Since the foundation of Gallery Sievi in 1989, we have exhibited contemporary art from figurative abstraction to abstract paintings, drawings, graphics and sculptures.The gallery's artists are both national and international.
Art fair Karlsruhe, Germany:  2012,13,14,15,16,17,18,19,20

Positions Art Berlin:2017, 2020

bis 26.06. Vera Schwelgin, Wolfgang Reinke, Emerita Pansowová: Mit leiser Kraft Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Paar, Vera Schwelgin , 2017/2020, Mischtechnik, Photo: Salongalerie "Die Möwe"

Die Ausstellung "Mit leiser Kraft" präsentiert Arbeiten von Vera Schwelgin, Wolfgang Reinke und Emerita Pansowová, deren Bildern und Skulpturen eine leise und doch eindringliche Kraft eigen ist. Die meisterhaften Holzschnitte von Vera Schwelgin korrespondieren mit den Ruhe und Empfindsamkeit ausstrahlenden Skulpturen von Emerita Pansowová. Die Kreidezeichnungen von Wolfang Reinke ziehen den Betrachter in ihrer stillen Intensität in ihren Bann.

bis 26.06. Sylvan Lionni: double vision Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Sylvan Lionni

bis 26.06. Madeleine Dietz, Nadine Fecht, K.O. Götz, Bernard Piffaretti, Thomas Scheibitz: All I think about is you. In Kooperation mit Kunstsaele Berlin kuratiert von Michael Müller

 

Galerie Georg Nothelfer

Schöneberg/Tiergarten

bis 26.06. Michael Buthe, André Butzer, Angela de la Cruz, Damien Daufresne, Paula Doepfner, Nadine Fecht, Friederike Feldmann, Gerhard Hoehme, Channa Horwitz, Travis Jeppesen, Tony Just, KAYA, Idris Khan, László Lakner, Britta Lumer, Armando Mesías, Henri Michaux, Jenny Michel, Robert Motherwell, Michael Müller, Bernard Piffaretti, Karin Sander, Thomas Scheibitz, Emil Schumacher, Richard Serra, Walter Stöhrer, Fred Thieler u.a.: All I think about is you. Ein Projekt in Kooperation mit Kunstsaele Berlin Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst

Mit „All I think about is you“ gelingt der Brückenschlag zwischen klassischen Künstlern wie u.a. Gerhard Hoehme, Henri Michaux und Emil Schumacher zu zeitgenössischen KünstlerInnen wie u.a. Kerstin Brätsch, Friederike Feldmann und Thomas Scheibitz. Es entstehen Gespräche zw. den Werken: Intime „1 zu 1“ Begegnungen und Gruppendiskussionen sind zu erwarten, auf der Suche nach dem Verbindenden und dem Trennenden. Ein Projekt in Kooperation mit KUNSTSAELE Berlin kuratiert von Michael Müller.

bis 26.06. Rolf Behm, Boris Kahnert: In the Spirit of Dante II Malerei–Zeichnung  Fotografie, Abb. IsoD 2, Rolf Behm, 2021, Mischtechnik auf Leinwand, 57 x 46 cm, Photo: Rolf Behm

Die zweite Ausstellung in der Reihe In the Spirit of Dante im Dante-Jahr 2021. Boris Kahnert widmet sich mit einer Serie von farbigen Fotodrucken auf illuminierten Light-Boxes der Rolle des Lichtes, des Sehens und der Kosmologie bei Dante. Rolf Behm setzt sich in seiner Malerei mit den sich überlagernden Himmelsscheiben und Sphärenharmonien Dantes auseinander. Ausstellungsvideos und Interviews auf www.bernet-bertram.com. 

Galerie Mutare

City West

bis 26.06. Ruthi Helbitz Cohen: in Platons Höhle Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Infected Mushroom, Ruthi Helbitz Cohen, 2018, mixed media on parchment paper cutouts and builders’ tape on canvas, 250 / 250 cm

Erleben Sie eine weitere, besondere Portrait-Aktion "beloved woman" mit der Künstlerin Ruthi Helbitz Cohen in der Galerie mutare. Die Künstlerin malt weibliche Porträts per Videoschaltung oder live in der Galerie. Die Hälfte des Erlöses geht an eine kleine Berliner Stiftung, die die Teilhabe älterer, kulturinteressierter Menschen am kulturellen Leben ermöglicht.

Das Projekt wird von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

 

bis 26.06. Menno Fahl: Skulpturen, Abb. Figur mit Kreuz, Kleine Bogenfigur, Menno Fahl, 2019, Bronze von Hand bemalt, H=62cm

bis 27.06. Björn Vogel: Metamorphose, Abb. o.T., Björn Vogel, 2021, Acryl auf Leinwand

Verein Berliner Künstler (VBK)

Schöneberg/Tiergarten

bis 27.06. Jürgen Kellig, Joan Lazeanu, Petra Tödter, Burchard Vossmann: Similarities / Differences Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

bis 30.06. Ahmed Kamel: Paradise - Spiral Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Audio–Videokunst, Abb. The Book, Ahmed Kamel, 2014, video (loop)

Ahmed Kamel is an Egyptian multi-disciplinary artist. He deals with the self-image and its visual representation on an individual and group level, as well as the encounter between different communities. Between observation and recontextualization, the artist uses various media such as photography, video, drawing, and installation.

KLEINERVONWIESE

Berlin Mitte

bis 30.06. Franek: Ist hier ein Nashorn im Raum? Malerei–Zeichnung, Abb. “corona diary – Nutella”, Franek, 2020, Malerei / Bricolage auf Leinwand, 30 x 24 cm

Migrant Bird Space

Berlin Mitte

bis 30.06. Yang Luo, Zhipeng Ling (a.k.a. No.223), Alexandra Lesee: Photography Youth Fotografie

bis 02.07. Kenneth Blom: Figur & Space

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart Sonstiges, Abb. Ausstellungsplakat HOMESTORY DEUTSCHLAND Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart © ISD-Bund e.V.

Die Existenz und die Beiträge von Menschen afrikanischer Herkunft werden in Deutschland noch immer unzureichend zur Kenntnis genommen. Wenn doch, so wird häufig von anderen über sie gesprochen, anstatt sie zu Wort kommen zu lassen. Damit bricht Homestory Deutschland: 27 Biographien erzählen von Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland, aber auch von der Vielseitigkeit und dem Schaffen von Schwarzen Menschen – im Lauf unserer gemeinsamen Geschichte und in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 03.07. Flucht nach Vorn / Migration im Fokus Sonstiges, Abb. Plakat Flucht nach vorn / Migration im Fokus,© Stadtgeschichtliches Museum Spandau Gestaltung: Sven Lindhorst-Emme

Welche Menschen fliehen aus welchen Gründen? Welche Verantwortung trägt Europa? “Migration im Fokus” ist eine Analyse dieser Zusammenhänge und erklärt unsere Einwanderungsgesellschaft als kontinuierlichen Prozess. “Flucht nach vorn” knüpft daran auf der individuellen Ebene an. Die Ausstellung porträtiert verschiedene Menschen mit Migrationserfahrungen im Hinblick auf ihre Wünsche, ihre Leistungen und ihren Kampf um Anerkennung in Deutschland.

