Kalender

 

Haus am Kleistpark

Schöneberg/Tiergarten

bis 27.09. Maria Sewcz: ÜberStädte Fotografie (Repro: Maria Sewcz , TR 34; ISTANBUL, Istanbul 2016/17, Photo: Maria Sewcz )

Jede Stadt entwickelt ihr eigenes Profil, hat ihren eigenen Puls, der entscheidend durch historische und aktuelle Machtverhältnisse reguliert wird. Ausgehend von dieser Prämisse hat Maria Sewcz fotografische Zyklen über Großstädte erstellt, darunter Istanbul (2016–17), Rom (2011–12), Berlin (2013–16) und London (2018 fortlaufend). 
Die Arbeiten über Städte stellen den Kern des Werkes von Maria Sewcz dar, sie sind in sich abgeschlossene, eigenständige Werkgruppen. 

 

 

bis 02.10. Wolf Spies: Poesie des Surrealen - Collagen (Repro: Wolf Spies, ohne titel, 2007, Collage, 103x70cm)

Wolf Spies beschäftigt die Magie des Unbewussten. Da greift ein Engel nach einem Fisch oder bewacht ein Vogel unseren Kopf. Als Beschützer vielleicht, Gedankenblitz oder Bedrohung? Rätselhaft und vieldeutig wandelt dieser Künstler in seinen Collagen und Grafiken auf den Spuren des Irrationalen.

bis 03.10. Dirk Salz, Willi Siber, Bim Koehler: Malerei, Objekte

Haus am Waldsee

Berlin City

bis 04.10. Barkow Leibinger: Revolutions of Choice Sonstiges

Verein Berliner Künstler (VBK)

Schöneberg/Tiergarten

bis 04.10. Catherine Bourdon, Schlangenbader, Joax, Carolina Amaya, Andrea Cataudella, Rosika Jankó-Glage, Ina Lindemann, Larissa Nod, Astrid Roeken, Monika Funke Stern, Richard Stimmel, Andrea Sunder-Plassmann, Gerard Waskievitz: Vanity Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Sonstiges

bis 10.10. Johann Manfred Kleber: Neuigkeiten (schriftlich) u.a. schwarz auf weiß . Schattenkreuzbilder Stift auf Stoff Malerei–Zeichnung

In dieser Ausstellung sind neue Arbeiten zu sehen: Neben Machwerken der Sympathie (in Manier der Widmungsbilder der jüngsten Zeit) auch sogenannte Schattenkreuzbilder: Buchstaben der Schattenschrift werden im rechten Winkel gekreuzt. Das Endprodukt Bild ist - unabhängig von Größe und Machart - abstrakter Sinngehalt in reinster Form, das heißt ohne die Möglichkeit des Widerspruchs, der Korrektur. Über Ansichten kann und sollte man selbstverständlich reden.

Semjon Contemporary

Berlin Mitte

bis 10.10. Gil Shachar: Lunapark Transylvania Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Sonstiges (Repro: Gil Shachar, O.T., 2020, Epoxidhart, Wachs und Farbe, 37 x 52 x 37 cm, Photo: Gil Shachar)

bis 10.10. Guido Sieber: Exquisit & Formschön . Neue Arbeiten Malerei–Zeichnung

C&K Galerie

Berlin Mitte

bis 10.10. Ali Kaaf: Zwischen Ja und Nein fliegt die Seele Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie (Repro: Ali Kaaf, Rift M IX, 2019, Tusche, Ausbrennungen auf Bütten, 158 x 113 cm)

Ali Kaaf, AArtist in Residence Stipendiat 2020 im Dachatelier des Auswärtigen Amts, zeigt in der Ausstellung „Zwischen Ja und Nein fliegt die Seele“ Arbeiten auf Papier von 2018–2020. Inspiriert von einem Dialog zweier Philosophen des 12. Jahrhunderts, Averroes und Ibn Arabi, schafft er abstrakte und subtile Arbeiten, in denen er in der Tiefe zum Unsagbaren vorzudringen versucht.

Jarmuschek + Partner

Schöneberg/Tiergarten

bis 10.10. Troels Carlsen: Comedia Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

bis 11.10. Rebecca Horn, Antonio Paucar: Time Goes By Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges (Repro: Antonio Paucar, Photo: Courtesy the artist and Galerie Barbara Thumm, Berlin )

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Wie kann ein internationaler Kunst-und Kulturaustausch in dieser Zeit der Pandemie aussehen? Die ifa-Galerie Berlin nutzt den Moment der Bewegungslosigkeit und stellt Werke aus dem Kunstbestand des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in aktuelle Kontexte.

Sonderausstellung (bis 12.10) Wide Open . Seelenbilder – Seelenräume Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Zora Mann, The Daughter of the Easter Egg, 2017, Acryl und Öl auf Leinwand, 330 × 980 × 2 cm, Photo: Zora Mann)

Kunst und Spiritualität haben viel gemeinsam. Traditionell wird Künstler*innen eine außerordentliche Sensibilität der Wahrnehmung zugeschrieben. Bis heute verhandeln sie in ihren Werken große philosophische, psychologische oder spirituelle Fragen. Sie erforschen Innenwelten und experimentieren mit Entgrenzungserfahrungen. Oft entstehen Kunstwerke aus einem Zustand der Konzentration oder Kontemplation, welcher mit dem der Meditation vergleichbar ist.