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 03.07. Robert Elfgen: Higgs-Boson Malerei–Zeichnung, Abb. Pion, Robert Elfgen, 2021, Photo: Ingo Kniest

Galerie Kremers

Berlin City

bis 03.07. Erik Nieminen: Metamorphosis I. Possible Worlds Malerei–Zeichnung, Abb. Primates, Erik Nieminen, 2016, Oil on Linen, 160 x 130 cm, Photo: Eric Nieminen

bis 03.07. Erik Nieminen: Metamorphosis I. Possible Worlds Malerei–Zeichnung, Abb. Janus, Erik Nieminen, 2014, oil on linen, 160 x 180 cm

Paradiese gibt es immer. Z.B. sind es Zoos, also künstlich angelegte Orte, in denen der Homo Sapiens sich daran erinnern kann, wo er eigentlich herkommt. Die Bilder des kanadischen Künstlers Erik Nieminen sind eine Erforschung möglicher Räume. Sie zeigt uns, welche Möglichkeiten uns offenstehen, wenn wir uns der Schwerkraft der realen (Alltags)-Welt entziehen. 

bis 03.07. Fiona Ackerman: Metamorphosis II. The Cosmic Tiger Malerei–Zeichnung  Audio–Videokunst, Abb. Under Garden, Fiona Ackerman, 2019, Acrylic on Canvas, 163 x 102 cm, Photo: Fiona Ackerman

In ihrer dritten Einzelausstellung in der GALERIE KREMERS präsentiert Fiona Ackerman eine Serie von Bildern und ein Video, die während des Corona-Lockdowns entstanden sind. Die Arbeiten kreisen um das Thema der Metamorphose, die zoologischen Arbeiten von Sibylla Maria Merian zur Metamorphose der Schmetterlinge, das als Schrödingers Katze benannte Paradox des Physikers Erwin Schrödinger und die Verwandlung des Gregor Samsa in einen Käfer in der Erzählung von Franz Kafka.  

bis 03.07. Birgitt Bolsmann, Almut Heise, Paula Modersohn-Becker, Rissa Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Modell II (Skulptur III), Birgitt Bolsmann, 1978, Bleistiftzeichnung, Photo: anna.k.o.

Unsere Ausstellung zeigt vier Künstlerinnen, die sich mit Gegenständlichkeit und Figuration auseinandersetzen. Am Beginn die Figurenbildnisse von Paula Modersohn-Becker (1876–1907), die ihren Weg vom Realismus zur flächig abstrahierenden Gestaltung mit proto-kubistischen Zügen aufzeigen. Außerdem stellen wir Birgitt Bolsmann (1944–2000), Almut Heise (*1944) und Rissa (*1938) vor, die sich in den 1960er Jahren bewußt gegen Abstraktion und für eine gegenständliche Malerei entscheiden.

FELDBUSCH WIESNER RUDOLPH

Checkpoint Charlie

bis 03.07. Klaus-Martin Treder, Nicola Staeglich, Paul Pretzer: 3 Räume 3 Künstler, Abb. Colour Garden - Overlayed 71, Klaus-Martin Treder, 2021, Acryl und Deckel auf Leinwand, 120 x 120 cm, Photo: Courtesy der Künstler und FWR Berlin

bis 03.07. Steffen Diemer: Haruka ushiro – Weit dahinter Fotografie

subject object - by VulinHinchrichs

Schöneberg/Tiergarten

bis 03.07. Süheyla Asci, Misko Pavlovic, Lada Vlainic, Kazumi Yabuuchi, Sarah Wohler: Von Nähe und Distanz - eine mehrdimensionale Erfahrung. Part I Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Aus der Serie "Grey Lanscapes", Misko Pavlovic, 2020, Öl auf Leinwand, 40x30 cm, Photo: Ljiljana Vulin-Hinrichs

Die Ausstellung wurde von der Stiftung Kunstfonds gefördert.

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

bis 04.07. Giovanni Battista Piranesi: Das Piranesi-Prinzip Malerei–Zeichnung, Abb. Veduta di Roma – Der Petersdom mit den Kolonnaden und dem Petersplatz, Detail, Giovanni Battista Piranesi © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, um 1750, Radierung , Photo: Knud Petersen

Die Kunstbibliothek feiert 2020 den 300. Geburtstag des italienischen Architekturvisionärs Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) mit einer Sonderausstellung am Kulturforum.

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

bis 04.07. Banz & Bowinkel, Evelyn Bencicova, Lauren Moffatt, Armin Keplinger, Patricia Detmering: Resonanz der Realitäten. VR Kunstpreis der DKB in Kooperation mit CAA Berlin Audio–Videokunst  Sonstiges, Abb. Poly Mesh, Banz & Bowinkel, 2020

Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der Stipendiat*innen des VR KUNSTPREISes, diese erschaffen Skulpturen und Gemälde fernab von physikalischen Gesetzen. Die Arbeiten reflektieren soziale Dynamiken und durch neue Technologien hervorgerufene gesellschaftliche Veränderungen. Die von der VR-Kunst-Expertin und künstlerischen Leiterin Tina Sauerländer bettet die VR-Kunstwerke in ortsspezifische Installationen ein: die virtuelle Realität tritt in Dialog mit dem physischen Raum.

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

bis 04.07. Nadine Baldow, Hendrik Czakainski, Kai Löffelbein, Jazoo Yang, Shingo Yoshida: Earth, t.b.a. kuratiert von Vanessa Souli Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Detail, Nadine Baldow

Das Projekt präsentiert eine Reihe von Szenarien des zukünftigen Lebens auf der Erde, welche zwischen Imagination und Dokumentation oszillieren. Die ausgewählten Werke, die hauptsächlich ortsspezifische Installationen sind, legen eine imaginäre Untersuchung postapokalyptischer ländlicher und urbaner Landschaften als Ergebnis des menschlichen Einflusses auf Natur und Umwelt nahe. Konkret geht es in der Ausstellung darum eine Auseinandersetzung mit globalen Themen zu erzeugen.

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

18.06. – 04.07. 100 beste Plakate 20. Deutschland Österreich Schweiz Grafik–Papierarbeit

Die Grafikdesignszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich – der Pandemie zum Trotz – auch im Jahr 2020 rege am Wettbewerb „100 beste Plakate“ beteiligt: 1.973 Plakate von 600 Einreichenden lagen der Jury zur Auswahl vor. Die 100 herausragenden Entwürfe, die als Gewinner prämiert wurden, werden Ende Juni für drei Wochen am Berliner Kulturforum gezeigt.

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

bis 10.07. Ursula Sax: aus und auf Papier Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Sonstiges, Abb. O.T., Ursula Sax, 2019, Packpapier, Binderfarbe, 2 x ca. 5 x 4 m, Photo: Frank Zimmer

Diese Ausstellung informiert mit Werkbeispielen über das 70-jährige Schaffen von Ursula Sax (geb. 1935). Die wichtige deutsche Bildhauerin hat mit allen Materialien gearbeitet. Papier als skulpturales Material wurde in den 1980er Jahren, besonders in den 1990ern Jahren und danach für sie wichtig. Seit spätestens 1949 ist Papier wie bei fast allen Bildhauer:innen als Träger von Zeichnungen ihr ständiger Begleiter. Eine gleichnamiges Buch von 520 Seiten wird während der Ausstellung vorgestellt.

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

bis 10.07. Edith Held, Katharina Schnitzler: Look at the birds. Zwei Kunstgattungen im Dialog. Malerei–Zeichnung  Fotografie, Abb. Look at the birds, Katharina Schnitzler, 2013, Mischtechnik auf Leinwand, 85 x 85 cm, Photo: Katharina Schnitzler

bis 10.07. Edith Held, Katharina Schnitzler: Look at the birds. Zwei Kunstgattungen im Dialog. Malerei–Zeichnung  Fotografie, Abb. Tamara, Edith Held, 2019, Hahnemühle Rag, Alu Dibond, Museumsglas, Edition 5 + 2AP, 100 x 100 cm, Photo: Edith Held

Zwei unterschiedliche Kunstgattungen treffen sich im Dialog, eine wechselvolle Beziehung zwischen Fotografie und Malerei - Licht und Leinwand ergänzen sich zu einer Einheit. Das Gattungssprengende präsentiert sich dabei selbstbewusst durch die intuitive Bildauswahl. Sie kombinieren assoziativ malerische und fotografische Herangehensweisen, Motive und Techniken, und erschaffen so eindrucksvolle Bildwelten, die irgendwo zwischen Realität und Fiktion beheimatet sind.

Katharina Mokross, Hamburg

bis 10.07. Andrea Neumann: Malerei Malerei–Zeichnung

Die Bildern von Andrea Neumann belegen, welches Potential die Künstlerin im oft totgesagten Medium Malerei frei gesetzt hat. Jedes ihrer Bilder ist in einem Prozess entstanden, bei dem sich zufällig erzeugte Elemente mit kontrolliert gestalteten die Waage halten.

DOROTHÉE NILSSON GALLERY

Schöneberg/Tiergarten

bis 10.07. Yvon Chabrowski: Situated Knowledge, Abb. Still from the appropriate body Video sculpture performance by Sunayana Shetty , Yvon Chabrowski, 2021, Photo: ©Yvon Chabrowski & VG Bildkunst 2021

bis 10.07. Nina Laaf: toucher doux

GALERIE TAMMEN

Checkpoint Charlie

bis 11.07. Persis Eisenbeis: Persis Eisenbeis Malerei–Zeichnung

bis 11.07. Dante Buu, Maria Dalberg, Rhys Himsworth, Daniel Lie, Santiago Mostyn: Einzelausstellungen

Galerie ROOT

City West

bis 16.07. Ute Wöllmann: Gedichtete Sprache - Verdichtete Malerei

bis 17.07. Robert Bosisio, Peter Demetz, Domenico Grenci, Bruno Walpoth: arte figurativa. vier aktuelle Positionen Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. Ruth, Bruno Walpoth, 2020, Esche, 68 x 16 x 15 cm

bis 17.07. Robert Bosisio, Peter Demetz, Domenico Grenci, Bruno Walpoth: arte figurativa. vier aktuelle Positionen Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. Time to be Free, Bruno Walpoth, 2020, Nußbaumholz, 69 x 37 x 28 cm

Die Ausstellung mit 4 Künstlern (zwei Malern und zwei Bildhauern) gibt einen Einblick in das äußerst lebendige künstlerische Schaffen im Bereich der figurativen Kunst in Südtirol und Oberitalien.

 

bis 17.07. Edite Grinberga: Abend in Börgerende

bis 17.07. Anni Albers, Bärbel Dornier, Carla Guagliardi, Birgit Hölmer, Rebecca Michaelis, Maria Muñoz, Fiene Scharp, Amalia Valdés: konkret abstrakt Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst, Abb. Partitura III, Carla Guagliardi, 2013/2018 , Wood, Foam balls, metal hinges, approx. 180 cm x 72 x 22 cm

22.06. – 17.07. Elvira Bach, Ingrid Honneth, and friends: Happy Birthday Elvira Bach Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

23.06. – 23.07. Bikini Kommando, Carlfriedrich Claus, Wilhelm Frederking, Jan Gard, Jan Kummer, Katja Lang, Sophie B. Møller, Michael Morgner, Osmar Osten, Thomas Ranft, Sven Drühl, Jan Muche, Andreas Mühe, Konrad Mühe, Manfred Peckl, Tanja Rochelmeyer, Luzia Simons: Bei uns. Bei Euch! Ein Kontinuum Chemnitz/Berlin. - Second Step.  Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Happening–Performance

Gefördert von Stiftung Kunstfonds und Neustart Kultur

BORCH Gallery

City West

bis 24.07. Julie Mehretu: Slouching Towards Bethlehem Grafik–Papierarbeit, Abb. Second Seal (R 6:3), Julie Mehretu, 2020, Photogravure, aquatint, open bite, sugar lift aquatint, 170 x 208 cm, Photo: © Julie Mehretu, courtesy BORCH Gallery & Editions Copenhagen / Berlin

In den großformatigen polychromen Grafiken der Serie Slouching Towards Bethlehem in der BORCH Gallery kombiniert Julie Mehretu Fotogravüre mit klassischen Intaglio Drucktechniken. Den Hintergrund bilden bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Nachrichtenbilder von Anti-Immigrations-Protesten, deren unterschwellige Formen, Farben und Licht mit den komplexen Kompositionen zeichnerischer Gesten, die Mehretu in verschiedenen Drucktechniken ausgeführt hat, verschmelzen.

bis 30.07. Francisco Rozas: If you lived here, you'd be disappointed Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. 2 sculptures by Francisco Rozas at Galerie Gilla Loercher 2021. , Francisco Rozas, 2021, Paper, wood (right side) / Paper (left side), 200 x 34 x 34 cm (right) / 192 x 26 x 26 cm (left), Photo: CHROMA, courtesy Galerie Gilla Loercher

bis 30.07. Francisco Rozas: If you lived here, you'd be disappointed Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Folds, Francisco Rozas, 2020, Polystyrol Hartschaum, 185 60 x8, Photo: CHROMA, courtesy Galerie Gilla Lörcher

Francisco Rozas (Jahrgang 1980) beschäftigt sich seit 2013 mit der Konstruktion von großen fragilen, geometrischen Objekten, die zwischen Flächigkeit und Dreidimensionalität oszillieren. "If you lived here, you'd be disappointed" ist die vierte Einzelausstellung des chilenischen Künstlers bei Galerie Gilla Lörcher und sie präsentiert seine neuesten Arbeiten und Objekte. 
Als 3D online viewing tour unter: 
https://www.artland.com/exhibitions/if-you-lived-here-youd-be-disappointed

Kunstbibliothek / Kulturforum

Schöneberg/Tiergarten

bis 31.07. Claudia Skoda: Dressed to Thrill Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst, Abb. Ohne Titel (Claudia Skoda, Tabea Blumenschein & Jenny Capitain), Ulrike Ottinger, ca. 1977/78, Silbergelatine-Vintageprint, Photo: © Ulrike Ottinger

bis 31.07. Roberto Cordone, Djeric-Hunold, Nadège Mouyssinat, Robert Pan: Genesis Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. CV 7089 PL, Robert Pan, 2019-2020, Resin, Acrilyc, Mixed Media, 126 x 110 cm

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

bis 31.07. Andrea Grützner: Erbgericht – Neue Räume Fotografie, Abb. Erbgericht, Untitled 22, Andrea Grützner, 2020, Archival Pigment Print, 100 x 150 cm