bis 17.10. Johanna Jaeger: repeating accidents Fotografie

Galerie Tammen

Checkpoint Charlie

bis 17.10. Stephanie Pech, Beate Höing: floating days . Malerei und keramische Skulptur Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Stephanie Pech, Bursting Ovaries, 2020, Öl, Acryl, Ölkreide, Leinwand, 200 x 180cm)

bis 17.10. Johanna Jaeger: repeating accidents Fotografie (Repro: Johanna Jäeger, clouds & pebbles (making 2 of 1), 2020, Fotografie)

Johanna Jaeger eröffnet mit repeating accidents ihre vierte Einzelausstellung bei SCHWARZ CONTEMPORARY. Der vordergründig widersprüchliche Titel – Zufälle / Unfälle lassen sich nicht wiederholen – verweist dabei auf ihre Methode, jeweils spezifische (konzeptionelle und / oder technische) Rahmensetzungen zu finden, die ihr in der Durcharbeitung erlauben, an einer Performanz der visuellen Erscheinungen zu arbeiten. 

bis 17.10. Sandra Vásquez de la Horra Grafik–Papierarbeit (Repro: Sandra Vásquez de la Horra, Leviathan, 2014, Grafit auf Papier in Wachs, 99,5 x 70 cm)

bis 17.10. Ruo Bing Chen: What We Cannot Speak About Malerei–Zeichnung (Repro: Chen Ruo Bing, 2009, 2020, Akryl auf Leinwand, 200 x 200 cm)

«Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen» mit diesem Satz endet der Tractatus logico-philosophicus von Ludwig Wittgenstein. «Wovon man nicht sprechen kann, ist die Grundlage meiner Bilder.», würde Chen Ruo Bing den Satz beenden. Entweder schweigen oder versuchen, es ohne Worte zu sagen, schweigend reden, und doch ist es nur ein Versuch, denn Wovon-man-nichtsprechen-Kann bleibt außerhalb der Sphäre des Sagbaren.

Feldbusch Wiesner Rudolph

Checkpoint Charlie

bis 17.10. Benedikt Leonhardt: Perlin Noise Malerei–Zeichnung (Repro: Benedikt Leonhardt, CCB/CT-O/RE-ACH, 2020, oil, acrylic, vinyl, tape, acrylic filler on canvas, 200x150 cm)

Benedikt Leonhardts Bilder sind ein Beweis für die Selbstbehauptung der Malerei im Exzess der medialen Bildproduktion. Sein Ausstellungstitel "Perlin Noise" nimmt Bezug auf den Begriff der computergenerierten Bildsynthese und verweist damit auf die strukturelle Offenheit seiner Malerei. Leonhardt, geb.1984 in Leipzig, hatte seine erste Museumsshow im MdBK Leipzig und 2018-20 folgte "Jetzt! Junge Malerei in Deutschland“ in den Museen Wiesbaden, Bonn, Chemnitz und den Deichtorhallen.

bis 22.10. Chaos und Ordnung . Kunst aus dem Offenen Atelier St. Hedwig Malerei–Zeichnung (Repro: Gabriele Graul, Chaos und Ordnung, 2020, Acryl, 70x50)

Chaos und Ordnung sind Kräfte, mit denen wir alle zu tun haben. Wie man dem Chaos Raum geben kann, indem man es ordnet und ihm somit nicht unterliegt, zeigen 13 Künstler*innen aus dem Offenen Atelier St. Hedwig.   

Galerie Kuchling

Berlin City

bis 23.10. Fresh! . ...essays on Nature Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst

Mit der Gruppenausstellung "Fresh! ...essays on Nature" werden Geschichten zu Natur und Gesellschaft erzählt. Die ausgewählten Werke stellen nicht nur eine visuelle Verbindung zwischen dem Publikum und dem Natürlichen her, sondern zeigen auch die konzeptuellen Wahlmöglichkeiten der Künstler*innen auf - vom Politischen, über das Ökologische bis hin zum rein Ästhetischen.
Teilnehmende Künstler*innen:
Marlene Bart/Eduard Bigas/Yoav Admoni/Yamou/Ying-Tung Tseng/Michael Kain/Akyute/Semaan Khawam

bis 23.10. Bettina van Haaren: Marien und Motten Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Bettina van Haaren wird eine große Wandzeichnung erarbeiten, die auf den Raum der Saarländischen Galerie reagiert. Zudem sind Arbeiten auf Papier zu sehen, Zeichnungen und Aquarelle, die für die Künstlerin als Ausdrucksform gleichberechtigt neben der Malerei stehen.

mianki.Gallery

Schöneberg/Tiergarten

bis 24.10. Ulrich Haug: zwischenSchichten Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Ulrich Haug, Migmatit #20.07 Q, 2020, Paraffin, Beton, Pigment, 13 x 13 x 13 cm, Photo: Ulrich Haug)

Ulrich Haugs Arbeiten sind Bild und Objekt. Sie sind flächig und rechteckig – und erinnern somit an die Konturen von Gemälden. Gleichzeitig entfalten sie eine objekthafte und skulpturale Präsenz im Raum. Tafeln und Blöcke aus Wachs und Beton – das sind die ersten Eindrücke der Stoffe mit denen Ulrich Haug arbeitet und die unterschiedlicher in ihrem Ausdruck nicht sein könnten. Gemeinsam ist ihnen die Umwandlung vom warmen flüssigen in den erkalteten festen Zustand.

Galerie Poll

Berlin Mitte

bis 24.10. Ralf Kerbach: Beton . Neue Bilder zum Arbeiter Malerei–Zeichnung (Repro: Ralf Kerbach, Typ Styropor, 2020, Öl auf Leinwand, 210 x 160 cm, Photo: Lion Hoffmann)

bis 24.10. Christian Schiebe: Feldzeichnungen (Repro: Christian Schiebe, O.T., 2018, Pinselzeichnung, 21 x 29 cm)

Ich spreche bei meinen Zeichnungen gerne von Feldbehandlungen. Das Feld ist die begrenzte Papierfläche, die vor mir liegt. Die Zeichnungen berichten von den Wegen, die auf dem Papier zurückgelegt wurden. (Christian Schiebe) 

Kuckei + Kuckei

Berlin Mitte

bis 24.10. Fiene Scharp

Sonderausstellung (bis 24.10) Aleksandra Kubiak, Alexander Camaro, Michal Jankowski: Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan Malerei–Zeichnung (Repro: Michal Jankowski, Collage aus seiner Porträtserie The Blind, 2020, Photo: Michal Jankowski)

Die Ausstellung stellt die Frage nach der Möglichkeit, in „Formen“ und „Codes“ dasjenige auszudrücken, vor dem wir uns verschließen oder wegschauen. Sie thematisiert, was uns fehlt oder worauf wir bewusst nicht verzichten wollen, kurzum: Es geht um die eigenen Bedürfnisse in persönlichen Geschichten – etwa den Wunsch nach Gefühlen, Bindung, intensivem Erleben –, die unsere privaten „Mikro-Welten“ prägen. 

Galerie Georg Nothelfer

Schöneberg/Tiergarten

bis 24.10. K.R. H. Sonderborg: Images (Repro: K.R.H. Sonderborg , Schloss Solitude, 1991, Tusche/Papier, 64 x 49 cm)

Die Galerie Georg Nothelfer wurde 1971 eröffnet. Sie ist damit eine der ältesten, noch aktiven Galerien der Stadt. Seit  über 40 Jahren bezieht Nothelfer auf dem sich ständig wandelnden Markt eine klassische Position und präsentiert Informel, Tachismus und gestische Malerei.

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

bis 25.10. Viviana Abelson: Gravity . HaL Hofskulptur #5 Skulptur–Installation  Happening–Performance (Repro: Viviana Abelson, Model for Movement, 2020)

Gravity

Die universelle Anziehungskraft, die zwischen allen Materien wirkt, unterwirft allen Körpern dem Abwärtssog ihrer eigenen Masse. Für die Ausstellungsreihe „HaL-Hofskulptur“ hat Viviana Abelson drei neue Werke konzipiert. Diese Arbeiten, welche die ersten Außenskulpturen in ihrem Schaffen sind, knüpfen an die Auseinandersetzung der Künstlerin mit Materialität, Kraft und Stabilität und dem Potential zur Interaktivität an.

 

bis 25.10. Maike Freess: Theatre Of Soliloquy

JRGallery

City West

bis 25.10. Mari Kim: Immortal Beloved Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit (Repro: Mari Kim, Portrait of Sylvia von Harden (Homage of Otto Dix), 2019, Ultrachromdruck und Öl auf Leinwand, 120 x 87,3)

Wieder einmal ist die Südkoranische Künstlerin Mari Kim mit aktuellen Werken in der JRGallery zu Gast. Nach Ihren letzten großen Erfolgen in Seoul, präsentiert sie in Berlin neue Arbeiten aus Ihrer "Masterpieces" Serie.

bis 25.10. Andre Kowalski, Anne Dohrenkamp: AENO . Fotografien und Malerei

Subjectobject

Schöneberg/Tiergarten

bis 27.10. Marie Rolshoven, Misko Pavlovic: Changeable Places Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie (Repro: Misko Pavlovic, War for City, 2018, Grafik, 100x70 cm)

bis 30.10. Tanja Rochelmeyer: Architectural Landscapes Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Tanja Rochelmeyer, Surface to Air, 2019, Acrylglas, 160 x 300 cm)

Galerie Kremers

Berlin City

bis 30.10. Adébayo Bolaji: Between Two Worlds Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Adébayo Bolaji, The Crossover, 2020, mixed media on coarse grain jute, 205 x 165 cm, Photo: Amoroso Films)

Dies ist die erste Ausstellung des Londoner Künstlers Adébayo Bolaji in Berlin. Der Titel "Between Two Worlds" ist Programm und beschreibt ein hochspannendes Crossover zwischen sehr verschiedenen Kulturen. Seine afrikanischen Wurzeln und seine europäische Erziehung lassen seine vielen Tätigkeitsfelder, Film, Theater, Poesie und Bildende Kunst einzigartig und authentisch verschmelzen.

bis 30.10. Fiona Ackerman, Adébayo Bolaji, Jonni Cheatwood, Gregor Hiltner, Taher Jaoui, Natascha Mann, Robert Szot, Ernst Weil, Taylor A. White, Reiner Zitta: The Freestyle Collection Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Fiona Ackerman, Slang, 2011, arylic, oil and spray paint on canvas, 180 x 160 cm)

Die Frage eines Stils ist heutzutage heute ebenso obsolet wie langweilig geworden. Stile und künstlerische Bewegungen sind mittlerweile mehrfach in Retrotrends als Neo-Dies oder Neo-Das repetiert worden. Freistil oder neudeutsch Freestyle ist für diese Sammlung von Kunstwerken also eine angemessene Bezeichnung. Allen Künstlern gemeinsam ist ihre Lust, sich nicht um Stile zu scheren und Sehgewohnheiten zu sprengen.

bis 31.10. Udo Nöger, FuXiaotong: Light as a Material Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit

Light as a Material 

Udo Nöger  bringt in seinen Arbeiten die unterschiedlichsten Werkstoffe wie Holz, Tuch, Leinwand, Flüssigkeiten und Farbe zusammen. Durch dieses additive Verfahren bringt er seine Objekte ohne zusätzliche Lichtquelle dazu aus sich heraus zu leuchten.