Das „Erbgericht“ ist seit über 100 Jahren ein Landgasthof im sächsischen Polenz. Andrea Grützner, 1984 geboren in Pirna, ist in der Umgebung aufgewachsen und sie erzählt von einem großen, alten Haus, „einer über Generationen gebaute Materialcollage.“ Bei den analogen, ohne Nachbearbeitung, entstandenen Fotografien handelt es sich um eine Untersuchung von Räumen und Gegenständen, die durch den Einsatz von farbigen Blitzen und das gezielte Erzeugen von Schatten stark verfremdet werden.

bis 31.07. Lothar Hempel: AArtist in Residence - Represented by Mehdi Chouakri

bis 31.07. Michael Behn, Eva Bernhard, Henning Brandis, Edel Exel, Nataly Hocke, Katharina Kohl, Jürgen Liefmann, Christian Schiebe, Sara Sizer, Alex Spremberg, Nanaé Suzuki: Intuition. Hommage à Beuys, Abb. Intuitionsbox, WVZ Schellmann 7, Joseph Beuys, Holzkiste mit Bleistiftzeichnung, 30 x 21 x 6 cm, Photo: Galerie Stella A

Anlässlich des 100. Geburtstages am 12. Mai 2021 möchten wir an den Künstler und Menschen Joseph Beuys erinnern. Wir zeigen Arbeiten von einigen  Künstler*innen, die sich in unterschiedlicher Weise mit Beuys verbunden fühlen. 

Galerie Poll

Berlin Mitte

bis 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. Gravidität, Maina-Miriam Munsky, 1967, Acryl auf Nessel, zwei Leinwände, insgesamt 105 x 180 cm

bis 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. Geburt II, Maina-Miriam Munsky (1943-1999), 1967, Acryl auf Nessel, 136 x 120 cm

bis 31.07. Maina-Miriam Munsky (1943-1999): Gravidität. Malerei und Zeichnung der 1960er Jahre Malerei–Zeichnung, Abb. o.T. VIII, Maina-Miriam Munsky, 1968, Blei- und Farbstift auf Papier, 62,2 x 49,4 cm

50 Jahre nach der ersten Einzelausstellung von Maina-Miriam Munsky im Jahr 1971 zeigt die Galerie Poll mit Gravidität erstmals das in den 1960er Jahren entstandene Frühwerk der Künstlerin. Ihre damals noch surreal anmutenden Bilder und Zeichnungen des weiblichen Körpers kreisen bereits um Sujets wie Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt. Erst in den 1970er Jahren findet Munsky zu ihrem an der Neuen Sachlichkeit geschulten, hyper­realistischen Stil, mit dem sie bekannt wurde.

 

Galerie Christine Knauber

Schöneberg/Tiergarten

bis 31.07. Elke Pollack: Streifzüge. Arbeiten auf Papier von Elke Pollack Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Zu zweit bei Nacht unterwegs, Elke Pollack, 2021, Öl, Collage, Monotypie und Stifte auf papier, 50 x 57 cm, Photo: Elke Pollack

Neugierige Gestalten radeln durch die Straßen. Halten inne, schauen, warten und ziehen weiter auf Erkundungstour. Elke Pollack nimmt uns mit auf besondere Streifzüge durch die Straßen und in die Häuser zu den Menschen. Sie erzählt uns vom Leben in der Stadt, das wir so gut zu kennen glauben und durch ihre lyrischen Arbeiten ganz neu betrachten können. Ihre spielerischen, oft collagierten Kompositionen sind gleichermaßen ein Streifzug durch die malerischen und graphischen Techniken.

Bode Projects

City West

26.06. – 31.07. Riley Holloway, Sedrick Huckaby Look: Listen and Respond

30.06. – 31.07. Sasa Makarova: Wir lieben uns alle Malerei–Zeichnung, Abb. Lass Dich Nicht Täuschen, Sasa Makarova, 2020, Öl auf Leinwand , 100 x 60 cm

Die in Wien lebende slowakische Künstlerin Saśa Makarová zeigt in expressiven Arbeiten ihre Auseinandersetzung mit ihrer slowakischen Herkunft und dem in der Tradition von Überlieferungen und Märchen vermittelten Frauenbild. 

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

17.06. – 01.08. Filip Markiewicz: Ultrasocial Pop

bis 02.08. Provenienzen. Kunstwerke wandern Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Selbstbildnis, Max Liebermann, 1912, Photo: Kai-Annett Becker

Virtueller Rundgang durch „Provenienzen. Kunstwerke wandern“: https://berlinischegalerie.de/beitrag/virtueller-rundgang-durch-provenie...
Mit Thomas Köhler (Direktor der Berlinischen Galerie), Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa), Wolfgang Schöddert (Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Provenienzforschung, Berlinische Galerie) und Martin Hoernes (Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung)

https://berlinischegalerie.de/digital/provenienzen/

bis 02.08. Schau mich an!. Frauenporträts der 1920er Jahre Fotografie, Abb. Ohne Titel, Cami Stone, 1920-1930, Photo: Rechtsnachfolger*in unbekannt

 In der Dauerausstellung

„Schau mich an! Frauenporträts der 1920er Jahre“ stellt mit 24 Werken die vielfältige Praxis der Porträtfotografie im Berlin der Zwanziger Jahre vor: konventionelle und moderne Aufnahmen gewerblicher Fotoateliers werden künstlerischen und experimentellen Fotografien und Collagen gegenübergestellt.

SANDAU & LEO GALERIE

Berlin Mitte

bis 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30-jähriges Jubiläum der Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Blühender Garten, Maria Mednikova, 2012, Öl auf Leinwand , 130 x 90 cm

bis 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30-jähriges Jubiläum der Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Terres rouges, Denise Richardt , 2021, Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm

bis 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30-jähriges Jubiläum der Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Havel, Ulrike Pisch, 2020, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

bis 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30-jähriges Jubiläum der Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Blühender Baum, Ulrich Gleiter, 2019, Öl auf Leinwand , 70 x 80 cm

bis 07.08. Ulrich Gleiter, Sylvia Hagen, Ulrike Hahn, Michael Jastram, Maria Mednikova, Harald Metzkes, Robert Metzkes, Ulrike Pisch, Denise Richardt, Reinhard Stangl: Es wächst!. 30-jähriges Jubiläum der Galeristin Doris Leo Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Zwei Teekannen vor Sommerflieder , Harald Metzkes , 2020, Öl auf Leinwand , 60 x 80 cm

Galerie Dittmar

Berlin Mitte

18.06. – 07.08. Nora Schattauer: Mit Katalog

21.06. – 07.08. Julia Sossinka, Dodi Reifenberg: Upcycling Grafik–Papierarbeit  Glas–Licht–Textilkunst  Urban Art  Sonstiges, Abb. plastic bags wave , Dodi Reifenberg , 2014, collage, plastic bags , 152 x 271

bis 08.08. Uli Fischer: Zeit Zeichen Malerei–Zeichnung, Abb. The Morning after I, Uli Fischer, 2015, Collage, historische Baumwolle, japanische Weltkriegsflagge auf Baumwolle, Photo: Uli Fischer

Dass Uli Fischer mit alten, gebrauchten, zum Teil fragmentarischen textilen Materialien arbeitet, ist die Konsequenz seiner künstlerischen Entwicklung. Die vom alltäglichen Gebrauch gezeichneten Textilien vermitteln mit ihrer Patina neben ihrer empirischen Geschichte auch die verlorenen Erinnerungen an diejenigen, die die Textilien benutzt haben, und an deren Schicksal. Es findet eine Transformation statt - Die Patina wird zum Medium von Fischers künstlerischer Arbeit.

bis 08.08. Pablo Picasso & Les Femmes d’Alger Malerei–Zeichnung, Abb. Die Frauen von Algier (Version L), Detail, Pablo Picasso © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jens Ziehe / Succession Picasso / VG Bild-Kunst, 1955, Öl auf Leinwand

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

bis 08.08. Dark Whispers. Fotografien von Beatrice Minda Fotografie, Abb. Dauntgyi, Beatrice Minda, , 2016

In der Serie setzt sich Beatrice Minda mit dem privaten Interieur im Kontext historischer Ereignisse auseinander. Im fernöstlichen Myanmar, das durch eine rigide Militärdiktatur jahrzehntelang abgeschottet war, fotografierte sie Häuser, die durch kolonial beeinflusste Lebenswelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Ihre Fotografien spüren den Lebenswelten der Bewohner und den Zeichen von Veränderungen nach. Zwischen dem Damals und dem Heute klaffen große Lücken. 

GALERIE HELLE COPPI

Berlin Mitte

17.06. – 12.08. Isabelle Dutoit, Hans Scheib: Blaue Feder- Graue Spur Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation, Abb. Krähe, Isabelle Dutoit, 2020, Öl auf Leinwand, 30 x 24 cm

bis 14.08. Reinhard Metz, Walter Karberg: Zum 80. Geburtstag: Ich überhole mich selbst. Neue Arbeiten auf Leinwand und Papier Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Blauer Elefant, Reinhard Metz, 2019, Acryl auf Leinwand, 120x100 cm, Photo: Rainer Bär

Die dem deutschen Informel zu zuordnenden Arbeiten von Reinhard Metz werden häufig durch Landschaften ausgelöst und inspiriert. Es erwartet Sie ein Feuerwerk kräftiger mediterraner Farben. Mit der Ausstellung ehren wir den Künstler zu seinem 80. Geburtstag nach langjähriger und vertrauensvoller Zusammenarbeit.

bis 14.08. Heike Ruschmeyer: Attentate Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Scharz auf Weiß - Köln 5. September 1977, Heike Ruschmeyer, 2017, Kohle, Kreide, Kunstharz, Ölfarbe auf Spanplatte, 40 x 51,5 cm, Photo: Heike Ruschmeyer

Die Malerin Heike Ruschmeyer beschäftigt sich seit den 70er Jahren mit Bildern gewaltsam zu Tode gekommener Menschen. In ihrer neueren Serie „Schwarz auf Weiß“ widmet sie sich dem Thema politisch motivierter Anschläge und Attentate. Ausgehend von Pressefotos der Tatorte lässt sie aber hier die Opfer meist aus, und alleine die zerschossenen Limousinen oder verkohlten Häuser, die Spuren der Gewalt also, für sich sprechen. Die malerische Transformation verleiht den Bildern Allgemeingültigkeit.

24.06. – 14.08. Elvira Bach, Holger Bär, Rainer Fetting, Jörn Grothkopp, Xenia Hausner, Jay Mark Jay Mark, Tony Conway, Deborah Sengl, Patricia Waller, Stefan Roloff: Summer Setting. Künstler der Galerie Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie, Photo: Martin Oskar Kramer

Gropius Bau

Checkpoint Charlie

bis 15.08. Yayoi Kusama: A Bouquet of Love I Saw in the Universe Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Infinity Mirror Room – Phalli’s Field, Yayoi Kusama, 1965

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im März 2021 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room.

Gropius Bau

Checkpoint Charlie

bis 15.08. Hella Jongerius: Kosmos weben Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Woven Cosmos – Woven Window, Hella Jongerius, 2020, Photo: Magdalena Lepka

Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der Künstlerin und Designerin im Frühjahr eine Einzelausstellung, die sich während der Laufzeit prozesshaft weiterentwickeln wird.

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

bis 15.08. David Edward Allen, Martin Bothe, Yvon Chabrowski, Paula Doepfner, Thilo Droste, Daniela Friebel, Kati Gausmann, Uwe Henneken, Kenji Ouellet, Jens Pecho, Lisa Peters, Christian Pilz, Lisa Premke und Marike Schuurman: Deceleration. Ausstellung zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2021 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Daniela Friebel, o.T. (Baum), aus der Arbeit TIME AND AGAIN,, Daniela Friebel, 2020, Pigment-druck auf Wallpaper, 80 x 120 cm,, Photo: Daniela Friebel

Die kommunalen Galerien präsentieren die Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2021, die sich mit dem Thema Deceleration auseinandersetzen. Die gezielte Verlangsamung einer sich ständig beschleunigenden Welt steht im Fokus der Ausstellenden.

Conrads

Berlin Mitte

18.06. – 15.08. Mounir Fatmi: Heavier Than Words Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Coma Manifesto 03, Mounir Fatmi, 2017, Steel variable , 170 x 90 x 0,5 cm, Photo: ©the artists and CONRADS

Fasziniert von der Abstraktion des Minimalismus und den Möglichkeiten der Konzeptkunst hinterfragt Fatmi diese Konzepte vor dem Hintergrund seiner eigenen Kultur und schafft in der Konfrontation von westlichem Bildverständnis mit Fragmenten aus der traditionellen islamischen Tradition eine eigene Ästhetik, die als Metapher für die Dynamik globalisierter gesellschaftlicher Prozesse und  den daraus resultierender Konflikte verstanden werden kann.

bis 16.08. Marc Bauer: The Blow-Up Regime. GASAG Kunstpreis 2020 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst, Abb. The Fall, Marc Bauer, 2020, Zeichnung, Farbstift und Bleistift auf Papier, 42 cm x 30 cm, Photo: Marc Bauer

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt. Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound.

bis 16.08. Anything Goes?. Berliner Architekturen der 1980er Jahre Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie, Abb. Friedrichstadtpalast, kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1984, Manfred Prasser, Dieter Bankert, Walter Schwarz, Fotografie, Photo: Unbekannte*r Fotograf*in, Digitalisierung: Anja Elisabeth Witte

In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage.

Raus in die Stadt! Audiowalks zur Ausstellung: https://berlinischegalerie.de/digital/anything-goes/

Galerie Z22

City West

bis 20.08. Carolina Amaya, Danielle Benvenuto: All the Beautiful Beings Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance, Abb. Natives of Happiness, Carolina Amaya, 2021, Objects: Stoffe, Leindwand, Ton, Neon, 120 X 80, Photo: C.Amaya

bis 20.08. Carolina Amaya, Danielle Benvenuto: All the Beautiful Beings Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance, Abb. o.T. (the body seeks), Danielle Benvenuto, 2021, Mixedmedia, 60x90, Photo: Danielle Benvenuto

In "All the Beautiful Beings" tun sich Carolina Amaya und Danielle Benvenuto zusammen, um das Leben zu feiern. Mit verschiedenen Medien wie Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen erforschen sie die Natur des Seins und wie wir durch die gefühlte Erfahrung Kontakt mit unserer Lebenskraft aufnehmen: das Sinnliche, das Erotische und das Alltägliche. Es ist eine Hommage an all die schönen Wesen auf diesem Planeten.
 