FuXiaotong,eine Meisterin der Perforation. Durch eine eigens von ihr entwickelte Technik setzt sie mit Hilfe eines Stanzwerkzeuges zunächst simpel erscheinende Löcher in traditionelles chinesisches Reispapier.

 

Galerie Thomas Schulte

Checkpoint Charlie

bis 31.10. Michael Müller: Anton im Bastrock Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Michael Müller, Lage der Freiheit, 2019/2020, Acrylfarbe, Gesso, Lack Farbe auf belgischer Leinwand und Plexiglas, 180 x 280)

Die Galerie Thomas Schulte freut sich zum Gallery Weekend Berlin im September 2020 die beiden Ausstellungen "Anton im Bastrock" und "Bikini on Mars" des Künstlers Michael Müller zu präsentieren.

Galerie Thomas Schulte

Checkpoint Charlie

bis 31.10. Michael Müller: Bikini on Mars Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Michael Müller, Mentale Treibhölzer, 2020, Photo: Stefan Haehnel)

Als Installation von außen weithin im Stadtraum sichtbar, hat Michael Müller sechs monumentale abstrakte Gemälde mit dem Titel „Mentale Treibhölzer“ in die Rahmen der großen Schaufenster im Corner Space der Galerie Thomas Schulte gespannt. Die Installation "Bikini on Mars" im Window Space der Galerie besteht aus einer großen goldenen Diskokugel und eine orangefarbene Fensterfolie welche den Raum in orangefarbenes Licht tauchen und die Wahrnehmung der darin befindlichen Malerei bestimmen .

bis 31.10. Tamara Kvesitadze: The Passage Skulptur–Installation (Repro: Tamara Kvesitadze, The Passage, 2020, Rendering für die Installation in der Galerie Kornfeld, September 2020, Maße variabel)

„The Passage“ lautet der Titel des neuen Werks der bedeutenden georgischen Künstlerin Tamara Kvesitadze, das sie geschaffen hat, als die Welt unter Quarantäne gestellt wurde. Kvesitadze ist für ihre kinetischen Skulpturen bekannt, die Kunst und Technik miteinander verbinden. Doch diesmal bewegt sich die Installation nicht; die Geschichte entfaltet sich, während sich die Betrachter durch sie hindurch bewegen, auf einer schmerzlichen Reise, die sowohl beklemmend als auch hoffnungsvoll ist.

68 Projects

City West

bis 31.10. She Comes in Colours Everywhere . Kuratiert von Alexandra Alexopoulou

Sonderausstellung (bis 31.10) Gotthard Graubner: Hommage zum 90. Geburtstag . Werke 1963–2013 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation

Gotthard Graubner (1930–2013), der 1968 und 1977 auf der Documenta ausstellt und 1982 den Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig gestaltet, setzt die Farbe in ihrer Eigengesetzlichkeit ins Zentrum seiner Bildkonzeption. Unsere "Hommage" umspannt fünfzig Jahre Malerei, ausgehend von monochromen Gemälden der frühen 1960er Jahre bis hin zu den späteren "Farbraumkörpern", die die Zweidimensionalität des Tafelbildes überschreiten, indem sie in den Raum hineinwirken.

BORCH Gallery

City West

bis 31.10. Fiona Tan: Ideas of Utopia Grafik–Papierarbeit  Audio–Videokunst (Repro: Fiona Tan, Shadow Archive IV, detail, 2019, Photogravure)

Mit Ideas of Utopia zeigt die BORCH Gallery zwei Projekte von Fiona Tan, die sich mit utopischen Visionen auseinandersetzen. Angelehnt an Thomas Mores Buch Utopia wird in Studies for Elsewhere und Elsewhere (beide 2018) das heutige Los Angeles zu der von More 1518 beschriebenen Insel. In Shadow Archive (2019) gibt Tan der utopischen Vision von Paul Otelet und Henri La Fontaine ein entsprechendes Gebäude. Die beiden widmeten sich 1895–1945 der Erstellung eines Archivs des Weltwissens.

bis 31.10. Tina Haase: Optimize (Repro: Tina Haase, „Ürmchen“ (seitdem sie ihr „T" verloren hat heißt sie nun so), 2019, Metall, Holz, Gummi, Kunststoff, 170 x 185 cm)

Galerie Z22

City West

bis 31.10. Joax Goldenage, Zam Johnson: The beautiful ones Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Joax & Zam Johnson, Your madness makes me smile on white, 2020, Mischtechnik, 100x100x25, Photo: Joax)

Eine spannende Mischung aus Malerei und Stahl
 

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

bis 01.11. 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst . Der Riss beginnt im Inneren Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst  Audio–Videokunst  Happening–Performance  Urban Art  Sonstiges

Seit September 2019 entwickelt sich die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst prozesshaft mit „exp. 1“, „exp. 2“ und „exp. 3“. In einem letzten Kapitel, einem Epilog, werden die gemachten Erfahrungen und die damit einhergehenden Fragen an vier Orten – unter anderem dem Gropius Bau – zusammengeführt. Die Beiträge finden unterschiedliche Wege, Solidarität, Verletzlichkeit und Widerstand zu thematisieren. 

Weitere Informationen zum Programm: https://11.berlinbiennale.de/

Galerie Pankow

Berlin City

bis 01.11. Tina Bara: Recur, 2020 . Fotografie Fotografie (Repro: Tina Bara, “Conny, aus der Serie Indizes Periphere”, 1998, C-Print, 40 x 32 cm, Photo: Tina Bara)

bis 07.11. Werner Berges: Pop Art aus Deutschland Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: Werner Berges, Ohne Titel, 1970, Siebdruck in vier Farben, 50 x 50 cm)

Werner Berges (1941-2017) ist einer der Hauptvertreter der Pop Art in Deutschland. Noch als Student der Berliner HBK wendet er sich in den späten 60ern der Figuration zu und greift Motive aus Zeitungen und Magazinen auf, vor allem makellose Frauengestalten aus der Werbung. Diese abstrahiert er und verfremdet sie mittels Positiv- und Negativformen, Motivwiederholung und Überlappungen von farbig gerasterten Flächen. So schafft er leuchtend farbige Bildnisse zwischen Übersteigerung und Ironie.

Kang Contemporary

Checkpoint Charlie

bis 07.11. Meng Huang: Tide Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Meng Huang, Lake of Rain, 2020, Oil on canvas, 180 x 280 cm, Photo: Meng Huang)

bis 07.11. Erich Franke: Raumkaskaden Malerei–Zeichnung (Repro: Erich Franke, Raumkaskade, 1947, Tempera, 77 x 51,5 cm)

„Raumkaskaden“ zeigt Werke des Malers und Bühnenbildners Erich Franke (1911-2008), dessen Schaffen von den avantgardistischen Kunstströmungen der 1920er und 30er Jahre beeinflusst wurde. Gemälde, Aquarelle, Collagen und Froissagen verweisen auf seine Vorliebe für das Spiel mit Raum und Linie sowie auf seine große Lust am Experiment. Auch Musik und Theater inspirierten den Maler und verleihen seinen bildnerischen Arbeiten räumliche Tiefe und tänzerische Dynamik.

bis 07.11. Rolf Behm: Mixed Media Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie (Repro: Rolf Behm, Scheibe und Blau, 2020, Mischtechnik auf Leinwand, 160 x 200 cm (Detail), Photo: Christian Bertram)

Rolf Behm, geb. 1952, gibt mit neuen Arbeiten Einblick in das Malergepäck, das ihn begleitet. Er bringt Geräte wie Schusswaffen oder Silikonkartouschen ins Bild, die heute zu jedem guten Hausstand gehören. Eine weitere Reihe von Werken widmet er Kolleginnen und Kollegen, die für ihn von Bedeutung sind und eröffnet neue farbfreudige Dialoge von Malerei und Fotografie im Bild selbst: als Mixed Media.

Haus am Lützowplatz (HaL)

Schöneberg/Tiergarten

bis 08.11. Said Baalbaki, Catherine Biocca, Yvon Chabrowski, Manaf Halbouni, Kerstin Honeit, Ali Kaaf, Ahmed Kamel, David Krippendorff, Andréas Lang, Beatrice Minda, uwm.: In weiter Ferne so nah . AArtist in Residence-Programm 2016-2020 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst (Repro: Andreas Lang, Sumpfwald, 2016, Pigment-Print, 104,40 x 128,40 cm (Detail))

Die Ausstellung vereint alle fünfzehn Stipendiatinnen und Stipendiaten, die seit 2016 vom AArtist in Residence-Programm gefördert wurden. Das 2015 gemeinsam von Frank-Walter Steinmeier als damaliger Außenminister und Werner Tammen, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Berliner Galerien (lvbg), ins Leben gerufene Projekt ist das erste Künstler-Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium und in dieser Form weltweit einzigartig.

bis 08.11. Ulrike Flaig: Listen to the Space Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Ulrike Flaig, Listen to the Space, Photo: Ulrike Flaig)

Ulrike Flaigs künstlerische Herangehensweise an Themen ist konzeptuell. Ausdruck finden sie in den unterschiedlichsten Medien. Für die Ausstellung „Listen to the Space“ wird eine Installation entstehen, die sich mit der Möglichkeit auseinandersetzt, über Materialien eine akustische Ebene zu imaginieren. Es wird um die Auslotung von Zwei- und Dreidimensionalität gehen, um das Ineinanderweben von Akustischem und Visuellem, um ein Spiel mit Halbdurchlässigkeit, Spiegelung und Rhythmen.

bis 08.11. Ugly Babies . Fotografien von Liu Xia Fotografie (Repro: Liu Xia, Untitled, 1997-1999, Archival Pigment Print auf Hahnemühle Fine Art Pearl, 50 x 50 cm, Photo: Liu Xia)

Erstmals seit ihrer Ankunft im deutschen Exil stellt die chinesische Künstlerin Liu Xia, Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, ihre Arbeiten in Berlin aus, wo sie inzwischen lebt. Zu sehen ist eine Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien, die zwischen 1996 und 1999 entstanden sind. Zu dieser Zeit verbrachte Liu Xiaobo drei Jahre Haft im Arbeitslager Dalian, und Liu Xia wandte sich zunehmend der Fotografie zu.