Galerie Kuchling

Berlin City

25.06. – 20.08. Hartmut Stockter: Landschaftszirkus kommt in die Stadt, Abb. Wiesentretmühle, Hartmut Stockter, 2020, Photo: Zuhal Kucan

Zilberman

City West

bis 21.08. Heba Y. Amin, Alpin Arda Bağcık, Isaac Wai Chong, Pedro Gómez-Egaña, Zeynep Kayan, Sandra del Pilar, Simon Wachsmuth: Recurrence 2. kuratiert von Lotte Laub Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst, Abb. Question #2: When Are We Wrong? // Question #2: When Are We Right?, Isaac Chong Wai, 2021, Acryl auf Leinwand, je 160 x 120 cm, Photo: Chroma

Recurrence 2 schaut nach Veränderungen in der Geschichtsbetrachtung, Umbrüchen und Übergängen. Es geht um Mehrdeutigkeit statt Binarität, während wir stets dahin tendieren, die Wirklichkeit zu vereinfachen, damit wir sie einordnen und in den Griff bekommen können. Zugleich aber entstehen genau dort die Konflikte und Polarisierungen, die heute wieder das politische Weltklima aufheizen.

20.06. – 22.08. Ion Grigorescu, Iosif Kiraly, Decebal Scriba, Nicu Ilfoveanu, Patricia Morosan, Ioana Cirlig, Dani Gherca: Crossing the same Circumstances Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie

Die Ausstellung Crossing the Same Circumstances bringt acht zeitgenössische Künstler*innen aus Rumänien zusammen, die in ihren sich gegenseitig ergänzenden oder einander überschneidenden Ansätzen einen Einblick in die Entwicklung der rumänischen Fotografie seit den 1970er Jahren bis in die Gegenwart geben.

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 23.08. Marc Brandenburg: Hirnsturm II Malerei–Zeichnung, Abb. Untitled, Marc Brandenburg, 2020, Zeichnung

Marc Brandenburgs ins Negativ verkehrte Bleistiftzeichnungen halten alltägliche, ephemere Motive fest: kostümierte Demonstrant*innen, eine Bank im Berliner Tiergarten, Müll, Graffiti, Werbung, Schlafplätze von Obdachlosen. Der 1965 geborene Künstler durchstreift Städte wie Berlin, London oder Barcelona als Flaneur, fotografiert seine Eindrücke, um sie dann "wie ein menschlicher Kopierer" abzuzeichnen.

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.08. Gilbert & George: The Paradisical Pictures Sonstiges, Abb. ON THE BENCH, Gilbert & George, 2019

Sprüth Magers

Berlin Mitte

bis 25.08. George Condo: Linear Expression Malerei–Zeichnung, Abb. Linear Portrait Composition, George Condo, 2021, Photo: Adam Reich

bis 28.08. Rocco Hettwer: Szenario. Gemälde und Zeichnungen Malerei–Zeichnung, Abb. Lilli im blauen Kleid, Rocco Hettwer, 2020, Öl auf Leinwand, 120 x 80 cm, Photo: Sebastian Schobbert/Berlin

bis 29.08. Sonja Alhäuser: Eating the Universe Skulptur–Installation, Abb. Frammento I & II Villa Massimo, Rom, Sonja Alhäuser, 2019, Ziehfett, Styrodur, beleuchtete Kühlvitrine/grease, styrodur, illuminated display refrigerator, 201 × 93 × 71 cm , Photo: Isa Steinhäuser

Gropius Bau

Checkpoint Charlie

bis 29.08. Takeover. Plastik hört auf Pilz Skulptur–Installation  Sonstiges

Die Welt aus Kinderaugen sehen und verstehen – diesem Wunsch folgt die Ausstellung Takeover. Sie ist eine Zusammenarbeit des Gropius Bau mit der Stiftung Brandenburger Tor, der Kulturstiftung der Berliner Sparkasse.

Galerie Pankow

Berlin City

22.06. – 29.08. Kurt Buchwald, Andrej Glusgold, Matthias Leupold, Katharina Mayer: Engelberg. Inszenierte Fotografie von Kurt Buchwald, Andrej Glusgold, Matthias Leupold, Katharina Mayer Fotografie

Engelberg ist der Titel einer Künstlergruppe, die aus den o.g. Künstler*innen besteht und sich mit dem Ziel gegründet hat, über die eigene Bildwahrnehmung und das jeweilige Œuvre hinaus  in der Zusammenschau ein komplexes „Zeitbild“ erfahrbar zu machen. Die Ausstellung in der Galerie Pankow ist die erste institutionelle Ausstellung die Synergien und Verbindungslinien zu Künstler*innen sowohl in anderen Kulturkreisen als auch künstlerischen Kontexten aufnehmen und vertiefen will.

bis 31.08. Jakob Mattner: Jakob Mattner. Second Planet Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation, Abb. Second Planet, Jakob Mattner, 2021, Installation, Licht und Schatten auf Rückprojektionsfolie, 448 x 1040 cm, Photo: Wolfgang Ganter

„Ich bin die Kamera“, sagt Jakob Mattner. Seine neuen Papierarbeiten zeigen Farne, Akanthusblätter und Planeten vor schwarzem Hintergrund. Mit den vage umrissenen Formen und der dunklen Farbigkeit erinnern die Arbeiten an Frottagen oder an fotografische Negative. Tatsächlich hat der Künstler - die lebendige Kamera - Pflanzen auf die Papiere gelegt und Farbe über sie wehen lassen. Die Installation "Second Planet 2021" wirft vibrierende Bilder von Sternnebeln auf eine Projektionsfolie.

Haus am Waldsee

Berlin City

20.06. – 05.09. Christiane Löhr: Ordnung der Wildnis Skulptur–Installation, Abb. Drei kleine Kuppeln, Christiane Löhr, 2007, Pflanzenstängel, 14 x 13 x 14 cm / 9 x 8 x 8 cm / 5,5, x 8 x 7 cm, Photo: Shouma Kosai

Beispiellos in der Bildhauerei der Gegenwart verwendet Christiane Löhr (*1965) für ihre plastischen Werke ausschließlich nachwachsendes Material. Pferdehaar, Gräser, Blüten oder Samenstände bilden unter anderem den Stoff, aus dem ihre filigranen Raumplastiken unterschiedlicher Formate bestehen. Dabei interessiert sie sich besonders für die Transformationsprozesse ihrer ungewöhnlichen Ausgangsmaterialien in zarte und damit umso riskantere Raumereignisse. 

ifa-Galerie Berlin

Berlin Mitte

24.06. – 05.09. For The Phoenix To Find Its Form In Us. On Restitution, Rehabilitation and Reparation. In Kooperation mit SAVVY Contemporary Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst  Sonstiges

Mit “For The Phoenix To Find Its Form In Us” schlägt SAVVY Contemporary verschiedene Formate entlang der Schlüsselthemen „Restitution“, „Rehabilitation“ und „Reparation“ vor, die insbesondere den Perspektiven und Stimmen von Menschen aus den Herkunftskulturen mehr Raum geben sollen.

Galerie TZB

Checkpoint Charlie

18.06. – 11.09. Forever Young. Czech Functionalist Design 1919 — 1939 Sonstiges

Der Funktionalismus war mehr als ein avantgardistischer Baustil, in dem nach der Gründung der Tschechoslowakei bekannte Architekten das Bild ganzer Innenstädte radikal veränderten. Nach funktionalistischen Prinzipien entwarfen Designer auch Möbel und Hausrat. Die Galerie des Tschechischen Zentrums verwandelt sich im Sommer in eine Wohnung, wie man sie in den 1930er Jahren in der Tschechoslowakei finden konnte. Treten Sie ein und betrachten Sie originale Einrichtungsgegenstände dieser Zeit.