 

 

bis 08.11. Kazuki Nakahara, Shiken Nakahara: Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung Grafik–Papierarbeit (Repro: Kazuki Nakahara, Lichtungen 1, 2019, Farbstift auf Papier, 124 x 104 cm (Detail))

Der Berliner Kabinett e. V. hat den in Berlin lebenden Zeichner Kazuki Nakahara mit dem Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung ausgezeichnet. Der Preis ist vom Verein Berliner Kabinett 1998 zu Ehren des Berliner Zeichners Egmont Schaefer ausgelobt worden. Er dient der Förderung eines zeichnerischen Werkes und der Würdigung der Zeichnung als künstlerischer Ausdrucksform. Kazuki Nakahara, 1980 in Kagawa, Japan, geboren, studierte von 2005 bis 2010 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

bis 08.11. Heidi Specker: Damme Fotografie (Repro: Heidi Specker, Mädchen, 2019, Fotografie, Photo: Heidi Specker)

Heidi Specker kehrt 2019 zurück in ihre Geburtsstadt Damme und widmet ihr eine Serie von 70 Fotografien. Im katholischen Damme in Südniedersachsen herrscht die Normalität. Isolierte Momentaufnahmen einer Landschaft von Asphalt, Beton und Backstein, die Anonymität und Ödnis kundtun; Monokulturen und Windräder stehen für den Strukturwandel. Anstelle des Späti übernimmt im ländlichen Großraum der mobile Fuhrpark vom Getränkegroßhandel die alkoholische Versorgung.

Galerie Helle Coppi

Berlin Mitte

bis 13.11. Harald Metzkes: Malerei Malerei–Zeichnung

Galerie Helle Coppi

Berlin Mitte

bis 13.11. Harald Metzkes: Vorhang auf! Malerei–Zeichnung (Repro: Harald Metzkes, Roller in Berlin, 2020, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm, Photo: Ilona Ripke)

Malerei und Arbeiten auf Papier

bis 14.11. Christo Daskaltsis, Philipp Haager, Masaya Hashimoto, Kosuke Kato, Nadège Mouyssinat, Robert Pan: Equilibrium Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Masaya Hashimoto, Narcissus tazetta var. chinensis, 2019, Deer antler, 33 x 17 x 7 cm, Photo: Haruhi Okuyama, 2020)

Bermel von Luxburg Gallery is pleased to present the next highlight exhibition for Berlin Art Week and Gallery Weekend 2020.

The exhibition title is Equilibrium.

As the title comes from the Latin, it means "balance".

It is about the balance of 3 painters and 3 sculptors that will be shown in dialogue.

 

Galerie Dittmar

Berlin Mitte

bis 14.11. Nicole Phungrasamee Fein (Repro: Nicole Fein, 2020, Eisenoxyd, 25.4 x 25.4 auf 38,1 x 38, 1)

bis 14.11. Sandra del Pilar: Both Eyes in My Two Hands Malerei–Zeichnung (Repro: Sandra del Pilar, Wer bin ich und wie viel?, 2019, Acrylic and oil on canvas and transparent synthetic fibers, 195 x 305 cm, Photo: Carlo Sintermann)

Sandra del Pilar beschäftigt sich in ihren Gemälden mit Ereignissen, denen sie im Alltag oder in den Medien begegnet, oft sind es Geschichten von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Sie untersucht Täter-Opfer- Beziehungen und Handlungen von Gewalt im privaten und öffentlichen Bereich. In traumartig- irreal wirkenden Sequenzen lässt Sandra del Pilar Gegenwärtiges auf Historisches, Privates auf Politisches, individuelles auf kollektives Gedächtnis, Reales auf Fiktives treffen.

Galerie TZB

Checkpoint Charlie

bis 14.11. Marie Tomanova: Live For The Weather Fotografie (Repro: Marie Tomanova, Makenna und Doe, aus der Serie Young American, 2020)

Im Rahmen vom EMOP zeigen wir Werke der jungen, erfolgreichen in New York lebenden Fotografin mit tschechischen Wurzeln. Marie Tomanova hat Malerei in Tschechien studiert und erst in New York angefangen zu fotografieren. Ihre Bilder fesseln den Betrachter durch ihre Unmittelbarkeit bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Identität innerhalb der beiden Welten zwischen Europa und den USA, sowie der Identität der jungen New Yorker. Die Ausstellung wird von Thomas Beachdel kuratiert. 

bis 21.11. Willy Günther: Ich schlafe. Und ich male. . Malerei von 2010 bis 2020 Malerei–Zeichnung

gallery damdam

Checkpoint Charlie

Sonderausstellung (bis 21.11) Jane Jin Kaisen: Of Specters Or Returns . Solo exhibition of Jane Jin Kaisen Skulptur–Installation  Fotografie  Sonstiges (Repro: Jane Jin Kaisen, Of Specters Or Returns, 2020, DV, Photo: David Stjernholm)

October 3rd, 2020 marks the 30th anniversary of German Reunification. To celebrate German reunification and hope for peace on the Korean Peninsula, gallery damdam is hosting a solo exhibition of Jane Jin Kaisen from September 20th to November 21st with generous support from the Danish Arts Foundation. Jane Jin Kaisen, an artist born in South Korea and adopted into a Danish family in Denmark, will present two installation pieces that deal thematically with the division of Korea.

bis 28.11. Hans Scheib: Skulptur - Grafik Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation (Repro: Hans Scheib, Auf Tischen tanzen, 2003, Holz und Farbe, 142 x 27 x 21 cm)

Wir empfehlen eine kurze vorherige Anmeldung (telefonisch oder per E-Mail mit Angabe eines gewünschten Zeitfensters), da sich aufgrund der aktuellen Situation nur eine begrenzte Personenzahl gleichzeitig in der Galerie aufhalten darf.

bis 29.11. Hubert Scheibl: Shrinking Vienna Malerei–Zeichnung

bis 30.11. Peles Empire: AArtist in Residence - Represented by WENTRUP Gallery Skulptur–Installation

Gropius-Bau

Checkpoint Charlie

bis 13.12. Otobong Nkanga: There’s No Such Thing as Solid Ground Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Happening–Performance

bis 13.12. Mit eigenem Blick . Ehemalige Student*innen der früheren Meisterklasse Achim Freyer an der Universität der Künste Berlin (1976-1999) Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Sonstiges

Die Ausstellung in der ACHIM FREYER STIFTUNG zeigt mit exemplarischen Arbeiten aus dem Schaffen der ehemaligen Studierenden von Achim Freyer, welchen künstlerischen Weg sie eingeschlagen haben und woran sie heute „mit eigenem Blick“ arbeiten.

Robert Morat Galerie

Berlin Mitte

bis 19.12. Max Pinckers: Margins of Excess Fotografie

Max Pinckers „Margins of Excess“ untersucht die schwierige Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion im modernen Medienzeitalter. Der Konflikt zwischen
persönlicher Vorstellungskraft und allgemein anerkannter Überzeugungen wird durch die Erzählungen von sechs Personen ausgedrückt. Das Projekt fragt,
inwieweit Begriffe wie „Wahrheit“, „Halbwahrheit“, „Lüge“, „Fiktion“ und „Unterhaltung“ in einer Ära der „Post-Wahrheit“ miteinander verbunden sind.

bis 27.12. Daniel Sambo-Richter: Orange over White Malerei–Zeichnung (Repro: Daniel Sambo-Richter, Feuer (Detail), 2012, Öl auf Leinwand, 130x220 cm)

Als Maler widmet sich Daniel Sambo-Richter mit seiner neuen Ausstellung „Orange over White“ auf metaphorischer Ebene aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen und dem Zustand unserer Welt.

Zwischen Faszination und Bedrohlichkeit changierend rezipiert Daniel Sambo-Richter mit seinen neuen Arbeiten Bildtraditionen, die weit in die Kunstgeschichte zurückreichen und adaptiert sie für das 21. Jahrhundert.

bis 27.12. Antonia Bisig, Doris Hinzen-Röhrig, Silvia Sinha: not for sale Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Fotografie (Repro: Doris Hinzen-Röhrig und Silvia Sinha, Collage "not for sale", 2020, Collage)

Die Ausstellung not for sale verbindet im Zusammenspiel von Zeichnungen und Fotografien drei Positionen zum Thema „Wasser“. Die realen Bilder und Imaginationen basieren auf unserem menschlichen Wissen: Natur ist nicht unbegrenzt nutzbar, ohne Schaden zu nehmen. Der menschgemachte Klimawandel beweist es längst in seinen vielfältigen Auswirkungen wie zum Beispiel dem ansteigenden Meeresspiegel oder Wassermangel in vielen Teilen der Erde infolge von Erderwärmung.

bis 27.12. Götz Lemberg: Spree-Cuts . Porträt einer Stadt_Fluss_Landschaft Fotografie (Repro: Götz Lemberg, Spree-Cuts, 2020, Fotografie, Photo: Götz Lemberg)

Was wäre Berlin ohne die Spree? Götz Lemberg setzt dem Fluss anlässlich des 100. Jahrestags von Groß-Berlin an drei markanten Orten der Stadt ein Denkmal und betritt mit seinen Fotoinstallationen Neuland. Er zeigt die Spree in gesamter Länge auf ihrem Weg durch die Hauptstadt und lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Auf Höhe der Wasseroberfläche und von der Flussmitte aus nimmt Lemberg mit seiner Kamera die Perspektive der Spree ein.

bis 27.12. Axel Anklam, Jenny Brockmann, Friederike Feldmann, Tom Früchtl, Ulrike Mohr, Matej Rízek, Gloria Zein, Raphael Beil, Birgit Cauer, Reinhard Haverkamp, Vanessa Henn, Kai Schiemenz, Marina Schreiber, Michael Konstantin “Herr” Wolke: Kunst am Bau Spandau . Wettbewerbsergenisse 2020 Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Glas–Licht–Textilkunst (Photo: Christian Hamm)

Wettbewerb Musikschule Spandau: Axel Anklam (Siegerentwurf), Jenny Brockmann, Friederike Feldmann, Tom Früchtl, Ulrike Mohr, Matej Rízek, Gloria Zein

Wettbewerb SJC Wildwuchs: Kai Schiemenz (Siegerentwurf), Raphael Beil, Birgit Cauer, Reinhard Haverkamp, Vanessa Henn, Marina Schreiber, Michael Konstantin Wolke.

bis 27.12. Jamika Ajalon, Tina Bara und Alba DʼUrbano, Emilio Bianchic, Anna und Bernhard Blume, Johanna Braun, Barbara Breitenfellner, Lysann Buschbeck, Sarah Decristoforo, Veronika Eberhart, Margret Eicher, Valerio Figuccio, Parastou Forouhar, Gluklya, Nilbar Gür: disturbance:witch Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit  Skulptur–Installation  Fotografie  Audio–Videokunst  Happening–Performance (Repro: Veronika Eberhart, 9 is 1 and 10 is none, 2017, Filmstill)