Gropius Bau

Checkpoint Charlie

21.06. – 12.09. Zheng Bo: Wanwu Council 萬物社 Audio–Videokunst  Urban Art  Sonstiges, Abb. What Do the Trees Want?, Zheng Bo, 2020, Photo: Laura Fiorio

Als In House: Artist in Residence 2020 beschäftigte sich der Künstler und Theoretiker Zheng Bo mit der Frage, wie Pflanzen Politik machen. Seine Ausstellung "Wanwu Council 萬物社" knüpft 2021 an die Themen an, die Zheng Bo während seines einjährigen Aufenthalts im Gropius Bau entwickelt hat.

30.06. – 12.09. Lyonel Feininger, Heinrich Zille: Lyonel Feininger (1871-1956) in Berlin mit einem Exkurs zu Heinrich Zille (1858-1929). in Kooperation mit Moeller Fine Art Projects | The Lyonel Feininger Project Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Der Amerikaner Lyonel Feininger ist vielen vor allem als Bauhaus-Meister geläufig. Dass Feininger von den fast 50 Jahren, die er in Deutschland verlebt hat, mehr als die Hälfte, in Berlin verbrachte, ist weder in der Öffentlichkeit bekannt noch in der Forschung aufgearbeitet. Berlin, „die geliebte Preußenstadt“ war mit wenigen Unterbrechungen von 1888 bis 1919 und von 1934 bis 1937 Feiningers Lebensmittelpunkt. 

bis 18.09. Kateřina Šedá: Unes-co Sonstiges, Abb. UNES-CO, Kateřina Šedá

Virtuelle Ausstellungstour

Die Ausstellung in englischer Sprache ist als Showroom des internationalen Unternehmens UNES-CO konzipiert, das sich mit den negativen Auswirkungen des Massentourismus auf das historische Stadtzentrum von Český Krumlov beschäftigt. Wie andere UNESCO-Städte auch, wird die Stadt immer mehr zur Kulisse und das normale Leben verschwindet aus den Straßen. 

JARMUSCHEK + PARTNER

Schöneberg/Tiergarten

Zum erstem Mal präsentiert Jarmuschek + Partner die Werke des indonesischen Künstlers Faisal Habibi in einer Einzelausstellung in den Galerieräumen. 
Weitere Infos: jarmuschek.de

bis 19.09. Pauline Curnier Jardin: Fat to Ashes, Abb. Peaux de Dame in the Hot Flashes Forest + Qu’un Sang Impur, Detail, 2019, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof, Pauline Curnier Jardin, Photo: Courtesy the artist and Ellen de Brujine Projects © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 19.09. Monika Brandmeier: Eine tropische Stimmung, nur um einiges kühler. Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst  Sonstiges, Abb. Libelle, Monika Brandmeier © VG-Bildkunst, Bonn, 2020, Photo: Monika Brandmeier

Die Bildhauerin Monika Brandmeier (* 1959 in Kamen, NRW) arbeitet gleichermaßen mit formaler Reduktion als auch materieller Opulenz. Für das ZAK entwickelt sie eine umfangreiche Ausstellung mit installativen Objektsetzungen, Skulpturen, Zeichnungen und Videoarbeiten, die in den Jahren zwischen 1984 und heute entstanden sind. In der Gegenüberstellung, gruppierenden Anordnung oder Konzentration von ausgewählten Arbeiten werden zwei grundlegende Arbeitsansätze der Künstlerin deutlich.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 19.09. Martin von Ostrowski: Koloniale Fragmente Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Happening–Performance, Abb. Koloniale Fragmente (Detail), Martin von Ostrowski, Photo: © VG-Bildkunst Bonn

Die Suche nach ästhetischem Reiz und intellektueller Anregung prägt Martin von Ostrowskis Sammelleidenschaft. Auf Trödelmärkten und bei Online-Auktionen findet er nicht nur Kurioses, Dekoratives und Kitsch, sondern auch besondere historische Trouvaillen. Sein Atelier gleicht einer Wunderkammer aus Pretiosen und Banalem, aus Kunst, Kitsch und vor allem – um mit Susan Sontag zu sprechen – aus der entsprechenden Portion Camp, die häufig zu den Strategien queerer (Selbst-)Inszenierungen gehört.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 19.09. Cihangir Gümüstürkmen, Astrid Klein, Ekin Su Koç, Käthe Kruse, Seraphina Lenz, Christian Perdix, Martin Sauerborn, Susanne Specht, Hans Szym, Dietrich Walther, u.a.: New Arrivals. Neuzugänge der Spandauer Kunstsammlung Malerei–Zeichnung  Fotografie  Sonstiges, Abb. Look what you made me do, © Christian Perdix, 2018 , Öl auf Leinwand, Photo: Claudia Sauerstein

Einen Schwerpunkt der Spandauer Kunstsammlung bilden Werke der Landschaftsmalerei vom Beginn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. In den zurückliegenden vier Jahren sind durch Schenkungen, Nachlässe und Ankäufe insbesondere Arbeiten von Hans Zank / Willy Gericke und Hans Szym hinzugekommen. Zukünftig werden sie die Bestände für die neue Museumspräsentation im Gutshaus Neukladow ergänzen.

bis 19.09. Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag, Abb. Richtkräfte einer neuen Gesellschaft, Joseph Beuys, 1974–1977, erworben 1976 durch das Land Berlin, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/ Mathias Völzke, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

bis 20.09. Zuzanna Czebatul, Lucas Odahara, Marinella Senatore, Przemek Pyszczek, Daniel Lie, Liz Rosenfeld, Raul Walch: Park Platz Skulptur–Installation  Glas–Licht–Textilkunst  Happening–Performance  Urban Art, Photo: Foto: © Sandy Volz

Mit „Park Platz“ werden Kunst und interaktive Programme zusammen gedacht. Ein temporärer Pavillon des Architekturbüros c/o now und neue Arbeiten internationaler zeitgenössischer Künstler*innen aus Berlin verwandeln den Parkplatz des Museums zu einem urbanen Treffpunkt.

bis 25.09. Kathrin Linkersdorff: Fairies Fotografie, Abb. Fairies IV/2, Kathrin Linkersdorff, 2021, Archival Pigment Print, 150 x 150 cm , Photo: Kathrin Linkersdorff

Zum ersten Mal präsentiert die Galerie Springer Berlin Arbeiten der Künstlerin und Fotografin Kathrin Linkersdorff in einer Einzelausstellung mit Arbeiten aus ihrer neuen Serie »Fairies«. Linkerdorff ist geprägt durch die japanische Philosophie des Wabi-Sabi, in der die Schönheit von Unvollkommenheit und Vergänglichkeit gepriesen wird.