Die Ausstellung nähert sich der Thematik des Hexischen aus der Warte der zeitgenössischen Kunst. Im Fokus steht „der störende Faktor“, der an den festgefahrenen Machtverhältnissen rüttelt und der der Figur der Hexe innewohnt. Das Hexische, also „Anormale“, „Irrationale“, „Magische“ und „Verkehrte“ widerstrebt den tradierten Rollenmustern und Strukturen und stellt dadurch eine Gefahr für den Status Quo der zeitgenössischen Gesellschaften dar, die immer noch weiß und maskulin dominiert sind.

bis 31.12. Video Art . Im IBB-Videoraum Audio–Videokunst

Im IBB-Videoraum werden im monatlichen Wechsel Künstler*innen präsentiert, die durch einen innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind. Eine Auswahl an Arbeiten ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der jeweiligen künstlerischen Position. Das Programm umfasst nicht nur etablierte Vertreter*innen der zeitgenössischen Videokunst, sondern auch junge Künstler*innen, deren Werke bisher kaum in Museen zu sehen waren.

bis 03.01. Magical Soup . Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection und Leihgaben (Repro: Stan Douglas, Deux Devises © Stan Douglas. Courtesy the artist / Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof , Breath and Mime (Video Still, Detail), 1982-1983)

Auf über 2.000 Quadratmetern zeigt die Gruppenausstellung „Magical Soup“ in den Rieckhallen des Hamburger Bahnhof zentrale Werke ergänzt um Leihgaben der jüngsten Künstler*innengeneration, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Verhältnis von Ton, Bild und sozialem Raum ist.

Sonderausstellung (bis 04.01.2021) Gezeichnete Stadt . Arbeiten auf Papier. 1945 bis heute Malerei–Zeichnung  Grafik–Papierarbeit (Repro: Gertrude Sandmann, Mira, türkis/blauweiss I, 1972, Pastell auf Papier, 34,5 x 24,1 cm, Photo: Berlinische Galerie, Foto: Anja Elisabeth Witte)

Die Faszination internationaler Künstler*innen für die moderne Großstadt ist in der Kunst, die seit 1945 in Berlin entsteht, stets lebendig und gegenwärtig.Berlin ist gezeichnet von seiner Geschichte, von Erfolgen und Niederlagen, von Feudalismus, Prag­matismus, Liberalismus, Demokratien und Diktatu­ren. Aber auch gezeichnet und gemalt von vielen Künstler*innen.

bis 10.01. Katharina Grosse: It Wasn’t Us Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation (Repro: Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin, London, Tokyo / Gagosian / Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien © Katharina Grosse / VG Bild, Katharina Grosse. It Wasn’t Us, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 2020 )

Sonderausstellung (bis 10.01.2021) Paul Klee: Klee in Nordafrika . 1914 Tunesien | Ägypten 1928 (Repro: Paul Klee, Rote und weisse Kuppeln, Detail, 1914, Aquarell und Gouache auf Papier auf Karton, Photo: © Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf )

bis 17.01. Michael Schmidt: Retrospektive . Fotografien 1965—2014 Fotografie (Repro: Michael Schmidt, o.T. aus EIN-HEIT / U-NI-TY, Detail, 1991-94, Bromsilbergelatineprint, Photo: © Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt )

PalaisPopulaire

Berlin City

bis 08.02. Time Present . Photography from the Deutsche Bank Collection Fotografie

bis 14.02. Jakob Ganslmeier: Haut, Stein Fotografie (Repro: Jakob Ganslmeier, Serien "Haut, Stein", 2019, Fotografie C-Print, Photo: Jakob Ganslmeier)

In seinem fotografischen Projekt „Haut, Stein“ thematisiert Jakob Ganslmeier den Ausstieg ehemaliger Neonazis sowie den Umgang mit historischen NS-Symbolen in der Architektur des öffentlichen Raums.

Die Ausstellung stellt individuelle Geschichten in einen gesellschaftlich-politischen Zusammenhang.

bis 28.02. Zeit für Fragmente . Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie (Repro: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Sammlung Marx © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York © Staatliche Museen zu Berlin, Andy Warhol, Do It Yourself (Seascape), Detail, 1962)

bis 28.02. Natascha Ungeheur: Gemälde und Gouachen aus 50 Jahren Malerei–Zeichnung (Repro: Natascha Ungeheuer, Neue U Bahnstation, 2001, Öl auf Leinwand, 125 x 90 cm, Photo: Boris Brockstedt)

bis 05.04. Marc Bauer: The Blow-Up Regime . GASAG Kunstpreis 2020 Malerei–Zeichnung  Skulptur–Installation  Audio–Videokunst (Repro: Marc Bauer, The Fall, 2020, Zeichnung, Farbstift und Bleistift auf Papier, 42 cm x 30 cm, Photo: Marc Bauer)

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt. Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound.

Zitadelle Spandau

Berlin City

bis 15.05. Jein danke! . Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920 Sonstiges (Repro: Sven Lindhorst-Emme, Einladungskarte "Jein danke" Stadtgeschichtliches Museum Spandau, 2020)

Die Eingemeindung Spandaus 1920 zu Groß-Berlin war ein Ereignis, das bis heute – mehr oder weniger scherzhaft – als “Zwang”, manchmal sogar als “Enteignung” bezeichnet wird. Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung, Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit Freizeit, Wohnen, Militär und politische Zusammenstöße vorgestellt. Diese waren prägend für Spandau um 1920 und sind grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung des Bezirks.

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