Daimler Contemporary

Schöneberg/Tiergarten

bis 26.09. Anni Albers, Leonor Antunes, Ilit Azoulay, Lerato Shadi, Amit Berlowitz, u.a.: 31: Women (Exhibition Concept after Marcel Duchamp, 1943). Werke der Daimer Art Collection 1930-2020 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst  Sonstiges, Abb. Gamalakhe I, Zanele Muholi, 2018, Silbergelatine-Druck, 49,5 x 38 cm, Photo: Zanele Muholi

Historisch setzt unsere Ausstellung an in der Zeit um 1930 mit abstrakten Graphiken von Anna Beothy Steiner. Von hier aus weitet es sich von europäischen und amerikanischen Tendenzen aus Zero und Minimalismus bis hin zu internationalen Positionen der Gegenwartskunst in den Medien Bild, Fotografie, Installation, Skulptur, Zeichnung und Video. Die Ausstellung spannt einen Bogen von frühen Tendenzen hin zu einer globalen, feministisch orientierten Perspektive der zeitgenössischen Kunst.

bis 26.09. Neo Rauch: Der Beifang Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit, Abb. Das Xylophon, Neo Rauch, 2018, Öl auf Papier, 247 x 205 cm, Photo: Foto: Uwe Walter, ©Neo Rauch und VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin und Galerie David Zwirner, New York/London/Hong Kong/Paris

Neo Rauch zählt international zu den herausragenden Malern der Gegenwart. Sein Werk ist singulär, vielleicht weil es in einem für die zeitgenössische Kunst außerordentlichem Maß aus der Innenwelt oder der vom Unter- und Unbewussten gespeisten Imagination des Künstlers schöpft. Unausdeutbar und beunruhigend erscheinen seine Bildwelten, rätselhaft die Figuren in ihren Handlungen.
Die Ausstellung zeigt Papierarbeiten, die nach 2000 entstanden, viele davon in den 2010er Jahren.

bis 10.10. Evelyn Hofer, Sheila Metzner, Joel Meyerowitz, Helmut Newton: America 1970s/80s Fotografie

Jüdisches Museum Berlin

Checkpoint Charlie

bis 10.10. Yael Bartana: Redemption Now Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst, Abb. Stand­bild aus Malka Germania, Auftrags­arbeit für das Jüdische Museum Berlin, Yael Bartana, 2021

Ab dem 26. April 2021 zeigt das Jüdische Museum Berlin Yael Bartana: Redemption Now. Die erste umfassende Werk­schau der Künstlerin unter­sucht das erlösende Potenzial der Kunst und unserer Vor­stellungs­kraft. Seit über zwanzig Jahren erforscht Bartana die großen historischen Erzählungen, die dazu bei­tragen, nationale und andere kollektive Identitäten zu formen.

Die Ausstellung vereint über 50 frühe und neuere Arbeiten, darunter Video­arbeiten, Foto­grafien und Licht­skulpturen.

Jüdisches Museum Berlin

Checkpoint Charlie

bis 10.10. Talya Feldman: The violence we have witnessed carries a weight on our hearts. Dagesh-Kunstpreis 2021

Gropius Bau

Checkpoint Charlie

bis 17.10. Everything Is Just for a While. 70 Jahre Festspielgeschichte neu betrachtet Audio–Videokunst  Sonstiges

Für diese Ausstellung wurden ca. 1000 Stunden Filmmaterial aus öffentlichen und privaten Archiven gesichtet. Daraus wurden über 5 Stunden in Bild und Ton restauriert und zu drei Videoinstallationen montiert, die sowohl Nachrichten, Diskurs und Kunst aus 70 Jahren zeigen. Die 3-Kanal-Videoinstallation, die sich Kunstpositionen aus allen Festivalbereichen widmet (260'), reist chronologisch durch die Berliner Festspielgeschichte und wird zweimal täglich gezeigt.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 17.10. Michael Hischer: Im Gleichgewicht und in Bewegung. Kinetische Skulpturen auf den Wällen von Spandau Skulptur–Installation  Sonstiges, Abb. Kinetische Skulptur, WV, © Michael Hischer, 2017 , Aluminium, Edelstahl, silber eloxiert, 269 / 335 cm, Photo: Michael Hischer

Über die Sommermonate lassen Michael Hischers kinetische Großskulpturen die Zitadelle zum Kunstraum im Freien werden. Gezeigt werden 20 Arbeiten aus einem mehrjährigen Werkzyklus.

Sie sind für den Außenraum konzipiert, der Wind bewegt sie und lässt sie als kinetische Skulpturen erkennen. Die Bewegung ihrer Elemente ist durch das Wetters dem Zufall überlassen. So schreibt sich den Skulpturen auch die Zeit ein und macht sie nicht nur als vierdimensionale Objekte erfahrbar.

bis 24.10. Tilman Wendland, Susanne Lorenz: HaL-Hofskulptur #6. Rebound Rotation Skulptur–Installation

Im Ende der achtziger Jahre umgestaltete Garten des Hauses am Lützowplatz auf einem quadratischen Feld im Zentrum des Hofes liegt eine aus Trampolinen zusammengesetzte Kapsel. Die Sprungtücher der Ein-Personen-Sportgeräte sind ins Innere gerichtet, eine Anordnung, in der niemand springen kann. Aufprall und Abprall als endlose Rotation?
Zeitgleich zur Gemeinschaftsarbeit HaL-Hofskulptur #6 im HaL zeigen Lorenz und Wendland im Haus der IG Metall ihre Ausstellung Rotation Rebound.

bis 31.10. Elín Jakobsdóttir: In The First Place Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst, Abb. Body Split Constellation, Elín Jakobsdóttir, 2020, oil on canvas, 200 x 180 cm, Photo: Courtesy Elín Jakobsdóttir

Die von Christine Nippe kuratierte Einzelausstellung von Elín Jakobsdóttir trägt den Titel „In the First Place“ und geht zurück zum biographischen Ursprung der Künstlerin. Das Kindheitshaus der in Island geborenen Künstlerin wurde in der Asche eines Vulkanausbruchs begraben. Themen, die die Kraft und Schönheit der Natur betreffen, sind in die Kunstwerke eingewoben. Elín Jakobsdóttirs Ouevre zeichnet sich durch eine starke Poetik und Intensität mit Verweisen auf das Unbewusste aus.

bis 07.11. Scratching the Surface. Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben, Abb. Anthropocentrism Series: I am a Technocrat, Detail, Rhonda Roland Shearer, 1990, Photo: Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof © Rhonda Roland Shearer / Seth Joel

TVD ART Galerie

City West

bis 31.12. Anna Afanasjeva, Agate Apkalne, Anita Arbidane, Anna Baklane, Flera Birmane, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Paulis Postazs, Vineta Priste-Karkla, Georgios Kitsos, Elena Tarasenko, Vija Zarina: In Wechselwirkung. Dynamik und Stille Malerei–Zeichnung

Contemporary Fine Arts

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 09.01. Jein danke!. Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 Sonstiges, Abb. Einladungskarte "Jein danke" Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Sven Lindhorst-Emme, 2020

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks.

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 07.02. Ways of Seeing Abstraction. Works from the Deutsche Bank Collection Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie, Abb. WP 412, Rana Begum, 2020, Zeichnung mit Pauspapier, 45 x 70 cm

Aspekte der abstrakten Kunst der Gegenwart, verbunden mit historischen Reminiszenzen, stehen im Mittelpunkt der dritten Schau aus der Sammlung der Deutschen Bank im PalaisPopulaire. Die Auswahl umfasst ca 180 Werke von 1959 bis 2021. Entsprechend der Sammlung insgesamt ist die Zusammenstellung mit 51 Künstler*innen aus vierzehn Ländern global ausgerichtet. 

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